#98 Libidoverlust? Antriebslosigkeit? Warum Testosteronmangel oft dahinter steckt - mit Dr Jonathan Apasu

Shownotes

Warum verlieren auch junge, fitte Männer Libido und Antrieb – und niemand denkt an Testosteron? In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Jonathan Apasu (Arzt & Gründer von Adon Health) über die häufigsten Denkfehler rund um Testosteron: abgesenkte Referenzwerte, uneinheitliche Laborbereiche und warum Gesamt-Testosteron allein kaum ausreicht.

Wir gehen durch die wichtigsten Marker für eine saubere Einordnung (LH, SHBG, Albumin und die Berechnung des freien Testosterons), sprechen über individuelle Unterschiede (Androgenrezeptor-Sensitivität), Lifestyle vs. medizinische Therapie und die Praxis der Testosteronersatztherapie: Gel vs. Injektion, Dosierintervalle, Peaks/Valleys, Nebenwirkungen – und was bei Kinderwunsch unbedingt beachtet werden muss.

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00:00:00: hatte mich damals auch fachlich sehr überrascht, dass das ein junger Typ war.

00:00:03: Und er hatte halt gerade das Thema Libido-Verlust.

00:00:05: Aber sehr, sehr sportlich.

00:00:06: Viel sportgemacht, gesunden Lebensstil geführt.

00:00:08: Er ist so in Ärzten gegangen und die haben gar nicht daran gedacht, überhaupt mal den Testosteronwärts zu testen.

00:00:12: Und da ist es häufig wirklich dieses, ich bin müde, ich bin antriebslos, ich kann mich zunächst mal aufraffen.

00:00:17: Eigentlich ist es nicht eine Funktion des Älterwerdens, sondern eine Funktion des ungesunden Alter.

00:00:22: Historisch wurden die angepassten Mann, der zum Beispiel mit einem Wert von Zweihundertdreißig davor einen Mangel hatte.

00:00:26: Der hat heutzutage keinen Mangel mehr.

00:00:27: Er ist jetzt geheilt.

00:00:32: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Beyond Livespan.

00:00:35: Heute mal in einem ganz neuen Setter, nämlich zu dritt.

00:00:39: Max ist am Start.

00:00:40: Grüß dich, Max.

00:00:41: Grüß dich, Mario.

00:00:42: Der Jonathan ist am Start.

00:00:43: Grüß dich, Jonathan.

00:00:44: Grüße euch.

00:00:45: Schön, dass du da bist.

00:00:46: Wir reden heute über ein Thema, was dir ganz besonders am Herzen liegt, uns auch ganz besonders am Herzen liegt.

00:00:51: Und zwar Männergesundheit bzw.

00:00:53: ganz speziell Tessosteron.

00:00:57: Das ist der Rund, wie bist du zu dem Thema für dich selber gekommen?

00:01:00: Du hast ja ein Start-up in dem Bereich, add on health.

00:01:03: Was war für dich so ein bisschen der Auslöser zu sagen, ich habe Lust, mich mit dem Thema zu beschäftigen?

00:01:09: Ich meine, du bist ja auch Arzt, da ist das jetzt nicht weit hergeholt.

00:01:12: Aber gab es da so einen konkreten Moment oder wie darf ich mir das vorstellen?

00:01:17: Ja, um das zu beantworten, muss ich so ein bisschen ausholen.

00:01:19: Also ich bin ja auch Arzt, aber dann auch erst mal einen anderen Weg eingeschlagen nach Medizinstudium.

00:01:24: Ich war kurze Zeit in der Klinik tätig, in der inneren Medizin, in der Gastroenterologie, hatte aber von der Zeit meines Studiums noch ein Jobangebot auf dem Tisch liegen von der Unternehmensberatung von McKinsey und hat mich dann entschieden das Angebot auch wahrzunehmen, um dann erstmal andere Erfahrungen auch zusammen.

00:01:43: Dann war ich zweier in der Unternehmensberatung, viele Themenbereich, Digital Health, Pharma, Biotechnologie gemacht.

00:01:48: was alles super spannend war.

00:01:51: Ich habe aber gleichzeitig auch für mich gemerkt, dass so dieses Beraterleben nicht das ist, was ich haben möchte, aber habe gleichzeitig auch gemerkt, dass so dieser größere Hebel, den man im Gesundheitswesen anlegen kann, den man jetzt als Arzt nicht zwangsläufig hat, dass mich das sehr fasziniert hat und habe mich dann basierend auf diesen Erfahrungen zu entschieden, was selber gründen zu wollen und hatte mich dann mit einem ehemaligen Arbeitskollegen zusammengetan und eigentlich so am... Whiteboard am schwarzen Brett angefangen zu belegen, was können wir irgendwie machen?

00:02:19: Das sinnvoll ist, dass ein Mehrwert liefert und auch wo ein Neat da ist.

00:02:22: Wir haben dann in viele verschiedene Richtungen geschaut, wir haben überlegt KI für Ärzte für Ärzte, KI für Physiotherapeuten, wir haben im Bereich Hebammen Physiotherapeuten und Sachen angeschaut und alle Ideen dann auch immer sehr stark iteriert mit Leuten hin und her gespielt und mit einem Kumpel, wo ich diese Idee dann auch verprobt habe, der hat dann irgendwie gesagt, so ja, finde ich irgendwie ganz interessant, das macht der Typ.

00:02:46: Er hat aber gesagt so, nee, aber was er viel wichtiger fände, wäre, wenn es eine Lösung gäbe für ihn, weil er hatte damals ein Testosteronmangel und hatte so eine ganz... Blöde Patientenreise von irgendwie Arzt zu Ärztin zum Urologen und niemand konnte ihm wirklich helfen.

00:03:01: Hat aber dann im Internet gesehen, dass es in USA da super die guten Lösungen gibt.

00:03:06: Da gibt es fünf, sechs Unternehmen, die das schon sehr, sehr gut anbieten, sehr patientenzentriert.

00:03:11: Und da bin ich natürlich hellhörig geworden und habe mir das mit meinem Mitgründer dann mal genauer angeschaut, in Facebook Gruppen gegangen, mit vielen Männern gesprochen und gemerkt auf der einen Seite, okay, da ist ein... großer Bedarf da.

00:03:23: Die Männer, die haben ein großes Problem, haben keine gute Lösung, weil es eben vielen so ging wie meinem Kumpel damals.

00:03:29: Und auf der anderen Seite war es einfach inhaltlich super spannend.

00:03:31: So, ich bin jemand, der immer viel Sport gemacht hat, so sich mit der Gesundheit tief auseinandergesetzt hat und Testosteron ist für uns Männer eben sehr, sehr zentral, was die Gesundheit angeht.

00:03:40: Und deswegen war es für mich einfach ein Thema, wo ich dann inhaltlich super spannend fand.

00:03:45: Mein Mitgründer Max, der kommt so aus der Business-Ecke, der hat das Ganze dann auch mal so Business Case mal draus gebaut, okay, wie viele Männer leiden denn unter dem Testosteronmangel?

00:03:53: Was für ein Geschäftsmodell kann dahinter liegen?

00:03:55: Und das war dann alles sehr vielversprechend, so was wir gesagt haben, okay, wir probieren das mal aus und gucken, ob das auch funktioniert.

00:04:02: Und für dich war dann der Punkt, okay, die meisten haben einfach so lange Journeys und werden nie so richtig abgeholt von den Ärzten.

00:04:09: Oder gab es auch bestimmte Use-Cases, die euch dann aufgefallen sind?

00:04:12: Also du hast es gerade eben... Deinen Kollegen, wir nennen das ja namentlich schon angesprochen, was war da jetzt die Symptomatik, was war der Leidensdruck, warum der sich entschieden hat?

00:04:23: Oder warum der das Testosteronmangel überhaupt diagnostiziert

00:04:25: wurde?

00:04:26: Also das Überraschende, das hatte mich damals auch fachlich sehr überrascht, ist, dass das ein junger Typ war oder ist, der ist jetzt mittlerweile, glaube ich, dreiunddreißig damals so.

00:04:35: Er hatte halt gerade das Thema Libido-Verlust.

00:04:38: Also irgendwie, neunzwanzig, aber keine Lust auf Sex, überhaupt kein sexuelles Verlangen, Beziehung belastet, aber sehr, sehr sportlich.

00:04:46: Also viel sportgemacht, gesunden Lebensstil geführt und eigentlich so ein ganz untypischer Typ, wo man sagen würde, dass es jemand mit einem Testosteronmangel, was ihm das eben auch so schwer gemacht hat, weil er ist zu den Ärzten gegangen und die haben gar nicht daran gedacht, überhaupt mal den Testosteronwert zu testen, sondern haben in verschiedene andere Richtungen gedacht, so Depression war ihm.

00:05:03: war im Raum gestanden und viele andere Sachen auch und erst dann erst durch so eigene Recherche im Internet drauf kommen, dass das vielleicht ein Testosteronmange sein könnte.

00:05:12: Und das fand ich auf jeden Fall sehr spannend, dass das tatsächlich auch junge Männer sind, die das betreffen kann.

00:05:17: Und was dann eben auch natürlich aufgefallen ist bei der tiefen Recherche, ist, dass das gar nicht mal so selten ist.

00:05:23: Du hast nicht nur irgendwie ein von hundert Männern, die zu wenig Testosteron haben und eigentlich eine Behandlung bräuchten, sondern du hast Zahlen zwischen konservativ fünf Prozent bis irgendwie extrem so vierzig Prozent der Männer, die unter dem Testosteronmangel leiden, also wahrscheinlich irgendwo da dazwischen, aber doch durchaus viele Männer, denen aber eigentlich sehr, sehr gut geholfen werden könnte.

00:05:43: Okay, interessant.

00:05:44: Ist das Altersgruppen unabhängig?

00:05:46: Und was ich jetzt auch schon ein paar Mal gehört habe, ich glaube, das haben wir, wir hatten auch mal eine Folge zu Testosteron gemacht.

00:05:51: Da sind wir nicht so tief reingegangen.

00:05:54: ist das über die letzten Jahrzehnte auch schlechter geworden, weil?

00:05:56: das hört man ja immer wieder.

00:05:57: Weißt du, da haben wir es in was zu?

00:05:58: Ja, also das ist erstmal nicht altersgruppenunabhängig, sondern das ist natürlich im.

00:06:02: je älter Männer werden, desto höher ist die Prävalenz von einem Testosteronmangel, weil die häufigste Art von Testosteronmangel ist so ein Funktioneller.

00:06:10: Hypogonadismus, funktioneller Testosteronmangel, wo sowohl Hoden als auch Hypophysiophytalamus intakt sind, aber wo aufgrund von Komobilitäten, Begleiterkrankungen, Lebensstilumständen, die Hormonachse drunter leidet und zu wenig Testosteron produziert wird.

00:06:27: Ihr seid ja auch ärzt, ihr wisst, wie es ist.

00:06:28: Je älter man wird, desto mehr schlechten Lebensstil hat man sich angewöhnt bzw.

00:06:33: desto... Stärker sind die Auswirkungen vom schlechten Lebensstil zu spüren und desto mehr Komobilitäten bekommt man.

00:06:39: Übergewicht, Diabetes und so weiter.

00:06:42: Weswegen auch dann je älter man wird, desto wahrscheinlicher ist als man auch ein Test aus der Runmange zu entwickeln.

00:06:48: Wichtig ist immer dazu zu sagen, dass dieser Fallende Testosteronwert im Alter, dass es weniger eine Funktion des Älterwerdens, als tatsächlich eine Funktion, dass eben immer mehr und mehr Komorbiditäten dazukommen.

00:06:59: Also nicht so wie bei Frauen, wo auf jeden Fall irgendwann die Wechseljahre einsetzen, sondern dass es bei Männern, die halt insbesondere diese Komorbiditäten nicht im Griff haben.

00:07:07: So, jetzt dann, das macht's wahrscheinlich einigermaßen klar.

00:07:11: Der zweite Teil der noch Frage, ob das häufiger geworden ist mit dem Testosteronmangel.

00:07:15: Auch da gibt es sehr interessante Studien, die darauf hinweisen, dass die Testosteronwerte auch so ungefähr ein Prozent pro Jahr altersunabhängig gefallen sind über die letzten Jahre.

00:07:25: Also

00:07:26: im Grunde eigentlich seit ein neunzehntenhundert wirklich jedes Jahr ein Prozent, kann man das so sagen?

00:07:32: Ich kann nicht sagen, eine Studie hat sich das angeschaut, aber die Studien zeigen eigentlich einen Prozent pro Jahr.

00:07:40: Das heißt, ein dreißigjähriger man heute hat.

00:07:42: So viel Testosteron wie in fünfzigjähriger vor zwanzig Jahren.

00:07:45: Und das auch wirklich Altersgruppen unabhängig.

00:07:47: Also man schaut sich teilweise auch die jüngeren Männer an und sieht da eben auch, dass da die Testosteronwerte fallen.

00:07:51: Und das liegt unter anderem natürlich auch daran, dass die Menschen immer ungesünder werden.

00:07:55: Auch so ein Diabetes-Typzei zum Beispiel, weil er immer als Altersdiabetes irgendwie gekennzeichnet.

00:08:00: Aber da sind jetzt mittlerweile die Patienten auch sehr, sehr viel jünger.

00:08:03: Das heißt dadurch, dass die Menschen immer ungesünder werden, wird auch der Testosteronmangel immer früher Prävalent und es steigt an diese Erkrankungshäufigkeit.

00:08:13: Eine Sache, die man dazu noch nennen muss, ist, dass die Diagnose von einem Testosteronmangel beziehungsweise die Labortestung, die hat sich auch ein bisschen verändert.

00:08:22: Also es gibt mittlerweile genauere Methoden und teilweise wird das eine Literatur auch daran gewertet.

00:08:27: Die neueren Methoden sind genauer, die sind vor allem in den niedrigeren Bereichen höher auflösend.

00:08:33: Und dass das so ein bisschen Grund dafür ist, weswegen die Werte in den letzten Jahren Jahrzehnten gesunken sind.

00:08:39: Aber wenn man das alles in Kontext setzt, ist eigentlich klar die Werte fallen.

00:08:43: Und das sagen auch alle, die seit Jahrzehnten Männer behandeln, dass so viele junge Menschen wie heute hatten, die vor zwanzig Jahren nicht in der Praxis sitzen.

00:08:52: Okay.

00:08:54: Im Grunde ist es ja auch so, dass man, wenn ich jetzt zum Arzt gehe, das zu messen, den Test mache.

00:09:02: Diese Referenzbereiche, die man ausgespuckt bekommt, sind dir meistens nicht all das adaptiert.

00:09:07: Nur weil ich jetzt irgendwie als Ende zwanzigjährigen ein Test mache, bekomme ich nicht einen anderen Referenzbereich ausgeworfen, als wenn ich jetzt mit sechzig zum Arzt gehe.

00:09:15: Oder so habe ich das zumindest miterlebt.

00:09:17: Es wird das von manchen... Ja, jetzt mal Laboren, Ärzten, von euch, wird das anders aufgeschlüsselt, dass man da so ein bisschen eine bessere Einordnung hat?

00:09:24: Also es gibt teilweise altersadaptierte Referenzbereiche, aber was noch eine größere Herausforderung ist, dass es häufig auch nicht allgemeingültige Referenzbereiche gibt, sondern dass das eine Labor hat halt ihren Referenzbereich, dann das andere Labor hat einen komplett anderen Referenzbereich, weil die das immer für sich selber... ermitteln.

00:09:43: Also sie nehmen dann eine gesunde Population von Männern, messen den, was die Verwirrte haben und dann ist irgendwie, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo, wo.

00:10:12: Nanomolprolita auszeichnen.

00:10:15: Und diese natürlich, diese Altersadaption von den Referenzwerten, ich hatte ja eben beschrieben, wie diese Werte im Älterwerden fallen.

00:10:21: Damit sinken dann ja auch die Referenzbereiche oder werden nach unten adaptiert.

00:10:26: Was jetzt nicht wünschenswert ist, also nur weil die allermeisten Menschen ungesünder werden, je älter sie werden und deswegen die Werte im Schnitt sinken, heißt es ja nicht für mich, dass ich damit zufrieden bin, wenn meine Werte auch weiter also dass ich auch mit niedrigeren Werten mich zufrieden stellen kann.

00:10:42: Spannenderweise sieht man diese Anpassungen, diese Referenzbereiche nach unten, nicht nur altersadaptiert, sondern auch historisch wurden die angepasst.

00:10:50: Zum Beispiel war der Referenzbereich fürs freie Testestaurant mal bei zweihundert.

00:10:54: und der wurde dann von der ... ... von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der

00:11:17: von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der von der.

00:11:20: Wie du schon gesagt hast, ich mein Laborwert, das haben wir ja auch schon so oft im Podcast gesagt, der nimmt immer so eine repräsentative Stichprobe von der Gesamtbevölkerung und dann wird halt auch daran irgendwie festgemacht, was ist jetzt der normale Bereich?

00:11:31: Und wir haben ja auch eine alternde Bevölkerung, das heißt, wir haben immer mehr ältere Männer in so einer repräsentativen Stichprobe.

00:11:36: ... fährt natürlich am Ende auch dazu, ... ... dass das dann einfach niedriger Wert ... ... als normal eingestuft ist, ... ... einfach weiß, die Stichprobe halt so hergibt.

00:11:43: Richtig,

00:11:44: nicht nur älter, ... ... aber auch übergewichtiger, ... ... mehr Komobilität treten ... ... und dann ist natürlich da der Wert ... ... in so einer Population niedriger, ... ... als es eigentlich sein sollte.

00:11:52: Ja, was ich mich noch frage, ... ... ich meine, du hast ja bei den Referenzwerten ... ... die sind ja auch ... ... in sich ultraindividuell, oder?

00:11:58: Also ... ... das ist ja auch eine gewisse Genetik.

00:12:01: Vielleicht kannst du das noch mal ... ... so ein bisschen kommentieren, ... ... weil was ich mir denke, ... ... du könntest ja auch ... in der Mitte des Referenzbereichs oder auch hoch normal sein und trotzdem verhältnis zu dir selber einen Mangel aufweisen

00:12:12: theoretisch

00:12:12: oder?

00:12:13: Also wenn wir Testosteronwerte messen wollen wir eigentlich wissen wie viel Testosteronwirkung kommt im Körper an und Testosteron wirkt in eigentlich jeden also in jedem Gewebe vom Körper nicht nur in der Muskulatur sondern in der Haut im Gehirn In der Muskulatur natürlich im Knochenmark wirkt ein ganz ganz vielen Orten.

00:12:34: und wir können jetzt natürlich nicht aus jedem Gewebe eine Probe nehmen und sagen wir messen jetzt da mal die gewebsspezifische Pestosteron Konzentration und die Wirkung dessen, sondern man nimmt halt den Blutwert hin als wie sagt man Serogatmarker, falls es richtig ist, für die Gewebekonzentration.

00:12:52: Man sagt halt okay ungefähr das was im Blut ist korreliert einigermaßen mit dem was im Gewebe am Ende ankommt.

00:12:57: Aber das ist nur ein Teil der der Antwort.

00:12:59: Auf der einen Seite ist ja nicht zwangsläufig korreliert die Konzentration vom Testosteron im Blut, wie zum Beispiel in deinem Gehirn ankommt.

00:13:06: Und natürlich wirkt das Testosteron, das wirkt zwar auch direkt, aber der Großteil der Wirkung von Testosteron erfolgt über die Androgenrezeptoren.

00:13:15: Und die Androgenrezeptoren, die sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich sensitiv.

00:13:20: Es gibt Menschen, die haben einen extrem sensitiven Testosteronandrogenrezeptor und die kommen dann mit niedrigen Testosteronwerten aus, weil die Rezeptoren eben extrem sensitiv sind.

00:13:29: Und andere Menschen haben sehr insensitive Rezeptoren und brauchen viel höheren Testosteronwert, um gleich viel Wirkung dann letztendlich zu haben, sodass man eigentlich kein allgemeingültigen Testosteronwert festlegen kann, so hier, dreißig Nanomolproliter und damit ist jeder mal ein super gut aufgestellt, sondern jeder hat irgendwo sein eigenes Optimum eben abhängig wie gut gelangt, das Test ist rund die entsprechenden Geweben.

00:13:51: Wie sensitiv sind die Rezeptoren, sodass man da eben sehr individuell schauen muss, wo man da sein eigenes Optimum hat?

00:13:59: Das ist dann eigentlich eher so do-it-yourself, oder?

00:14:01: Ich sage nicht do-it-yourself, aber do-it-with-your-doctor, also der muss das eigentlich individuell herauskriegen, oder?

00:14:06: Wo ist dein persönliches Optimum wahrscheinlich?

00:14:08: Genau, im besten Fall würde man einmal so seine eigene Baseline feststellen, also du bist irgendwie jung, twenty-fünf, thirty Jahre alt, du bist fit, hast libido, bist dynamisch, hast quasi so deinen.

00:14:21: Dein Testosteron Peak.

00:14:22: und da weißt du, du stehst bei diesem Wert und mit diesem Wert fühlst dich wohl.

00:14:25: Und dann kannst du später im Leben, falls sich gewisse Umstände geändert haben und du dann eine Testosteronbestimmung machst, weil du vermutest, dass irgendwas mit deinem Wert nicht stimmt, dann kannst du das immer in Bezug nehmen auf deine eigene persönliche Referenzlinie, auf deine eigene Grundlinie, dann wissen okay, du bist jetzt da abgesunken von deinem eigenen Optimum und könnt es profitieren, wenn sich deine Werte optimieren.

00:14:46: Das ist das eine, wenn man jetzt wirklich einen Echten Verdacht auf so eine Androgenrezeptor Insensitivität hat, dann kann man das auch genetisch sich anschauen, da diese C-A-G-Repeats des Rezeptors anschauen, um zu sehen, wie sensitiv der ist.

00:15:01: Aber das ist bei den allerwenigsten Männern, ist das wirklich indiziert, das ist auch eine extrem teure Testung, sodass es eigentlich klinisch weniger, in den allermeisten Fall weniger relevant ist.

00:15:13: Was man sonst noch auch sehr häufig sich anschaut, oder bevor jetzt alle Männer, die zuhören, ich denke okay, Testosteron will ich jetzt unbedingt messen.

00:15:23: Also wenn man dann zum Arzt geht und sagt, ich möchte gerne mal Testosteron messen, dann wird ja üblicherweise das gesamte Testosteron gemessen.

00:15:29: Und du hast dir vorher schon angedeutet, dass ja eigentlich auch nur ein Teil der Wahrheit.

00:15:33: Also man braucht schon ein paar andere Werte, vor allem wenn man sich dann das freie Testosteron irgendwie errechnen möchte.

00:15:38: Wo sollte man denn da am besten anfangen, wenn ich sage, okay, ich möchte jetzt da mal so ein Unabhängig vom Androgenen Rezeptor, was ich ja eigentlich so nicht wirklich messen kann über eine normale Blutabnahme beim Arzt, beim Hausarzt oder bei euch zum Beispiel, was ist da bei euch an Werten mit dabei?

00:15:56: Genau, also das ist ein sehr wichtiger Punkt, den du gerade erwähnt hast.

00:15:59: bringt eigentlich nichts, also wenig, nur den gesamten Testosteron anzuschauen.

00:16:03: Sondern im besten Fall möchtest du diese gesamte Hormonaxe, also die Testosteronproduktion, bei Männern erfolgt in Hoden und die Stimulation erfolgt aus der Hypophüse, aus der Hirn-Anhangstrüse, die ein Hormon, also viele verschiedene Hormone ausschüttet, aber insbesondere das LH, das lutenisierende Hormon ist wichtig für die Testosteronproduktion.

00:16:22: Und im besten Fall schaut man sich diese Achse einmal an, um zu verstehen, wie der Körper mit Testosteron versorgt ist.

00:16:30: Heißt, ich würde auf jeden Fall den LH-Wert einmal anschauen, also wie stark stimuliert die Hypophiese die Hoden zur Testosteronproduktion, dann durch den Gesamt-Testosteron-Wert anschauen, um zu sehen, okay, wie gut reagieren die Hoden, wo eben ninety-fünf Prozent des Testosterons erzeugt werden, hergestellt werden, wie gut reagieren die auf die Stimulation.

00:16:49: Und dann müssen wir aber auch gleichzeitig verstehen, wie viel Testosteron ist auch frei verfügbar im Blut, wie viel kann überhaupt dann an die Rezeptoren binden, wie viel kann überhaupt das Gewebe eindringen?

00:16:58: und das das freie Testosteron.

00:16:59: Bei Testosteron ist es ein Steroidhormon.

00:17:02: Das heißt, es sind fettlöslich, nicht wasserlöslich und deswegen muss das im Blut an Transportproteine gekoppelt werden, um transportiert zu werden, verabhauggeschützt zu werden.

00:17:11: Und das ist einmal das SHBG, das Sexualhormonbindendeglobulin.

00:17:15: Und das Albumin, die zwei kann man auch sehr, sehr gut messen im Blut.

00:17:19: Und dann gibt es eine schlaue Formel, die Wermollenformel, die ist sehr kompliziert, aber die Labore können das dann direkt berechnen.

00:17:26: Und das spuckt einem dann den freien Testestoronwert aus.

00:17:29: Das könnte man theoretisch auch direkt bestimmen, aber ist teuer im Vergleich zur Berechnung mit nach Wermollen und deswegen macht man das meistens rechnerisch.

00:17:38: Und damit hat man eigentlich einen... also mit dem minimalsten Panel eine ganz gute Perspektive auf diese Achse, Hypophüse, Hoden, Testosteronproduktion und entsprechend Testosteron der Verfügbarkeit im Blut.

00:17:54: Man kann das natürlich noch weiterspinnen, Testosteron ist quasi kein finales Formon, das nicht mehr weiter abgebaut wird, sondern Testosteron wird unter anderem aromatisiert in Oestradiole, also in Oestrogen und wird auch durch die fünf Alpha-Reduktas in DHT umgewandt.

00:18:09: Das heißt, wenn man da noch tiefer gehen möchte, kann man sich natürlich DHT und Oestradiole auch anschauen.

00:18:14: Aber ich meine, wenn man sich so eine erste initiale Perspektive schaffen möchte, ist insbesondere LH Testosteron, freies Testosteron eben durch SAPG und Albumin, ist so ein erster guter Blick auf diese Hormonachse.

00:18:28: Was bei uns auch ab und an mal als Frage gekommen ist, weil du hast ja gesagt, jetzt ist der Runde ein Steroid-Hormon.

00:18:33: Das heißt, es wird ja zum Teil auch aus Cholesterien, also wird es aus Cholesterien gebildet.

00:18:38: Und dann habe ich jetzt schon häufiger gehört und gelesen oder auch mit Leuten im Gespräch, die haben dann gesagt, na ja, aber wir sind heutzutage, werden ja auch enorm viele Statine verschrieben.

00:18:46: Alle wollen ja irgendwie ihren Cholesterinspiegel senken, ihr LDL irgendwie in einen schönen Bereich bringen.

00:18:51: Hat das nicht auch einen Impact dann auf die Testosteronproduktion?

00:18:54: Also ist das nicht vielleicht auch ein Mitgrund, dass das irgendwie runtergeht?

00:18:57: Also es stimmt, das beginnt tatsächlich mit Cholesterin, die Testosteron-Biosynthese, aber ihr müsst auch immer überlegen, was für... von welchen Dosierungen sprechen wir überhaupt?

00:19:07: In welchem Bereich befindet sich das?

00:19:10: die Testosteronmenge?

00:19:11: Das ist ja Nanomol pro Liter.

00:19:14: Wie viel Cholesterin haben wir tatsächlich im Körper zur Verfügung?

00:19:18: Und durch Statine wird das Ganze ja nicht auf null gesenkt, sondern eben auf den Maß, dass das im Körper immer noch genug als Bausteine zur Verfügung stehen, sodass ich sagen würde, unter einer normalen Statingabe, wo man die Cholesterinwerte gesundheitliches oder auch optimiertes Niveau senkt, dass das keine negative Konsequenz auf die Testosteronproduktion hat.

00:19:44: Was man aber natürlich sieht, ist das bei Menschen, die massiv niedrigen Körperfettanteil haben.

00:19:50: Also wir sehen das häufig, wenn wir natural Bodybuilder testen oder auch High Rocks, Athleten oder auch Ausdauersportler, wo der Körperfett dann halt extrem niedrig ist, wo auch zusätzlich extrem wenig Fette zuführen, dass die tatsächlich dann auch ein Testosteronmange entwickeln.

00:20:04: Aber auch da würde ich sagen, weniger auf Ursache oder ursächlich, dass zu wenig Baumaterial da ist, weil es ja trotzdem viel Cholesterin im Vergleich zu Testosteron, was wir brauchen, sondern eben, weil der Körper in so einem großen Stress ausgesetzt ist und sagt, okay, jetzt nicht Zeit zum Fortpflanzen, sondern Zeit irgendwie Ressourcen zu sparen und dann eben die Testosteron-Synthese runterfährt.

00:20:25: So würde ich mir das erklären.

00:20:28: Ja, klingt plausibel.

00:20:29: Ich habe mich da auch schon mal reingefuchst und bin zu einem selben Schluss gekommen, dass das eigentlich nicht wirklich zusammenhängen kann, außer eben bei so Magerfällen.

00:20:42: Ich

00:20:43: verstehe natürlich auch das Leute.

00:20:45: auf die Idee kommen, weil wenn man sich jetzt vielleicht so anfangs mit dem Thema so ein bisschen beschäftigt und man liest dann sowas.

00:20:53: Man denkt sich, Eil, Cholesterinsenker sind ja auch super weit verbreitet.

00:20:57: Dann macht das auf jeden Fall Sinn, aber ich bin da total bei euch.

00:21:01: Da sind wir uns ja alle einig.

00:21:03: Da gibt es ja auch... Es gibt auf jeden Fall keine Daten, die das stützen würden, die diese Hypothese stützen würden.

00:21:09: Auch jetzt nicht wirklich was, was es widerlegt, aber biologisch ist es halt einfach so gar nicht plausible, als dass das jetzt irgendwie einen sehr, sehr großen Effekt hätte.

00:21:16: Gut, dass

00:21:17: du das schon recherchiert hast, weil ich habe mir gerade schon eine mentale Notiz gemacht, dass ich mir das noch mal anschauen muss und dann vielleicht sagen, hey, ihr müsst ja ein bisschen was streichen.

00:21:24: Der Satine bitte nur halb so.

00:21:28: Nee, so ist das auf jeden Fall nicht.

00:21:29: Das fand ich auf jeden Fall noch spannend.

00:21:32: Dann hattest du ja am Anfang gesagt, dein Kollege ist zu dir gekommen oder hat mit dir das Thema Libido geredet.

00:21:38: Würdest du sagen, ich meine, ihr habt ja viele hunderttausende Männer jetzt schon in euren Programm drin, ist das da der Hauptgrund, wieso Männer auf das Thema kommen?

00:21:48: Geht das mit Libido los oder ist da was anderes irgendwie so ein bisschen vorrangiger?

00:21:53: Ja.

00:21:55: Auch eine sehr gute Frage.

00:21:57: Ich würde sagen, die Libido ist oft ein Faktor, aber gar nicht mal so der häufigste.

00:22:02: Der häufigste Faktor, weswegen die Männer zu uns kommen und dann auch bei unseren Kooperationsärzten dann in die Sprechstunden gehen und teilweise in der Therapie starten, ist vor allem so Antriebslosigkeit, Müdigkeit.

00:22:13: abgeschlagen, haltständige.

00:22:16: Das ist so der überwiegende Grund.

00:22:18: Vielleicht liegt noch ein bisschen Stiegmann noch dran, dass die Patienten das eher vorschieben und sagen, ich habe vor allem Müdigkeit, Antriebslosigkeit und fühlen vielleicht noch ein bisschen Scham, das mit der Libido auszudrücken.

00:22:28: Aber wir haben auch viele so anonymisierte Fragebögen, wo wir dann auch versuchen zu verstehen, okay, was sind jetzt so die Gründe, weswegen ihr auf uns aufmerksam geworden sind?

00:22:35: Was hat euch umgetrieben?

00:22:36: Und da ist es häufig wirklich dieses Ich bin müde, ich bin antriebslos, ich kann mich zunächst mal aufraffen.

00:22:42: Meine Freundin beschwert sich, meine Frau ist nicht mehr happy, dass ich nicht mehr Unternehmungen machen möchte.

00:22:47: Und das ist dann so das, was den Männern so Leidensdruck bereitet.

00:22:50: Weil dieser fehlende Libido ist häufig wahrscheinlich auch noch mitvergesellschaftet, aber das fällt das.

00:22:57: solange dann sich niemand beschwert, dann hat man halt sexuelle Unlust.

00:23:02: Ja, man hat halt keine Lust drauf, aber so diese Motivationsproblematik und diese ständige Abgeschlagenheit, das ist so das, was dann häufig so richtig vor vorne steht und eben die Männer auch dann dazu bewegt, sich Hilfe zu suchen.

00:23:15: Habt ihr da auch Daten dazu?

00:23:18: Würde mich nur interessieren, ob die Männer, die zu euch kommen.

00:23:21: ... alle schon vorher viele verschiedene Stationen hatten ... ... vielleicht schon beim Eigenbahnmediziner ... ... und was bei sich beim Internisten mal waren ... ... oder beim Psychiater zum Beispiel waren, ... ... weil auch der Sprung jetzt nicht weit, ... ... wenn man sich nicht mehr gut motivieren kann, ... ... dass man vielleicht mal eine Depression ... ... oder einen Burnout oder was.

00:23:35: was ich denkt ... ... oder sind da auch ... ... ist da auch ein Teil dabei, ... ... also wie verteilt sich das von zwischen Leuten, ... ... die schon eine Odysse hinter sich haben ... ... und solchen die euch zum Beispiel direkt ... ... das ersten Anlaufpunkt wählen.

00:23:46: Also wir haben dann noch keine strukturierte Datenerhebung gemacht, wenn wir auch natürlich immer aufpassen, dass wir nicht zu viel die bespielen mit irgendwelchen Fragebögen.

00:23:52: Aber das wäre tatsächlich nochmal eine interessante Erhebung.

00:23:57: Gleichzeitig sind wir aber natürlich eng im Austausch mit unseren Kooperationsärzten oder auch teilweise machen wir auch Webinare für unsere Patienten, wo wir dann auch im direkten Austausch sind.

00:24:06: Und was wir schon sehr häufig hören gerade jetzt, also wir sind ja auch irgendwo noch am Anfang und erreichen jetzt ja gerade insbesondere so Männer, die schon So wie sagt man solution awareness haben die wissen das ist eine Lösung gibt für die Probleme die sie haben und die haben in den meisten fällen schon Ewigkeiten gesucht.

00:24:21: die waren beim hausarzt bei einer urologien die waren vielleicht schon beim endokrinologen Teilweise haben die schon ja sich aus dem internet irgendwas bestellt und sich versucht selber zu therapieren.

00:24:33: also haben dann in den meisten fällen wirklich sagen schon so eine längere journey hinter sich und sind dann froh endlich jemanden zu finden wo man das dann legal, sicher und ärztlich begleitet auch machen kann.

00:24:44: Das würde ich sagen macht so ungefähr die Hälfte unserer Drittel, auf jeden Fall unsere Patienten aus.

00:24:53: Es gibt aber auch welche, die quasi ganz neu beim Thema sind.

00:24:56: ... die noch nichts ausprobiert haben, ... ... die das vielleicht auch akzeptiert haben.

00:25:01: Sagen wir mal, ich bin jetzt fünfundfünfzig, ... ... ich bin halt irgendwie müde, ... ... ich bin antriebslos, so gut, ... ... ich bin keine fünfundreißig mehr, ... ... ich bin keine dreißig mehr ... ... und das ein bisschen ... ... als normal angesehen haben, ... ... aber dann irgendwo ... davon gehört haben, vielleicht mal ein Podcast reingehört haben oder auf Social Media was gesehen haben, dann sagen okay, es scheint irgendwie anderen werden auch so zu gehen und vielleicht liegt sie an meinem Testestoron wert und wenn sich die dann den ersten Kontaktpunkt durch uns haben, anfangen sich da ein bisschen aufzuschlauen und wir haben auch schon echt welche gehabt, die gesagt haben so ich... hab da eigentlich nicht dran geglaubt.

00:25:31: Ich hab dann einfach gesagt, komm, ich mach einfach mal einen Test und war dann extrem überrascht zu sehen, dass ihre Testosteronwerte total im Keller waren.

00:25:37: Und dann erst nachdem sie irgendwie bei einem Arzt waren, nachdem sie die Therapie gestartet haben, erst gemerkt haben, okay, ich müsste mich gar nicht so fühlen, eigentlich müsste ich mich so fühlen, wie ich mich jetzt fühle, nachdem ich die Werte optimiert hab.

00:25:48: Also solche gibt's natürlich auch.

00:25:51: Genau, das würde ich sagen, dass dann nochmal ein Drittel und dann das das nächste Drittel, das sind dann auch häufig welche, die so... Ja, so sehr aus so einem Optimierungsgedanken kommen, immer schauen, so was kann man denn machen?

00:26:01: Haben vielleicht schon auch einige Supplements probiert, aber sind noch nie so in die medizinische Schiene reingegangen, sondern haben immer halt durch Lebensstil, durch Supplements vieles versucht und dann sind sie sehr interessiert daran, das auch medizinisch anzugehen.

00:26:15: Da muss man natürlich dazu sagen, dass dann nicht alle geeignet sind von der Ersatztherapie, weil wir sprechen jetzt ja nicht nur vom Biohacking, sondern es ist eine medizinische Intervention, wo es auch immer ein Grund geben muss, weswegen man das dann auch macht.

00:26:27: Ja, das macht immer auf jeden Fall Sinn.

00:26:29: Was würdest du sagen, machen eure Kooperationsärzte anders als der klassische Hausarzt?

00:26:34: Also was ist da so der Faktor, wo du sagst, okay, das machen die vielleicht auch besser?

00:26:39: Warum arbeitet ihr insbesondere mit diesen Kooperationspartnern vor allem zusammen?

00:26:42: Also ich nehme an die Welt, die auch zum gewissen Maße aus.

00:26:45: Was müssen die erfüllen?

00:26:47: Ja, also das ist erstmal so eine sehr starke Selection-Bias.

00:26:50: Also wenn du bei einem unserer Kooperationsärzte landest, dann landest du ja einen sehr vorelektierten Arztpopulationen, die sich mit dem Thema sehr gut auskennen, die schon viele Patienten behandelt haben.

00:27:00: Und dann auch, wo du dann auch weniger Widerstand stößt, als wenn du zu einem normalen Hausarzt, Hausärztin gehst, die sich vielleicht mit dem Thema nicht so gut auskennen und die vielleicht auch noch gewisse Stigmata.

00:27:11: haben, wenn es um Testosteron geht.

00:27:14: Wie wählen wir jetzt diese Ärzte aus?

00:27:15: Also am Anfang haben wir angefangen mit einfach ein paar Ärzten, die ich dann damals über, ich glaube, LinkedIn angeschrieben habe.

00:27:21: Da habe ich halt geguckt nach Urologen und habe auch ein paar Publikationen geschaut, wer da irgendwie coole Publikationen hatte, haben dann auch beispielsweise Professor Zitzmann irgendwie damit an Bord bekommen.

00:27:31: Und andere Ärzte, sei es jetzt, wir haben sogar einen Gynäkologen, wir haben einen Hausarzt, aber alles halt welche, die dann so sich lang mit

00:27:38: dem Auseinander... Was du gerade Gynäkologen sagst, macht ihr auch Frauen?

00:27:40: Oder ist es schon eigentlich ein Männervogel?

00:27:42: Wichtige

00:27:42: Spezifizierung hier.

00:27:44: Wir machen nur Männer-Hormon-Gesundheit leider.

00:27:47: Aktuell, weil es viele, wir kriegen auch oft Anfragen von Frauen, weil da eben natürlich das Thema Hormonersatz auch ein ganz, ganz wichtiges ist.

00:27:53: Aber du brauchst eine ganz andere Expertise.

00:27:55: Gut, dieser Gynäkologe würde das hinbekommen.

00:27:57: Und er hat sozusagen seine Hormonersatz-Expertise vor allem im Bereich der Frauengesundheit aufgebaut und hatte dann halt ... von vielen Frauen, die ihre Männer mitgebracht haben, sagen, können sie nicht auch hier bei meinem Mann was machen mit seinen Hormonen?

00:28:07: Und so kam er dann eben in das Thema Hormonersatz bei Mann, was übrigens gar nicht mal so selten ist, dass die Kollegen und Kollegen auch dann Männer Hormonersatz machen.

00:28:16: Interessant.

00:28:17: Genau, aber der Großteil unserer Kooperationsärzte, die haben halt diese spezifische Expertise nicht, wie man Frauenhormongesundheit auch erfolgreich behandeln kann.

00:28:25: Deswegen haben wir gesagt, wir wollen das eben jetzt gerade noch nicht über unsere Plattform ermöglichen, einfach weil wir einen sehr hohen Qualitätsstandard auch halten möchten und wir das nur machen können, wenn eben die Expertise auch bei unseren Ärzten da ist.

00:28:40: Genau, aber um nochmal darauf zurückzukommen, die Ärzte kommen aus vielen verschiedenen Bereichen.

00:28:44: Mittlerweile haben wir auch einen langen Backlog an den Ärzten, sich bei uns bewerben, weil sie irgendwie sehen, was wir anbieten und das einmal inhaltlich spannend finden.

00:28:55: und auch aus eigener Erfahrung wissen, dass es irgendwie wichtig ist, so ein Testosteron mal gut zu behandeln.

00:29:00: Zum Beispiel so ein Professor Zitzmann, der arbeitet nicht bei uns damit er mehr Geld verdienen kann, sondern weil er eben da Spaß dabei hat, auch eben bei so einer Innovation dabei zu sein, nachdem er dieses Thema irgendwie die letzten vier Jahrzehnte vorangetrieben hat.

00:29:13: Und andere Ärzte, gerade Jüngere, die teilweise in der Facharztausbildung sind, in der Äno-Krinologie oder in der Urologie beispielsweise, die für dieses einfach super spannend, das ist nah an dem, was sie sonst machen.

00:29:24: Und die haben halt die Möglichkeit, dann in den Krankenhaus zu machen, dann noch einen Tag oder zwei Nachmittage, zwei Abende, sehr flexibel, eben noch Videospressstunden anzubieten.

00:29:36: Und da ist natürlich auch dann so eine finanzielle Motivation, da irgendwie mitzumachen.

00:29:40: Aber als Arzt auch schon ganz cool, auch so remote arbeiten zu können.

00:29:45: Prüft ihr bei den Ärzten auch, ob sie sich mit dem Thema gut auskennen?

00:29:50: Habt ihr da irgendwie ein Prozess?

00:29:52: Oder könnt ihr z.B.

00:29:53: aussagen, ich hab meine Appropation hier in Deutschland und ich bewerbe mich bei euch.

00:29:57: Würde ihr z.B.

00:29:57: reinschreiben, ich beschäftige mich jetzt schon privat, irgendwie vier, fünf Jahre mit dem Thema.

00:30:02: Habt ihr da irgendwie ein Prozess?

00:30:05: Oder checkt ihr das selber, sprecht ihr mit den Leuten immer?

00:30:07: Oder ist da viel Vertrauen auch dabei?

00:30:09: Ja, also beides würde ich sagen.

00:30:12: Also wir haben diesen Onboarding-Prozess von neuen Ärzten.

00:30:15: Also erstmal Interview, also ich spreche persönlich noch mit jedem neuen Arzt, der an Bord kommen möchte.

00:30:19: Spreche, versuche zu verstehen, was ist das für jemand, wie denkt er über das Thema nach?

00:30:23: Weil am Ende muss dieser Prozess ja schon gut sein, weil wir keinerlei... Weisungen über die Ärzte haben.

00:30:28: Die sind alle frei beruflich, unabhängig von uns und sobald die bei uns auf der Plattform sind, können die Patienten behandeln, wie sie wollen.

00:30:33: Ich kann nicht sagen, Herr Dr.

00:30:35: Müller, Sie müssen die Patienten jetzt alle so behandeln, wie ich das will, sondern die Ärzte können das selber entscheiden.

00:30:39: Deswegen ist dieser Prozess, der vorne ist irgendwie ein wichtiger, um zu verstehen, denken diese Kooperationsärzte ähnlich über das Thema nach wie ich und haben die auch die notwendige Expertise.

00:30:49: Und da sind so die ersten Interviews super richtungsweisend.

00:30:53: Wir haben auch einen Head of Medical, das ist ein Arzt, der eben bei uns angestellt ist, der selber auch keine Patienten behandelt, aber der diese gesamten, die Ärzte Koordination vornimmt, auch im Patientenmanagement unterstützt.

00:31:04: Der spricht dann auch mal mit den Ärzten.

00:31:06: Und wenn wir dann die Meinung haben, dass die die notwendige Expertise haben oder zumindest auch gut.

00:31:11: über das Thema nachdenken, dann beginnt der Onboarding-Prozess.

00:31:14: Und dann gibt es auch, wir haben ein Ärztehandbuch, haben wir erarbeitet mit unserem Expertenpanel, also wir haben ja vier Professoren aus der Urologie, Endocrinologie und allen anderen noch, der kommt aus dem anderen Bereich, aber hat eben sein Leben lang an Testosteron geforscht, mit denen haben wir so einen Patienten oder Ärztehandbuch entwickelt, das müssen die Ärzte dann auch mal durcharbeiten, um dann noch wirklich hier top, also ab to speed zu sein.

00:31:40: Und dann sind die in der Regel ready to go.

00:31:43: Was dann aber passiert ist am Anfang, also den Arzt beginnt da nicht mit zehn Patienten die Woche, sondern fängt dann halt an irgendwie.

00:31:50: Fünf, sechs Patienten auch mal zu sehen.

00:31:51: Die Woche hat davor mit die Möglichkeit, auch Rücksprache zu halten in unserem Head of Medical, wenn sich Fragestellungen ergeben.

00:31:57: Und wir machen auch im Verlauf regelmäßig.

00:31:59: Ärzte, Townhäus bringen wir alle zusammen digital, wo wir über teilweise schwierigere Patientenfälle auch anonym natürlich diskutieren, aber auch einfach dafür sorgen, dass die neueste Literatur da auch an die Ärzte kommuniziert wird und die alle da auf dem letzten, neuesten Stand sind.

00:32:15: Gleichzeitig muss man natürlich auch dazu sagen, so Testosteronersatz da.

00:32:19: gibt es schon immer wieder neue spannende Studien, aber da ist so, der Großteil der Forschung ist gemacht.

00:32:23: Man hat das mittlerweile sehr gut verstanden und da, also passiert also zumindest meiner Meinung nach, ist da jetzt in den letzten Jahren nichts groß überraschend, das ist noch rausgekommen.

00:32:33: Der Tester ist irgendwie synthetisiert seit, neunzehnt, fünfunddreißig, also neunzig Jahre und auch seitdem im Einsatz und da gibt es extrem viele Studien und also ich rechne nicht mit noch groß neuen Einsichten jetzt in den nächsten Jahren.

00:32:48: Spannend.

00:32:48: Ich frag nur deshalb, weil ich bin ein bisschen im Longevity-Bereich unterwegs und das ist halt auch ein großer Trend.

00:32:54: Und man merkt, finde ich, schon häufig in Gesprächen mit Ärzten, Therapeuten, Coaches, dass sehr große, ich sag jetzt mal, Unterschiede gibt in der Expertise, die sie halt mitbringen auf dem Gebiet.

00:33:06: Weil ein Schild ist schnell ausgetauscht und ein Schwerpunkt draufgeschrieben.

00:33:09: Das heißt aber natürlich noch lange nicht, dass man sich da auch wirklich gut auskennt.

00:33:13: Also deswegen habe ich nachgefragt, weil vor allem, also da sieht man das halt schon sehr... ... sehr häufig, ne?

00:33:17: Wenn man vor drei Jahren mal ... ... was für sich Longevity gemuggelt hätte, ... ... wie viele Longevity-Ärzte das es gibt, ... ... wie viele das heute gibt, ... ... dann passt das nicht so ganz zusammen.

00:33:27: Ja, also euphäererweise glaube ich auch, ... ... dass das Thema Longevity viel, viel komplexer ist, ... ... als jetzt ... ... Hormonersatz bei Mann.

00:33:32: Ich meine, ... ... Hormonersatz bei Mann zählt auch noch in Longevity rein, ... ... also theoretisch muss man sich dann auch ... ... mit Hormonersatz bei Mann auskennen.

00:33:38: Deswegen ... ... da muss man glaube ich viel, viel mehr wissen.

00:33:43: Bei uns ist es so, ... ... man ... Man kann, glaube ich, mit, also wenn du jetzt ein fertig ausgebildeter Arzt bist und dir jetzt mal drei Monate Zeit nehmen würdest und da regelmäßig irgendwie gewisse Paper liest, gewisse Informationen, dich in Leitlin einarbeitest, dann bist du an einem Punkt, wo du neun, neunzig Prozent der Patienten behandeln kannst.

00:34:02: Also würde ich sagen, die Allermeisten kannst du ohne weiteres behandeln.

00:34:06: Die extremen Fälle, würde ich sagen, die sind bei uns bei AdonHealthe falsch aufgehoben.

00:34:10: Die müssen zum niergelassenen Urologen, die müssen zum niergelassenen Endocrinologen, weil teilweise musst du ja dann auch sehr tiefgehende Diagnostik auch machen, die natürlich telemedizinisch nicht abgedeckt ist.

00:34:20: Und da gibt es natürlich auch Fälle bei uns, wo dann die Kooperationsärzte gesagt haben, wir hören Sie mal, Herr Müller, gehen Sie doch bitte zum niergelassenen Endocrinologen.

00:34:26: Da sind wir jetzt telemedizinisch nicht im richtigen Setting.

00:34:29: Das gibt es natürlich.

00:34:31: Uns gibt auch seltene Fälle, wo einen Kooperationsarzt und Patienten dann bei sich sitzen hat und sagt, okay, hier bin ich tatsächlich überfragt.

00:34:37: Wir müssen das einmal Rücksprache halten im medizinischen Expertenpanel.

00:34:41: Und dann haben wir ja da die die Professoren, die dann sozusagen mit reinschauen können und da ihre Expertise in diese Behandlung mit einfließen lassen.

00:34:48: Spannend.

00:34:49: Ja, lass vielleicht mal ein bisschen in Optimierung jetzt reingehen.

00:34:52: Also wir haben jetzt hier, wir haben am Anfang ja schon deine Case gehabt.

00:34:55: Mangel, Libido verlost.

00:34:58: Wann ist für dich der Punkt?

00:35:00: Wo du sagen würdest, okay, es geht jetzt über die klassische Lifestyle-Optimierung hinaus.

00:35:05: Meiner Wegen, er soll halt mal Zucker reduzieren oder soll halt vielleicht mal weniger Sport machen und Stress reduzieren.

00:35:11: Und wann ist der Punkt, wo du sagst, okay, jetzt muss man mit Hormonen reinfahren?

00:35:17: Also ich kann da, also ich würde jetzt einmal sagen, wie ich da selber zustehe im Vergleich

00:35:21: zu... Genau, das ist das, was ich hören

00:35:22: will.

00:35:23: Okay, also wie ich selber zustehe.

00:35:25: Also ich bin der Überzeugung, also ich bin ja relativ, erst mal top down, recht liberal, was das Ganze angeht und denke, dass man Menschen dabei unterstützen sollte, sich so gut wie möglich fühlen zu können.

00:35:37: Bei einem Testosteronmangel, also bei einem bestehenden Testosteronmangel, der Symptome macht... wo es keinen Grund gibt, weswegen diese Therapie nicht erfolgen darf.

00:35:47: Und das ist bei dem Testosteronersatz, das ist ein aktueller Kinderwunsch.

00:35:51: Bestehender Prostatakrebs, bestehender Brustkrebs beim Mann.

00:35:55: Und dann darfst du keine Testosteronersatztherapie mit Testosteron machen, ohne weiteres.

00:35:59: Aber in allen anderen Fällen, wo der Mann niedriges oder normal niedriges Testosteron hat, Symptome hat, die darauf hinweisen, dass darauf liegen kann und den Willen äußert, seine Lebensqualität zu verbessern, dann bin ich ... der Meinung, dass man diesen Mann helfen sollte.

00:36:14: Genau, was das für eine Auswirkung oder bei welchen Laborwerten das okay ist, da kann man sich dann drüber streiten.

00:36:22: Da würde ich auch nicht ein klaren Cut-off sehen, sagen, okay, hier unter fünfzehn oder nur unter achtzehn, sondern das ist auch individuell sehr unterschiedlich.

00:36:32: muss man dann schauen, wie der Mann sich fühlt.

00:36:34: Natürlich bei extrem hohen Werten, würde ich jetzt sagen, müsste man vielleicht dann tatsächlich noch so eine Androgenrezeptor-Analyse machen, aber das ist extrem selten.

00:36:42: Aber ansonsten, wenn es dem Mann schlecht geht, der Symptome hat, die darauf hinweisen, dann kann man so einen Therapieversuch mal machen.

00:36:49: Und ich meine, Testoron ist recht neben Wirkungsarm, wenn das gut eindosiert wird.

00:36:53: Und wenn man merkt, nach zwei, drei Monaten hat sich nicht gebessert.

00:36:56: Dann kann man natürlich die Therapie auch wieder beenden und hat dann auch keine, also in wenigsten Fällen irgendwelche schlechten Konsequenzen davon getragen.

00:37:05: Das ist ja das, was man auch häufig, glaube ich, hört.

00:37:07: Ja, das sollte man nicht einfach mal so machen.

00:37:09: Also prinzipiell, wenn es keine Kontraindikation gibt, wie du gerade genannt hast, sagst du, okay, man kann das mal drei Monate probieren und...

00:37:16: Genau, also vielleicht habe ich das ein bisschen zu salopp formuliert.

00:37:20: Also ja, man kann das machen, aber natürlich nach individueller ärztliche Aufklärung vor Nachteile.

00:37:25: Und natürlich sollte man das Ganze auch begleiten durch Lebensstilanpassungen.

00:37:31: Ich hatte ja vorhin beschrieben, dass die meisten Testosteronmangel nicht an der organischen Ursache beruhen, also nicht am Hohenschaden und nicht am Hypophysenschaden, sondern eben funktioneller Natur sind.

00:37:41: Und gewisse Experten sagen auch, man sollte erst mal die Komorbiditäten behandeln, bevor man den Testosteronmangel behandelt.

00:37:49: Also beispielsweise ein Mann, der übergewichtig ist, sollte man erst mal gucken, dass er normal gewichtig ist, bevor man den Testosteronmangel behandelt.

00:37:56: Was irgendwie stimmt?

00:37:57: Weil natürlich Übergewicht auch dazu führt, dass der Testosteronhaushalt negativ beeinflusst wird.

00:38:03: Ja, also du hast Entzündungsmediatoren, Leptine, du hast Umwandlung von Testosteron, Oestrogen im Fettgewebe und das beeinflusst den Testosteronhaushalt negativ.

00:38:12: Du hast ungefähr dreißig Prozent weniger Testosteron, wenn du übergewichtig bist.

00:38:16: Aber gleichzeitig, wenn du einen Testosteronmangel hast, hast du keine Motivation, du hast keinen Antrieb, du hast, dir fehlt der anabole Effekt auf deine Muskulatur, dein Stoffwechsel ist langsamer, wie willst du da überhaupt abnehmen?

00:38:27: Deswegen bin ich da der Meinung, dass man theoretisch so ein Mann der übergewichtig ist, schon ergänzt zu diesem Lebensstil an Passungen, Ernährungsoptimierung, Bewegung und so weiter, dem trotzdem noch seine Hormone optimieren sollte, um ihn überhaupt eine Position zu bringen, dieses Übergewicht zu verlieren.

00:38:43: Ich würde sagen, es kann ein Motivator und Enabler sein, dann die richtige Richtung zu gehen und man startet lieber früher oder könnte in manchen Fällen früher starten, weil Übergewicht natürlich auch leicht dazu bekämpfen ist.

00:38:59: Auf jeden Fall, ich meine, dass es auch bei so einem beginnenden Diabetes-Typ zwei ist ja eigentlich auch leichtlingerecht.

00:39:03: Erst mal Lebensstilanpassungen, aber in der Praxis kriegen die meisten Patienten dann Metformin.

00:39:08: noch dazu, wenn man einfach weiß, wenn wir jetzt nicht interminieren, da passiert überhaupt nichts.

00:39:11: Wenn ich dem sage, ja nehmen Sie jetzt mal ein bisschen ab, essen Sie mal gesünder, da passiert halt nichts.

00:39:16: Und Instabloner beim Testostero, und das ja so eine starke Auswirkung auf die Motivation hat, ist es sehr hilfreich, diesen Männern sozusagen eine Hilfe anzubieten, die Motivation zu finden, ihr Leben auch umzukrempeln.

00:39:29: Und dann jetzt nochmal kurz zurück zu deinem Kollegen von vorher mit dem Libido-Verlust.

00:39:33: Weil der ist ja eigentlich jetzt nicht so ein Kandidat, wo man sagt, okay, da kann man jetzt mit einer einfachen Lifestyle, da würde man jetzt reinfahren, weil eigentlich ist der Lifestyle ja leicht anzupassen.

00:39:41: Wahrscheinlich ist es einfach Stress in dem Fall, oder?

00:39:43: Gehe ich jetzt einfach mal davon aus, so vom Hören.

00:39:47: Wie würdest du davor gehen?

00:39:48: Und das gibt es auch häufig, das sind dann auch, also... Männer, die eigentlich alles richtig machen, die machen Sport, ernähren sich gesund, aber die haben dann ein Unternehmensberater oder sind aus irgendeinem anderen so sehr stressigen Alltag, schlafen wenig, sind die ganze Zeit unter psychischem Stress.

00:40:03: Und bei denen könnte man schon sagen, ja, anderer Job, acht Stunden Schlaf, autogenes Training, was auch immer.

00:40:12: Und damit könnte man sicherlich auch eine Optimierung der Hormone erreichen.

00:40:17: Aber auch gleichzeitig, wenn man jetzt nicht aufgeben möchte, so ein High-Paste-Job zu machen, da auch seine Freude dran hat, Familie zu ernähren hat, dann finde ich es an Ermangelung von wirklich nachteiligen Konsequenzen, so einer Ersatztherapie.

00:40:31: Wir sprechen jetzt ja nicht von, wir stoffen den Typen hoch, auf keine Ahnung.

00:40:36: zehnfache Testosteronwerte, sondern wir sprechen davon, wir heben die Werte in gesundes, oberes Niveau an.

00:40:42: Da bin ich der Meinung, dass man so jemanden helfen kann und das ist seine Entscheidung, er möchte diesen Job machen, der möchte performant sein, der möchte sich irgendwie in solche Situationen freiwillig begeben und so jemanden dann nicht zu unterstützen an Ermangelung von negativen Konsequenzen, finde ich.

00:41:00: ... dann er sollte der, der das Recht haben, ... ... über sich da selber entscheiden zu dürfen.

00:41:07: Jetzt in dem Fall, sagen wir mal, ... ... ja, das ist, glaube ich, ... ... dreiunddreißig jetzt heute, hast du gemeint, ... ... oder heute dieses Jahr.

00:41:13: Im Grunde ist eine Testosterone Satztherapie ... ... ja immer was, was man dann eigentlich ... ... über eine sehr, sehr lange Zeit, ... ... beziehungsweise, wenn ich jetzt ... ... im G-Fünfzig oder Sechzig bin ... ... und ich habe einen diagnostizierten Testosteron mangel, ... ... dann ist das ja eigentlich was, was ich ... ... immer machen muss.

00:41:26: Also ich muss das dann eigentlich beibehalten, ... ... weil sonst fällt diese ... ... Wirkung ja eigentlich wieder weg.

00:41:31: Wie würdest du ... ... das bei den ... ... bei jüngeren Leuten ... ... oder jetzt zum Beispiel ... ... in dem Fall von dem ... ... dreizigjährigen sagen, ... ... ist es da auch so oder ... ... macht man das halt mal, ... ... solange er Spaß am Job hat ... ... und wenn er den Job dann wechselt, ... ... dann fällt der Stress her, ... ... und dann probiert man es noch mal ohne.

00:41:44: Also ... ... wie wäre da so der ... ... optimale Flow?

00:41:47: Und ... ... um das noch mal zu ergänzen, ... ... was ich eben gesagt habe, ... ... das Alter ist da ein sehr wichtiger ... Faktor, den man damit einkalkulieren muss und auch Thema Familienplanung ist auch eine wichtige.

00:41:58: Wenn jetzt über jemanden sprechen, der sagen wir, ist fünftig ist, zwei, drei Kinder schon hatten, damit dann auch happy ist, dann würde ich viel leichtfertiger mit so einer Entscheidung umgehen als jetzt bei einem, machen wir es noch eindeutiger, sechsundzwanzigjährigen, der sagt, ich habe jetzt meine Partnerin, ich möchte vielleicht in fünf Jahren Kinder zeugen, soll ich jetzt eine Testosterone ersetzen?

00:42:15: Hab ich starten oder nicht?

00:42:17: Da müsste man das nochmal stärker challenging, ob man beginnen soll.

00:42:22: Gleichzeitig ist es so, dass, wie du beschrieben hast, solange man die positiven Effekte haben möchte der Ersatztherapie, muss man eben auch die Therapie fortführen, weil sonst fällst du mit deinem Testosteronwert wieder auf deinen Statusquot zurück.

00:42:36: Die Herausforderung, die wir haben bei jüngeren Männern, ist, dass sie ja auch vielleicht noch Kinder zeugen möchten und dass die Testosteronersatztherapie die Spermienproduktion reduziert.

00:42:48: Das liegt daran, dass, ihr wisst das, ihr erklärt es auf einfacher Erhörer, dass ein Mechanismus, der nennt sich negative Rückkopplung.

00:42:57: Das heißt, die Hoden produzieren normalerweise Testosteron.

00:42:59: Testosteron wird unter anderem auch umgewandelt in Oestrogen.

00:43:03: Und Oestrogen und Testosteron wirken auf die Hypophüse, die dann merkt, ah, ich habe hier genug Hormone, ich muss weniger Stimulation machen und reduziert die Hormone, die die Hypophüse aussendet.

00:43:12: Unter anderem das LH.

00:43:14: Aber auch gleichzeitig das FSA, das kommt auch aus der Überfüße, das wird auch runter gedrosselt und das nennt sich Follikelstimulierendes Hormon und das sorgt dafür, dass die Spermienproduktion im Hoden angeregt wird.

00:43:24: Den gleichen Effekt hat aber auch... das von außen zugeführte Testosteron.

00:43:28: Das simuliert im Körper, hey, wir haben hier genug Testosteron, es entsteht auch Estrogen daraus und die Hypophyse hört auf LH zu produzieren, was kein Problem ist, weil wir von außen Testosteron zuführen, aber sie produziert auch weniger FSH, sodass die Spermienproduktion runtergeht.

00:43:43: Ist kein hundertprozent sicheres Verhütungsmittel, muss man auch dazu sagen, aber das reduziert massiv die Wahrscheinlichkeit, ein Kind zu zeugen unter einer Ersatztherapie.

00:43:52: Jetzt ist es so, dass die Studien, die durchgeführt werden, Oder wurden alle darauf hinweisen, dass die Spermienproduktion nach Absetzen einer Ersatztherapie spätestens, glaube ich, nach neun bis zwölf Monaten wieder auch ihr Statusquo erreicht.

00:44:08: Und diese Studien, die da haben Männer in die zwei Jahre Testosteronersatz bekommen oder drei Jahre, habe ich jetzt nicht die genaue Zahl, aber die haben jetzt halt nicht von sechsundzwanzig bis zweiundvierzig das bekommen und haben damit zweiundvierzig gesagt, ach, dabei, was ich wollte, jetzt gerne nach dem Kind zeugen, sodass man Das, was ich jetzt nicht mit vollem Bewusstsein sagen könnte nach sechzehn Jahren Testosteronersatz, sind wir auf jeden Fall noch an einem Punkt, wo wir auf das auf den Status quo zurückkehren können.

00:44:32: Sodass da immer so diese zeitliche Komponente, wie lange mache ich jetzt den Testosteronersatz, wie jung bin ich, wenn ich beginne.

00:44:39: Wann möchte ich noch mal Kinder zeugen, dass das auf jeden Fall kritisch hinterfragt werden müsste?

00:44:43: Und man muss sagen, man kann sich in einem gewissen Alter, eine gewisse Länge von der SACRP, kann man sich sehr gut auf Studien berufen und sagen so, wir haben die Studien gesehen, das funktioniert.

00:44:52: Aber ich kann nicht mit gutem Gewissen sagen, wenn ich weiß, dass Studien über drei Jahre durchgeführt werden und jemand sagt dann, okay, ich bin jetzt.

00:44:58: ... und ich möchte fünf und dreißig Kinder zeugen, ich mache jetzt fünfzehn Jahre TRT, dann kann ich sagen, okay, es wäre für mich irgendwie plausibel, dass das danach noch funktioniert, aber ich könnte jetzt nicht mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit sagen, so ja, easy, gar keine Frage, das geht wieder auf Status quo zurück.

00:45:12: Genau, du hast ja auch vorher mal über Stoffen geredet und man weiß ja zum Beispiel, dass man bei sehr, sehr hohen Testosteron-Dosen ... Das ist jetzt wahrscheinlich nicht das, was man an einer klassischen Testosteronersatztherapie versteht, dass da ja auch so was auftreten kann wie eine Hohenschrumpfung.

00:45:26: Man macht ja irgendwie auch plausibel, sehr hohe Dosen.

00:45:28: Das heißt, durch diese negative Rückkopplung gibt es ja gar keinen Stimulus mehr für den Boden, was zu machen.

00:45:35: Tritt das auch bei einer normalen Testosteronersatztherapie auf?

00:45:39: Kann das sein?

00:45:40: Oder ist das nur, wenn du sehr, sehr, sehr krass übers Ziel hinaus schießt?

00:45:43: Also das tritt auch bei einer normalen Testosteronersatztherapie auf, eben genau aufgrund der... von mir genannten Urgründe, dass eben diese Stimulation aus der Hypophysie nicht mehr erfolgt und die Oden nicht mehr die Notwendigkeit haben, selber aktiv zu sein, Testaront zu produzieren und deswegen auch auf gewisse Art und Weise atrophieren.

00:46:00: Ich weiß, dass das beschrieben ist in der Literatur und dass das auch eben physiologisch zu erklären ist.

00:46:06: Man hört es anektotisch von Patienten, aber das ist in selten Fällen ist das was, wo die Patienten dann zu den Ärzten gehen und sagen, ich habe hier Das mitbekommen, das atrophiert da unten gerade.

00:46:16: Ich würde es gerne gegenwirken.

00:46:19: Tatsächlich kann man da gegenwirken.

00:46:21: Man kann ein Analogon zu LH, also zum lutenisierenden Humor geben, das HCG.

00:46:28: Das recht teuer im Vergleich zu einer Testosterongabe, aber das sorgt eben dafür, dass die Hoden selber auch noch stimuliert werden, Testosteron zu produzieren.

00:46:36: Entsprechend müssen wir die Testosterondosen ein bisschen absenken, weil natürlich der Körper auch selber noch Testosteron produziert.

00:46:42: Aber wenn ein das jetzt ... stören sollte, aus ästhetischen Gründen, ... ... dann kann man da auch ... ... auch gegensteuern.

00:46:49: Aber es ... ... also ich würde sagen eher selten, ... ... dass Männer sich darüber beschweren ... ... und sagen, sie würden da gerne gegenstören.

00:46:56: Also der Effekt von her, ich habe jetzt wieder ... ... eine viel höhere Lebensqualität, ... ... sehr viel größer als ... ... die potenzielle Down-Side.

00:47:03: Genau, oder die Down-Side wird nicht als ... ... störend empfunden.

00:47:06: Ja.

00:47:07: Okay.

00:47:07: Okay, jetzt sind wir ja gerade noch bei ... ... jungen Männern eher.

00:47:11: Da jetzt noch mal zum Kinderwunsch-Thema.

00:47:12: Ich hab da das Wort inklumifieren, das Medikament hab ich noch im Kopf.

00:47:16: Hilf mir noch mal kurz auf die Sprünge, wie das in dem Part auch noch zusammenspielt.

00:47:20: Weil ich hab gehört, das wird häufig dann gegeben, um diesen Kinderwunsch dann doch noch zu ermöglichen bei Leuten, die auch echt Gas gegeben haben.

00:47:26: Also

00:47:27: viel gestopft haben.

00:47:29: Also um Kinderwunsch wieder zu ermöglichen, da geht's ja häufig dann darum, wie schaffe ich's, diese Hormon-Achse noch mal anzutreiben, dass eben die Hypophüse im besten Fall LH und ... FSH ausschüttet, um eben in dem Hoden wieder eine Produktion sowohl vom Körper eigenem Testosteron, weil eben auch das Intragonadal, also Testosteron direkt im Hoden wichtig ist, um eben die Sperma-Tokenese zu begünstigen und auch das durch das FSH die Spermenproduktion in Keimzellen, Sertolizellen dann zu begünstigen.

00:48:02: Das kann gemacht werden.

00:48:04: Gleichzeitig ist meines Wissens inklumifähender nicht das Mittel der Wahl.

00:48:10: Ich bespreche jetzt inklusive Einschritte zurück.

00:48:12: Bei einem Mann mit bestehenden Kinderwunsch darf keine Testosteron gegeben werden, aber man kann dem Körper Signale senden, die Körper eigene Produktion zu erhöhen.

00:48:21: Und bei solchen Männern... arbeitet man dann mit sogenannten SERMs, sehr elective estrogen receptor modulators.

00:48:29: Und da gehört Clomifin dazu und da gehört aber auch Tamoxifin dazu.

00:48:33: Und in meiner Erfahrung wird meistens dann mit Tamoxifin gearbeitet.

00:48:36: Das sorgt dafür, dass diese negative Rückkopplung, die vor allem über Oestrogen erfolgt, weniger stark ist in der Hyperfüße und dann entsprechend mehr LHFSH ausgeschüttet wird und die Hoden stärker stimuliert werden zur Testosterumproduktion, sodass ein Mann der eigentlich niedrigere Werte hat.

00:48:52: höhere Werte hat und gleichzeitig auch eine verbesserte Sperrmatogenese hat.

00:48:58: Um eben den Testosteronmangel gegenzuwirken, aber gleichzeitig auch die Fruchtbarkeit eigentlich nicht zu reduzieren, sondern sogar eher zu steigern.

00:49:04: Man muss aber dazu sagen, dass bei einer Therapie mit Tamoxifen oder Klumifhen so dieser im Anfang ein Wow-Effekt von einer Testosterone Ersatztherapie wegbleibt.

00:49:13: Also das ist nicht so, dass die von dann einer Woche auf die übernächste Woche dann auf einmal sagen so, boah hier bin ich ja wieder voll da, sondern das wird besser und die profitieren auch davon, aber das ist nicht ganz so, also in unserer Erfahrung nicht ganz so stark wie eine echte Testosterone Ersatztherapie mit Testosteron.

00:49:29: Und man muss natürlich sagen, dass Oestrogen natürlich auch eine wichtige Wirkung im Körper hat.

00:49:34: Also auch da ist für einen Mann super wichtig und mit solchen Rezeptor-Modulatoren dann zu arbeiten.

00:49:40: Das hat, kann auch grundsätzlich mehr Downs... Also kann auch gewisse Downsites mit sich bringen, sodass das standardmäßig wird, wenn keine Kontrastination vorliegt.

00:49:49: ... die man mit echten Testosteron gearbeitet.

00:49:51: Jetzt hast du eben Inklumifén in Raum geworfen.

00:49:55: Ich hatte mich damit mal tiefer auseinandergesetzt ... ... ganz am Anfang von der Gründung von ... ... Adam Health, der ist in die letzten zwei Jahre ... ... auch nicht mehr so tief.

00:50:02: Deswegen mal gucken, was noch zusammenbekommt.

00:50:03: Aber das, was ich weiß, ist das ... Klumifin ist ein Isomer-Gemisch aus.

00:50:10: zu Klumifin, das ist glaube ich rechtsdrehend und in Klumifin das linksdrehend.

00:50:13: Vielleicht ist es auch anders rum, aber auf jeden Fall sind das die chemischen Struktur eigentlich die gleichen, aber halt spiegelverkehrt.

00:50:21: Und das Klumifin ist ein Gemisch.

00:50:24: dass dann sowohl die Wirkung von Inklomiphäen als auch von Zuglomiphäen auf den Körper hat.

00:50:28: Jetzt ist es so, dass die gewünschte Wirkung auf die Testosteronproduktion vor allem das Inklomiphäen hat und das Zuglomiphäen, das hat dann noch so ein paar östrogene Wirkung, die eher weniger wünschenswert sind, aber dann trotzdem erfolgen, weil es eben diesem Stoff gemischt ist.

00:50:45: Und es gab dann ein paar Studien und auch Zulassungsversuche von Inklomiphäen, wenn man gesagt hat, hey, wieso nehmen wir eigentlich für uns Männer dieses Gemisch und nicht das, was quasi nur diese wünschenswerten Effekte hat.

00:50:56: Da gab es auch spannende Stuhl, ich glaube, dass bis Phase zwei gegangen, war irgendwie auch interessant.

00:51:02: Ich hatte mir das auch damals durchgelesen, hatte gewisse positiven Effekte, fast keine Nebenwirkungen, aber war soweit ich weiß, von der Wirkung nicht signifikant überlegen im Vergleich zu etablierten Methoden, also im Vergleich zu Klumifänen oder auch im Vergleich zu TAT, sodass dann gesagt wurde, so nah ist uninteressant und ... Fühlen wir jetzt nicht, weil das ist kein zugelassenes Präparat, weder FDA noch im Meer.

00:51:26: Ist nicht zugelassen.

00:51:27: In den USA gibt es einen Start-up, die haben begonnen mit Inclumiphon, weil diese Value-Proposition war eine Pille am Tag.

00:51:34: Testosteron musst du halt spritzen oder aufkremen, aufgehlen, spritzen.

00:51:38: Irgendwie, wenn du es richtig machst, alle drei, vier bis sieben Tage.

00:51:41: Und da waren natürlich die Value-Propositions.

00:51:43: Du hast hier eine Tablette einmal am Tag, schmeißt das ein und dir geht es gut.

00:51:46: war eine sehr starke.

00:51:47: Und ich hatte das am Anfang verfolgt.

00:51:49: Dann auch haben wir uns mit Apotheken zusammengesetzt.

00:51:50: Wie können wir das hier in Deutschland irgendwie möglich machen?

00:51:54: War irgendwie auch erstmal Studienlage jetzt nicht so krass gut, plus sehr komplex.

00:51:59: Und dachte ich, okay, wir müssen jetzt nicht zugelassen, das ist Präparat hier als mein erstes.

00:52:02: Nicht direkt

00:52:02: Pharma.

00:52:02: Aber irgendwie

00:52:03: in den Markt bringen.

00:52:05: Und gleichzeitig, das fand ich auch sehr spannend, dieser Provider, die mit Inklubivin gestartet haben, die haben mittlerweile auch klassisches Testosteron im Sortiment, weil eben die Männer, die einen echten Testosteronmangel haben und den behandelt haben möchten, da ist so diese Convenience, da eine Tablette am Tag zu nehmen, dann scheinbar nicht stark genug, um diesen positiven Effekt von echten Testosteron dann so zu übertrumpfen.

00:52:27: Du hast über Cremes geredet und über Spritzen geredet.

00:52:33: Gibt es eine Präferenz?

00:52:36: Über Cremes und Spritzen.

00:52:38: Genau, also wenn ich brauche jetzt eine Testosteronersatztherapie, Es gibt Cremes, es gibt Spritzen.

00:52:45: Ich könnte mir vorstellen, okay, ne Creme, weil da muss ich nicht pixen.

00:52:47: Aber wie ist es da so in der Praxis?

00:52:49: Ja, also Cremes slash Gels.

00:52:53: Meistens ist es eher so, Cremes sind dann häufig so Patienten, individuelle Zubereitungen, die eben von dem Apothekerzug zusammen gemischt werden.

00:53:01: Das meines Erachtens oft nicht notwendig ist.

00:53:03: Sondern es gibt auch so fertige Präparate, die dann Gels sind.

00:53:08: Da fertig hier so Dispenser.

00:53:10: Zwei Hübe und trägt das dann jeden Tag einmal auf.

00:53:13: Tatsächlich würde ich sagen, ist bei uns der Split zwischen Gel und Spritzen so zwanzig, achtzig.

00:53:19: Also die allermeisten Patienten greifen auf die Spritzen zurück.

00:53:24: Ich würde sagen, das hat zwei große Treiber.

00:53:26: Ein großer Treiber ist einfach der Preis.

00:53:28: Das testet uns grundsätzlich ein sehr günstiges Pharmazeutikum.

00:53:32: Also, für fünfzehn Euro im Monat ungefähr kostet so die, je nachdem wie viel man braucht, aber auf die meisten zehn bis zwanzig Euro im Monat, da sind die damit abgedeckt.

00:53:42: und dass die Gehle, die sind dann eher so bei siebzig, achtzig Euro im Monat und wenn man da eine höhere Dosis braucht, ist man schneller bei hundertzwanzig und fünfzig Euro.

00:53:50: So das für viele natürlich auch der Preis irgendwie ein Treiber ist.

00:53:54: Andere Männer haben natürlich oder haben vielleicht kleine Kinder zu Hause, haben Angst von der Übertragung des Gehls auf Partnerinnen, auf Kinder.

00:54:03: Wenn man da vernünftig aufpasst und irgendwie nicht zwei Minuten nach einem Gehlen da seinen Baby auf den Arm nimmt, dann ist das eigentlich auch eine sichere Sache, weil das Gehl, das ist durch ein Alkohol, ermöglicht das dem Gehl sozusagen durch die... Hautbarriere durchzukommen und das eigentlich nach so fünfzehn, zwanzig Minuten verdunstet und danach ist eigentlich kein signifikantes Übertragungsrisiko mehr vorhanden.

00:54:26: Also das lässt sich gut managen.

00:54:27: Ich kann aber verstehen, dass manche dann sagen so, ich will auf die sicheren Seite sein, lieber auf die Spritzen zurückgreifen.

00:54:32: Das sind so die zwei großen Treiber.

00:54:35: Aber Mario, so wie du gesagt hast, es gibt natürlich auch Männer, die sagen so, hey, überhaupt keine Lust, mich hier irgendwie alle drei, vier Tage zu spritzen.

00:54:42: Und die greifen dann lieber auf das Gel zurück.

00:54:44: ... und sind damit auch super aufgestellt ... ... und haben da auch eine gute Verbesserung, ... ... Symptome Verbesserung.

00:54:51: Jetzt zu dem Gel ... ... und Kindern, da gab es auch mal eine ... ... Doktorhausfolge, glaube ich, ... ... ich weiß nicht, ob ihr die mal gesehen habt, ... ... aber es ist auch mal so ein Case gewesen, ... ... wo dann irgendwie ein Kind total ... ... wilde Symptome hatte.

00:55:02: Weil, hab ich ja, ... ... ist mir grad so ein Kopf, ... ... weil du das erzählt hast.

00:55:05: Nee, genau, aber da ist jetzt ja noch die Frage, ... ... ja, die meisten Männer greifen zu Spritze, ... ... vielleicht wegen Preis, aber sicherlich auch, ... ... weil es ja auch tendenziell ... ... wahrscheinlich verfügbarer ist, ne.

00:55:14: Wie ist so der State of the Art Approach, wie häufig spritzt man?

00:55:17: Also, ich glaube, theoretisch wäre wahrscheinlich im allerbesten wirklich jeden Tag immer ein Rhythmus ab.

00:55:23: Aber es ist ja wahrscheinlich auch nicht realistisch.

00:55:25: Oder wie siehst du das, wie wird das in der Praxis gehandhabt?

00:55:28: Also, Test-Destaurant hat beim Mann so einen typischen Biorhythmus von alle vierundzwanzig Stunden.

00:55:36: vor allem in den Rämschlaffasen, der zweiten Nachthälfte sind ja vor allem vorhanden, wird Testarum produziert und hast dann morgens dein Pieck und über den Tagesverlauf fällt das so um twenty-fünf Prozent ab, um dann wieder über die Nacht anzusteigen.

00:55:47: Also idealerweise armst du das nach, indem du immer morgens quasi dein Pieck hast und dann im Tagesverlauf das abfällt.

00:55:54: Und da hast du bei dem Gel eigentlich eine sehr gute Immutation von diesem klassischen Biorhythmus, morgens auftragen und Tagesverlauf abfallen.

00:56:03: So, bei Spritzen könnte man das theoretisch auch machen, müsste man sich immer morgens spritzen.

00:56:08: Im besten Fall hätte man dann ein sehr kurz wirksames Präparat, weil Testosteron wird vor allem durch Vereisterung so ein bisschen von der Pharmakokinetik oder Pharmakodynamik

00:56:20: langlebiger

00:56:21: gemacht, etwas langlebiger gemacht als nur das reine Testosteron, um dann eben aus diesem Depot, in das es eingespritzt wird, meistens in der Muskulatur, teilweise aber auch subkutan, dann eben abgegeben zu werden an den Körper und einigermaßen gleichmäßigen Spiegel zu erreichen.

00:56:37: Und die typischen Injektionspräparate bei uns in Deutschland ist einmal das Testosteron Enantat und das Testosteron Undekanoat.

00:56:46: Das Undekanoat, das Handelsname Nebido, das ist so sehr, sehr langwirksam, das wird dann einmal gespritzt, dann hast du Einigermaßen Pig und eine langsame Freigabe über drei Monate und dann wird es wieder gespritzt.

00:56:58: Man sagt dann, okay, du bist dann die ganze Zeit irgendwo in diesem richtigen Wirkspiegel.

00:57:03: Funktioniert teilweise gut für insbesondere ältere Männer, die sich nicht selber nicht spritzen können.

00:57:07: Die gehen dann einmal im Quartal zum Arzt, wird ein Depot aufgefüllt.

00:57:10: Das funktioniert für die recht gut.

00:57:13: Gleichzeitig ist es so, dass viele jüngere Männer, zumindest in unserer Erfahrung, vielleicht haben da andere Erfahrungen gemacht, damit nicht super gut funktionieren und nicht gut laufen, weil sie eben am Anfang eher einen höheren Wert haben.

00:57:23: und dann am Ende, man kann sich auch die Studien anschauen, welchem Zielbereich man sich da befindet.

00:57:27: Das wird auch gut publiziert.

00:57:29: Dann zweit Hälfte der Zeit ist man halt irgendwie im unteren Viertel unterwegs, sodass das auch bei manchen Männern eben nicht so die ideale Version ist.

00:57:37: Was meistens gemacht wird, wird eben das Testosteron in einen Tat und das nach Leitlinien so dass du zweihundfünfzig Milligramm alle zwei Wochen spritzt.

00:57:46: Das ist nach Leitlinie, dass was richtig gemacht wird.

00:57:48: Das ist meiner Meinung nach das Körperverletzung.

00:57:50: Bereits sich, die Studien anzuschauen.

00:57:53: Also ist auch publiziert, wo du dann hinkommst in den ersten drei Tagen, dann gehst du schön hoch und dann im Verlauf fällst du schön runter.

00:57:59: Also

00:57:59: am Anfang direkt Pumpen gehen, oder?

00:58:02: Genau,

00:58:02: Pumpen gehen,

00:58:03: aber gleichzeitig hast du auch sehr hohe Werte, sehr viel Aromatisierung, schön viel Östrogen.

00:58:08: Und danach gehst du in Testosteronmangel rein.

00:58:11: Das ist die Studie, wenn du anschaust, was passiert, wenn du es alle zwei Wochen initiierst.

00:58:15: Aber das ist leidgängig recht off-label.

00:58:18: Das muss natürlich dann ärztlich individuell entschieden werden.

00:58:20: Kann man zum Beispiel sagen, wir machen das einmal die Woche, dann hast du quasi nicht so einen hohen Peak, sondern ein bisschen geringeren Peak und fällt dann so ein bisschen weiter ab und dann machst du quasi der nächsten Woche das nochmal.

00:58:31: Damit laufen die meisten Männer gut.

00:58:33: Und in meiner Erfahrung machen die meisten unserer Kooperationsärzte starten auch einmal die Woche, also alle sieben Tage, mit der also hundert und zwanzig Milligramm.

00:58:41: Bei manchen Männern funktioniert das gut.

00:58:43: Dann hast du einmal die Woche.

00:58:44: Es gibt manche, die auch da noch Spiegelschwankungen haben.

00:58:47: Dann kann man das Ganze nochmal halbieren.

00:58:49: Zweiundsechzig und halb.

00:58:50: Alle dreieinhalb Tage.

00:58:53: Und dann hast du noch mal einen regelmäßigeren Pegel.

00:58:55: Musste sich aber halt alle drei bis vier Tage auch spritzen.

00:58:58: Plus die Die Präparate, die sind genormt auf die leitliniengerechte Applikation.

00:59:06: Also du hast eigentlich immer ein Präparat, das dann ausreichend ist für eine zwei-Wochendosis.

00:59:13: Und wenn du es halt off-Label machst, dann musst du das halt eben steril irgendwo verwahren, um dann in der Woche später nochmal zu verwenden.

00:59:21: Kann alles gemacht werden, wenn es einem gut erklärt wird.

00:59:23: Aber da gehört auch so eine gewisse Patienten-Compliance dazu, das eben auch gut hinzubekommen.

00:59:29: Aber ja, die meisten, die schaffen das ganz gut.

00:59:33: Spannend.

00:59:35: Hast du noch eine Frage?

00:59:37: Ja, ich habe tatsächlich noch eine Frage.

00:59:40: Entschuldigung, das wird ein langer Podcast, glaube ich.

00:59:44: Aber wir haben noch gar nicht so über ältere Männer auch gesprochen.

00:59:47: Also wir haben jetzt die jungen Männer abgehakt und gesagt, ja, okay, da geht es dann häufig auch um Optimierung oder halt eben um klassische Antriebsprobleme.

00:59:55: Aber ich sage mal, Männern ab fünfzig, sechzig.

00:59:58: ist das ja fast schon die Norm, oder?

01:00:00: Also da würde ich ja fast sagen, dass es die Norm, das ist eher im schlechten Bereich sich befindet, das Testosteron.

01:00:06: Würdest du sagen, dass eigentlich sowas Standard werden sollte, Testosteron zu ersetzen?

01:00:13: Also wir hatten ja vorhin auch ganz kurz beim Hormonersatz, über den Hormonersatz beim Frauen gesprochen, da denke ich sagen auf jeden Fall, jede Frau nach einem Wechseljahr.

01:00:21: Ich bin ja nicht der Experte für, aber meines Verständes nach sollte da eine Hormonesatzhapie gemacht werden, um da eben langfristige Gesundheit zu ermöglichen.

01:00:28: Beim Männern ist es eigentlich anders.

01:00:30: Ich habe beschrieben, eigentlich ist es nicht eine Funktion des Älterwerdens, sondern eine Funktion des ungesunden Altern.

01:00:36: Komorbiditäten zu entwickeln, übergewichtig sein, keinen Sport mehr zu machen im Alter.

01:00:42: Deswegen wäre es, glaube ich, so ein falscher Trend zu sagen, wir lösen diese Probleme, die wir haben, indem einfach jedermann eine Testosterone Ersatztherapie bekommt, sobald der vierzig Jahre alt ist, oder fünfzig, oder fünfzig.

01:00:53: Das würde ich sagen, wer der falsche trennt, sondern ich glaube, was wir eigentlich erreichen müssen, ist, dass man es schafft, gesund zu altern.

01:00:59: Und wir sehen das auch häufig.

01:01:00: Wir haben auch viele Patienten, die jetzt keine Patienten sind, sondern die sagen, ich will einfach wissen, wo mein Testosteron wert steht.

01:01:05: Das sind dann fünfzig Jahre, sechszigjährige Männer, mit denen wir dann teilweise auch sprechen, weil es dann teilweise auch... wie Influencer sind oder so.

01:01:11: Und die haben super Werte, die haben höhere Testosteronwerte als ich, weil die es geschafft haben, einfach langfristig gesund zu bleiben.

01:01:17: Und das ist eigentlich das Wünschenswerte, dass wir es schaffen, gesund als zu werden, Sport zu machen, uns gesund zu ernähren.

01:01:25: Aber ich glaube, für diejenigen, die es eben nicht schaffen, aus welchen Gründen auch immer, und da geht es nicht darum, die Leute dann zu blame, aber die dann eben vorliegenden Hormonmangel haben.

01:01:33: Ich denke, den sollte man sich nicht querstellen, sondern den sollte man sagen, so, hey, es gibt hier eine Lösung.

01:01:37: Und die Lösung sollte auch zugänglich sein für diese Männer.

01:01:40: Und wir sprechen jetzt viel über die Lebensqualität und darüber, dass eben die Performance wieder da sein kann und man vielleicht bessere Körperkomposition hat, was ja auch für manche ästhetisch besser aussieht.

01:01:53: Aber was, worüber wir noch gar nicht gesprochen haben, ist so diese gesundheitliche Konsequenz vom Testosteronmangel.

01:01:58: sehr gute Studien, die darauf hinweisen, dass Männer mit einem Testosteronmangel früher sterben.

01:02:01: Die haben mehr Stoffwechselerkrankungen, die haben mehr Herzkreislauferkrankungen.

01:02:07: Und wenn dieser Testosteronmangel behandelt wird, kann diese Lebenszeit, die eigentlich verloren ist, wiedergewonnen werden.

01:02:12: Also Männer, die einen behandelten Testosteronmangel haben, dass diese Sterblichkeit an Herzkreislauferkrankungen sind, wieder normalisiert.

01:02:19: Und das, denke ich, sollten wir aus medizinischer Sicht auch nicht vernachlässigen, zu sagen, es geht natürlich erst vorwiegend um die Lebensqualität.

01:02:26: Aber auch aus medizinischer, ärztlicher Seite ist es total wichtig, diese Männer zu behandeln, um eben langfristig für die Gesundheit was zu tun.

01:02:35: Und das ist eigentlich dann noch schwächeres Argument, aber auch, wenn man sich das ganze wirtschaftlich mal anschaut, was das für Kosten erzeugt für die... Krankenkasten, was da an Komorbitätskosten, Behandlungskosten entstehen, auch gut publiziert, teilweise aus England, ganze Studie irgendwie fast viertausend Pounds, mehr Kosten unbehandelter Testosteronmangel.

01:02:55: Jetzt gab es hier gerade eine verkürzende Studie aus Deutschland, wo sich an Krankenkassen Daten angeschaut wird, wie viel häufiger Männer krank sind, die einen unbehandelten Testosteronmangel haben im Vergleich zu Männern, die ihn die den Testosteronmangel behandelt haben.

01:03:11: Und es war nicht eine Umfrage bei hundert, zweihundert Männern, sondern es waren wirklich Millionen von Gesundheitsdaten von Männern ausgewertet.

01:03:17: Und da war, glaube ich, Männer mit einem unbehandelten Testosteronwert, Testosteronmangel irgendwie so vierzehn Tage krank und mitbehandelt irgendwie nur acht oder neun Tage.

01:03:25: Und es hat natürlich auch eine wirtschaftliche Implikation.

01:03:27: Aber das sind, würde ich sagen, nachrangige Argumente, vorrangigste Lebensqualität und die langfristige Gesundheit.

01:03:33: Aber ich finde, Behandlung vom Testosteronmangel, da gibt es eigentlich sehr, sehr viele Argumente, weswegen es gemacht wird.

01:03:38: sollte.

01:03:38: Also dann merken wir uns, Testzuspritzen ist auf jeden Fall gut für die Wirtschaft und auf jeden Fall auch billiger fürs Gesundheitssystem.

01:03:46: Jetzt will ich noch einmal noch tiefer graben und dann können wir gerne abschließen, wenn es jetzt ein siebzig-achtzigjähriger ist oder auch noch älter.

01:03:53: Ich meine, da ist ja die Wahrscheinlichkeit schon enorm hoch, dass der eine Mangel landet, weil einfach echt alt.

01:04:00: Meinst du, dass man damit Lifestyle mit einem normalen Lifestyle... Ich glaube, einem erreichbaren Lifestyle, dass es da noch eine Chance gibt, dass du einen guten Testosteron-Spiel schaffst.

01:04:10: Oder kann es eigentlich sein, dass man am gewissen Alter schon eine gewisse Supplementation dann, Microdosing vielleicht auch, Sinn macht, würde ich mich einfach interessieren.

01:04:20: Also auch, es ist das auch eine ganz individuelle, individuelle Fragestellung.

01:04:25: Also es gibt definitiv Männer, die mit siebzig einen gesunden Testosteron wert haben, ohne... jemals irgendwas supplementiert oder irgendeine Behandlung gemacht zu haben.

01:04:33: Die gibt es auf jeden Fall.

01:04:35: Je älter die Männer werden, desto wahrscheinlicher ist ein Testosteronmangel.

01:04:38: Ich glaube, die eine Studie aus den USA, da wurde ab forty-fünfzig, eine forty-prozentige Wahrscheinlichkeit dann festgestellt.

01:04:45: Aber es gibt auch andere Studien, die sich dann ab achtzig anschaut.

01:04:48: Da hat eigentlich dann ... Die Zahlen kann ich nicht genau, aber auf jeden Fall über fünfzig Prozent ein Testestoronmangel.

01:04:55: Also je älter diese Männer werden, desto wahrscheinlicher ist dann auch ein Testestoronmangel.

01:05:00: Man muss sich natürlich dann immer anschauen, wie stark ist die Lebensqualität eingeschränkt dadurch.

01:05:05: Aber weil jetzt jemand, der besonders alt ist und ein Testestoronmangel hat, ich glaube auch da sollte behandelt werden.

01:05:12: Weil wir überlegen, jemand, der älter wird, was ist da am Ende?

01:05:16: Was hält diese Person noch am Leben?

01:05:17: Und was gibt noch Lebensqualität?

01:05:19: Das ist natürlich auch irgendwo Muskelmasse.

01:05:20: Und wir sehen ja auch, dass Muskelmasse, die älter man wird, verloren geht.

01:05:23: Und was wir dann tun können, natürlich durch eine Ersatz-HRP-Muskelmasse zu erhalten, ist auch sehr, sehr gut publiziert, dass eben Muskelmasse und auch Funktionsfähigkeit im Alter erhalten bleibt, wenn man eben substituiert.

01:05:34: Und ich denke auch da ist es ein sehr starkes Argument bei Männern, die eben einen Mangel haben und Symptome haben, das eben ärztlich begleitet zu optimieren.

01:05:43: Ich

01:05:43: habe jetzt doch noch eine Frage.

01:05:45: Was würdest du sagen?

01:05:47: Ich meine, Testosterone ist ja nicht bei so einer klassischen Vorsorgeuntersuchung mit dabei, oder?

01:05:51: Weder bei diesem, irgendwie, Check U-Von-Dreißig, noch irgendwann später mal.

01:05:56: Und welchem Stadion.

01:05:58: würdest du sagen, sowas macht Sinn, dass man das vielleicht irgendwann mal als Kassenreistung sieht?

01:06:04: Ist das schon der Check U-Von-Dreißig?

01:06:06: oder würdest du eher sagen so, das gesagt, über vierzig, vierzigprozentige Wahrscheinlichkeit ist eher erst später?

01:06:11: Also als Kassenleistung bei jetzt einem gesunden Mann, würde ich das jetzt nicht, also ich würde jeden gesunden Mann raten, seine eigene Skeleton in die Hand zu nehmen, unseren Test zu machen.

01:06:20: Aber als Kassenleistung, glaube ich, gibt es auch erst mal andere Sachen, die wir machen sollten, als im Gesundheitssystem, als jetzt jedem gesunden ein Testes Dorontest anzubieten.

01:06:31: Aber wenn jetzt gewisse Symptome vorliegen, beispielsweise

01:06:35: einen

01:06:35: Mann mit Diabetes oder mit gewissen anderen Komorbiditäten.

01:06:39: Es gibt auch sehr spannende Studienmorboschronen und Testosteronmangel, dass das eine extreme Verbesserung der Krankheit hat, wenn du diesen Mangel behandelt.

01:06:46: Also ich glaube, sollte eine Klassifizierung stattfinden, bei gewiss vorliegenden Komorbiditäten, wo die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr hoch ist, ein Testosteronmangel zu haben, sollte man eben auch noch ein Testosteron-Test machen, um zu verstehen, ob diese Person dann auch profitieren kann von der Testosterone Ersatztherapie.

01:07:02: Und es gibt gerade im Bereich Diabetes, gibt es auch super Studien, wo man sieht, okay, Beginner, Typ zwei Diabetes, Testosterone Ersatz, keine Progression oder sogar eine Optimierung vom Prädiabetes oder so.

01:07:15: Wegfall vom Prädiabetes, sodass sich da bei gewissen Komorbiditäten eine Testosteron-Testung als Kassenleistung anschließen sollte.

01:07:25: Und mit all und helft sind wir natürlich auch aktiv, also gerade gibt es das nur im Detoxiebereich oder auch für gewisse Privatversicherte, aber wir sind da eigentlich seit Tag eins auch sehr bemüht diesen Schulterschluss zu suchen mit den In Cumbins, in dem Gesundheitswesen, also auch mit den Krankenkassen und sind da gerade in sehr fortgeschrittenen Diskussionen mit zwei gesetzlichen Krankenkassen, um eben gewissen Superpopulationen, als jetzt nicht jeden Versicherten der Lust hat, sondern gewissen Superpopulationen, wo diese Treffsicherheit sehr, sehr hoch ist, dass dieser Mann auch unter einem Testestronemangel leidet, diesen das auch dann zu ermöglichen als Kassenleistung und dann gegebenenfalls auch eine Ersatztherapie durch die Kasse bezahlen zu lassen.

01:08:06: was natürlich für die Patienten super ist, weil es tut uns irgendwie auch leid, dass viele da auch ausgeschlossen werden, weil obwohl das recht günstig ist in Anführungszeichen, ist es trotzdem für manche auch trotzdem schwer zu bezahlen und das dann super schade.

01:08:19: und nur durch den Schulterschluss mit Kassen kann man dann auch erreichen, dass eben langfristig solchen Männern geholfen werden kann.

01:08:26: Über die Therapiekosten haben wir schon gesprochen, was kostet so ein Test, also diese wichtigen Marker einmal zu bestimmen, was kommt da, wenn ich jetzt morgen machen will, auf mich so viel Kosten zu?

01:08:35: Also wenn du jetzt zum Hausarzt gehst, dann muss man teilweise ein bisschen überreden, dass die Testosteron testen fairerweise oder zum Direktlabor.

01:08:41: Da gibt es dann keine Diskussion.

01:08:43: Da bist du dann, so Testosteron kostet dann teilweise so zwischen twenty- und dreißig Euro freies Testosteron.

01:08:49: Also wenn du alle Werte zusammenrechnest, die ich dann eben genannt habe, bist du so, je nachdem zwischen sechszig und neunzig Euro.

01:08:57: bist du dann dabei.

01:08:59: Beispielsweise bei uns, bei Art & Health, kostet es dann so auch.

01:09:02: Meistens gibt es noch ein Zehn Prozent Gutscheinkode irgendwo, und dann bist du bei auch neunzig Euro für so eine Labor-Testung halt von zu Hause.

01:09:07: Das ist dann eher am oberen Ende des Preisrahmens.

01:09:11: Aber du musst halt auch dich nicht mit jemanden worum schlagen, ob du den Test bekommst oder in einem Wartezimmer sitzen.

01:09:17: Und wir haben natürlich auch diesen logistischen Aufwand dahinter.

01:09:21: Aber ungefähr mit so einem Preis muss man rechnen.

01:09:24: Manche sagen so auch hier Testes, Rohntest gibt es doch schon für fünf und dreißig Euro online, aber das dann meistens nur der gesamte Testes zu rohen wird.

01:09:31: Der sagt halt eben nicht so viel aus.

01:09:33: Spannend.

01:09:34: Hast du jetzt noch eine Frage?

01:09:35: Ich habe keine Frage.

01:09:35: Ich will nur noch mal dazu sagen, dass es extrem wichtig finde, dass man das eigentlich idealerweise schon seinen zwanzigern macht, wo man noch einen relativ idealen Wert wahrscheinlich hat, auch einfach um einen Trend analysieren zu können.

01:09:46: Weißt du, selbst wenn man das meint, wegen nur alle zehn Jahre Macht oder alle fünf Jahre, aber man will ja wissen, wo stand man als es einem noch richtig gut ging, falls es einem in den zwanzigern noch richtig gut ging.

01:09:56: Und ich finde das immer... Und deswegen finde ich eigentlich, dass das auch die Kasse, also eigentlich übernehmen sollte.

01:10:01: Ich glaube, die Kasse sollte eigentlich ein relativ breites Blutbild einmal in den zwanzigern übernehmen, dass du mal, die sollten da mal dreieinhalb Euro investieren, einfach ein sauberes Blutbild machen und dann würde man so viel verhindern können und so zielgerichtet Prävention machen können.

01:10:16: Aber ja, genau.

01:10:17: Das ist idealismus.

01:10:18: Ja, ich stimme

01:10:19: dir zu.

01:10:19: Ich stimme dir zu.

01:10:21: Ich würde aber fast sogar sagen, der Testosteronwert ist super wichtig.

01:10:24: Der gehört meines Erachtens so zu den Top-Fünf dazu.

01:10:27: Aber wenn du überlegst, dass bei diesem Checkup-Fünfundreißig dabei ist, ich weiß nicht, ist da überhaupt irgendein Blut-Test dabei?

01:10:31: Das ist sowieso eine Fast.

01:10:33: Minimaler Blut,

01:10:33: ein paar Minigärten ist da dabei.

01:10:35: Genau.

01:10:35: Habe ja ins C vielleicht dabei und weiß, Gesamtcholesterin oder so.

01:10:40: Dann würde ich sagen, bevor wir den Testosteronwert dazu machen, machen wir noch mal HDL, LDL, LP, Kleina.

01:10:44: Und dann vielleicht als Viertes, dann würde ich sagen, da muss der Testosteronwert dazu kommen.

01:10:49: Genau, aber...

01:10:51: Wir leben nicht in der idealen Welt.

01:10:53: Wir

01:10:53: leben nicht in der idealen Welt, aber ich glaube, was ja cool ist, was ihr ja auch ermöglicht, mit dem was ihr macht oder was wir auch ermöglichen möchten, ist es halt möglichst niedrig-schwellig, Menschen zugänglich zu machen, die das davor nicht machen konnten.

01:11:05: Ich glaube so gerade so longevity Sachen einzunehmen.

01:11:07: Ich meine, das ist jetzt ein Riesentrend seit zwei, drei Jahren.

01:11:11: Ich meine, ihr habt es schon davor angefangen, aber auch vor... Da gab es schon Leute, die sich damit auseinandergesetzt haben, die da sehr viel Geld in die Hand genommen haben, um länger zu leben, um sich zu optimieren.

01:11:21: Und auch gerade mit dem Thema Testosteronersatz, wenn wir gucken, so Jeff Bezos, Joe Rogan und auch andere von vielen weiß man es ja auch nicht öffentlich.

01:11:30: Aber viele, die das einfach machen und die Superärzte haben, die sehr individuell die abgeholt haben.

01:11:36: früher nur so einigen wenigen offen, so gewisse Optimierung vorzunehmen und sich zu ermöglichen, auch im höheren Alter so eine sehr, sehr hohe Lebensqualität zu haben.

01:11:45: Und ich glaube, durch so Angebote wird das Ganze ein bisschen demokratisiert und einfach auch mehr Menschen zugänglich gemacht.

01:11:50: Ich glaube, das ist ein insgesamt ein guter Trend.

01:11:53: Bei uns in Deutschland ist nach wie vor hoch reguliert, deswegen glaube ich bremst ein bisschen aus, aber gleichzeitig sorgt es auch dafür, dass da nicht viel irgendwie Unfug betrieben wird.

01:12:04: Aber ich glaube, dass insgesamt eine gute Entwicklung ist.

01:12:06: Ich denke auch.

01:12:08: Am Ende geht es den Leuten, oder geht es darum, den Leuten so ein paar Optionen zu geben, die sie vielleicht früher nicht hatten im niederschwelligen Bereich und dann sind wir, denke ich, schon ganz gut unterwegs.

01:12:19: Das ist jetzt dann auch schon mein Schlusswort.

01:12:20: Hast du noch ein schönes Schlusswort, Jonathan?

01:12:23: Nein, also hat mir echt Spaß gemacht.

01:12:25: War ein cooles Format auch mit zwei, die Faden gestellt haben.

01:12:29: Ihr habt euch da echt auch tief vorbereitet.

01:12:32: gemerkt, also echt coole Fragen und hat Spaß.

01:12:34: Ich hoffe für die Hörerinnen, war es auch spannend.

01:12:37: und ja, vielleicht machen wir es irgendwann noch mal.

01:12:40: Ja, also an alle unbedingt add on health anschauen.

01:12:43: Genau, werden wir natürlich auch verlinken in den Show notes.

01:12:45: Wenn es Fragen gibt, dann einfach melden unter podcastadbiondlifestment.de oder kommentieren auf Spotify, Apple Podcast oder auf YouTube.

01:12:53: Den Podcast gibt es überall.

01:12:55: Wir freuen uns auch über eine Bewertung.

01:12:56: Das hilft uns immer am meisten und den Podcast noch ein bisschen mehr in die Breite zu tragen.

01:12:59: Ansonsten vielen Dank fürs Zuhören.

01:13:01: Danke fürs Zuschauen, danke Max, danke Wunderzahn.

01:13:03: Ich freue mich schon auf die nächste Folge.

01:13:05: Bis dahin, danke und ciao.

01:13:06: Danke, ciao.

01:13:08: Ciao.

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