#116 Insulinresistenz früh erkennen: HbA1c, HOMA-Index & Nüchterninsulin erklärt
Shownotes
HbA1c gilt als klassischer Langzeitzuckerwert – aber reicht er wirklich aus, um Insulinresistenz früh zu erkennen? In dieser Folge sprechen wirüber HbA1c, Nüchternglukose, Nüchterninsulin und den HOMA-Index. Es geht darum, warum der Blutzucker lange normal bleiben kann, obwohl der Körper bereits mit erhöhtem Insulin kompensieren muss, und weshalb Insulinresistenz oft viele Jahre vor einem Typ-2-Diabetes beginnt.
Außerdem geht es um optimale Werte, typische Grenzbereiche, mögliche Messfehler und Confounder wie Eisenmangel, Schlafmangel, Stress, Zyklusphase oder intensives Training vor der Blutabnahme. Am Ende besprechen wir, welche Rolle Muskelmasse, Krafttraining, Ernährung, Schlaf, CGM-Sensoren und Gewichtsverlust spielen – und warum Insulinresistenz in vielen Fällen reversibel ist, wenn man sie früh genug erkennt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das ist der Anteil an Erwachsenen in westlichen Industrien-Nationen, die bereits heute eine Insulinresistenz haben und es in den meisten Fällen gar nicht wissen.
00:00:10: Eine große Studie aus Newcastle hat gezeigt dass fast die Hälfte davon diese Insulin-Resistenz auch wieder rückgängig machen können.
00:00:17: aber dafür brauchst du die richtigen Marker!
00:00:20: Heute im Podcast HB I C versus Homerindex nüchtern Glucose und nüchtern Insulin.
00:00:26: Was deine Werte wirklich bedeuten, was du dagegen tun kannst?
00:00:29: Denn was die meisten Hausärzte nicht messen und was sie lehrböcher immer noch nicht ausreichend würdigen ist die Tatsache dass Insulinresistenz bereits dreizehn Jahre vor Diabetes beginnt.
00:00:43: Maxi Hoch ist eigentlich dein HB-Eins C.
00:00:47: Mein HB Eins C weiß ich natürlich aus dem Stegrehef, das ist ja klar.
00:00:51: Zeig uns!
00:00:51: Fünf
00:00:52: Komma Eins Prozent
00:00:54: Und dann Hummerindex?
00:00:56: Den weiss ich nicht mehr Genau.
00:00:58: Meine Nüchternglucose war in den Lüchter insulinverletztes Mal schon sehr niedrig, das war irgendwie zwischen zwei und drei Einheit habe ich vergessen.
00:01:05: Okay.
00:01:06: Um genau diese beiden Werte soll es nämlich nach heutigen Folge gehen um Blutzuckerwerte und dabei im speziellen um HbAnsC Und um den Homerindex.
00:01:16: Hb Ans C ist natürlich sehr viel bekannter Langzeitzuckerwert wie er auch so schön heißt.
00:01:21: Dann hat man sicher mal von der nüchter Glucose gehört Man hat vor dem nüchters Insulin gehört.
00:01:27: Und diese beiden Werte brauchen wir dann wiederum, damit man sich den Homaindex errechnen kann.
00:01:33: Der Homa-Index ist vor allem in der funktionellen Medizin sehr relevant wenn es um eine frühe Einschätzung bzw.
00:01:41: um die Diagnostik hinsichtlich einer Insulinresistenz geht.
00:01:46: Das ist nämlich praktisch die Vorstufe von dem Diabetes.
00:01:49: also man ist da noch nicht zuckerkrank aber auf jeden Fall auf der Autobahn am Weg dahin Wenn man schon eine Insulinresistenz hat, das Schöne daran ist es in sehr vielen Fällen auch einfach wieder reversibel.
00:02:01: Das heißt wenn man früh genug weiß dass man eine Insulinresistenze hat dann kann man viele Sachen unternehmen, viele Dinge tun die dafür sorgen dass die Insulinregulation im Körper wieder möglichst normal funktioniert und man nicht schnell in ein Diabetes Typ II hinein rutscht.
00:02:21: Der HW I C selber, da geht es eigentlich schon mal los mit einer sehr intensiven Diskussion rund um den normal und optimal Bereich.
00:02:30: Also ich glaube wenn jemand Diabetes hat, hat er schonmal was von diesen Cutoffs gehört.
00:02:36: Wir haben's in der Uni auch gehört.
00:02:38: Der Cutoff liegt so bei sechs Komma vier beziehungsweise sechs Kommas fünf Prozent.
00:02:43: vielleicht noch kurz warum Prozent?
00:02:47: das ist praktisch ein Prozentwert, also der HBAC ist ein Prozentwert.
00:02:52: Der ausdrückt wie viel vom Hemoglobin in der Probe die man abgenommen hat verzuckert ist und der Prozentwert sollte im Idealfall niedrig sein oder möglichst niedrig seien Also irgendwo im Bereich von fünf im Idealfall Und ab sechs Komma Fünf würde man vor einem manifesten Diabetes sprechen.
00:03:15: dazwischen passiert aber auch schon super super viel
00:03:18: Genau und das ist so die Sache.
00:03:21: Also du hast es angesprochen, dass der Cut-Off ist bei sechs Komma vier... ...und bei Sechs Komma V spricht man dann eben genau von diesem Diabetes.
00:03:30: davor würde mal ab sechs Diabetes reden.
00:03:34: also man ist kurz vorm Diabetes und dann unter sechs ist man eigentlich im normal Bereich.
00:03:41: jetzt ist natürlich die Frage okay was ist normal?
00:03:47: Das ist die erste Frage, die man sich natürlich stellen will.
00:03:50: Und auf der anderen Seite, wo will ich eigentlich hin?
00:03:54: Und idealerweise willst du beim HB I C kann man sich fast denken weil es ja im Grunde dieser Langzeitzucker ist.
00:04:01: da willst du eigentlich so niedrig wie nur irgend möglich sein.
00:04:04: das heißt die niedrige Werte wärtest du besser tendenziell.
00:04:09: Warum?
00:04:10: Weil eine erhöhte Blutzucker eben auch dazu führt dass mehr Insulin ausgeschüttet wird Und Insulin wiederum eigentlich einer der Grundbausteine, wenn es erhöht ist für die meisten metabolischen Erkrankungen.
00:04:23: Das heißt wer mehr Insulin hat dann höheren Insulinspiegel hat wird höchstwahrscheinlich auch eher metabolische Probleme haben das heißt Übergewicht.
00:04:32: wir reden von Diabetes dann von Herz-Kreislauferkrankung aber auch Krebs wird wahrscheinlich aber Insulin auch sehr relevantes für einfach Zellwachstum Alzheimer und generell natürlich alter.
00:04:44: Also alle diese Krankheiten spielen natürlich dann aufs biologische Alter auch irgendwie ein, und deswegen will man natürlich bei diesem Hb I-C einfach so niedrig sein wie nur irgendein möglich... ...und das spielt dann wiederum sehr eng mit dem Insulinspiegel zusammen.
00:04:59: Großes Problem an der ganzen Sache ist so ein bisschen dass du theoretisch schon hohen Insulinspiegel haben kannst aber der HbI-C noch richtig gut sein kann ... türkische Sache.
00:05:14: Das heißt, du wirst über deinen ... Du kannst einen wunderbaren HBNC haben und du bist bei ... ... Fünf Komma Eins wie zum Beispiel bei mir... Und mein Insulin-Spiegel ist aber vielleicht schon bei Konstant Acht Nüchtern was ... ... er tendenziell schon nicht mehr so ideal ist.
00:05:28: also wenn du wirklich nüchternd bist gut geschlafen hast und alles passt.
00:05:32: Und das ist das Problem am HBНC dass man eben diesen Insulin-Spiegel, diese Insulindresistenz die sich über die Jahre entwickeln kann.
00:05:40: Dass man sie einfach übersehen kann.
00:05:42: Das heißt er kommt erst ein bisschen später.
00:05:45: Er kommt erst dann wenn das Insulin nicht mehr so richtig hinterherkommt und deswegen ist es ein sehr schleichender Marker.
00:05:52: Das heisst wirklich nur für die Langzeit eigentlich sehr relevant und dass Insulin selber wird dann interessanter wenn man kurzzeitig auch schauen will.
00:06:00: okay was ist jetzt aktuell der Status?
00:06:04: Also habe ein C in einem sehr frühen Stadium eigentlich noch gar nicht relevant.
00:06:10: Vor allem weil er dann auch immer normal sein wird, in den allermeisten Fällen was wir noch nicht ganz geklärt haben sind so diese Bereiche.
00:06:17: also wenn du zum Arzt gehst und es gibt eine Blutabnahme und irgendwas bis fünf Komma neun kommt raus dann würde jeder Arzt sagen ja ist fein.
00:06:26: Ist normal vollkommen normaler Wert.
00:06:28: Wenn du jetzt sechs hättest dann würde man schon von diesen Prediabetes sprechen.
00:06:31: aber eigentlich sind die ist dieser Anstieg vom Risiko wirklich später mal eine kardiovaskuläre Erkrankung zum Beispiel zu bekommen und aufgrund von dieser Erkränkung dann im Krankenhaus zu landen, das geht schon sehr viel früher los.
00:06:44: Wenn man jetzt eine Gruppe von Menschen vergleicht die fünf bis fünf Komma vier Prozent hat versus einer Gruppe, die fünf Kommas fünf bis Fünf Komman neun hat.
00:06:53: Also eigentlich innerhalb dieses Normalbereichs dann hat die Gruppe mit dem höheren Haber ein C schon einen zwölf Prozent höhere Wahrscheinlichkeit später mal wegen der Herz Kreislauf Erkrankung im Krankenhaus zu landen.
00:07:05: Das geht da nochmal weiter hoch wenn man zwischen sechs und sechs Komma Vier liegt und am höchsten ist es natürlich bei sechs Kommafünft.
00:07:11: aber was sollte man davon mitnehmen?
00:07:14: Fünf Kommanoin ist nicht mehr gut.
00:07:20: Das heißt, es läuft schon sehr viele Jahre was schief im Blutzuckerstoffwechsel bzw.
00:07:27: ganz generell im Stoffwechsel und das sollte man was den Wert betrifft auch vor allem mitnehmen.
00:07:32: Das heisst wie du schon gesagt hast wenn ich etwas zuckerhaltiges esse dann steigt der blutzucker.
00:07:39: weil der blitzucker steigt geht das insulin hoch und dann wird der bluzucker wieder niedriger und im körper läuft wir alles so.
00:07:44: wie soll?
00:07:46: Der HVAC bleibt deshalb so lange normal, weil der Körper halt wenn mehr Zucker ankommt auch einfach mal nur mehr Insulin produziert.
00:07:53: Und am Ende bleibt der HVIC dann trotzdem noch normal, Weil der Körpers ja durch diese krass hohe Insulinproduktion immer noch schafft den Zucker in einem Normbereich zu halten und der Homerindex ist da ein bisschen besser.
00:08:08: in der Voraussage aber vielleicht vorher.
00:08:10: nochmal kurz Insulinresistenz selber.
00:08:13: Früher hat man immer gedacht Und wir haben es auch eigentlich noch so in der Uni gelernt und das ist jetzt nicht so lange her, ne?
00:08:21: Das sind sie jetzt fünf, sechs, sieben Jahre her.
00:08:24: Dass eine Insulinresistenz entsteht über die... Also man isst immer sehr viel Zucker.
00:08:30: Es entsteht dann gewissermaßen eine Insulineresistenz weil ich sehr viel Zucker esse.
00:08:35: Ich muss dann kompensieren.
00:08:36: also der Körper kompensert das dann indem er sehr viel Insulin produziert.
00:08:40: Das erschöpft die Bauchspeicheldrüse über die Zeit hinweg so stark, dass am Ende nicht mehr genug Insulin produziert werden kann, damit man den Blutzucker senken kann.
00:08:49: Und dann habe ich einen Diabetes.
00:08:51: Da es das klassische Lehrbuchmodell gewesen ist, dass es mittlerweile aber eigentlich überholt... Es gibt nämlich ein neues Modell was man in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren auch eigentlich schon, worauf man sich eigentlich auch in der Forschungs-Community geeinigt hat und Dieses neue Modell, das funktioniert ein bisschen anders.
00:09:16: Das bedeutet im Grunde dass dieses hohe Nüchterninsulin eigentlich dem Diabetes voraussagt unabhängig von der Insulinresistenz.
00:09:26: D.h.,
00:09:27: also deine Zählen müssen noch nicht insulinresistent sein wenn du ohnehin aber schon sehr hohes Nüchter insulin hast einfach weil die Regulation schon gestört, also gewissermaßen so ein Hennei-Problem.
00:09:39: Was war jetzt zuerst da?
00:09:40: Zuerst die Insulinresistenz oder das und dann in der Folge das hohe Insulin, dass ihr neuer Modell sagt, dass auch das rein hohe Inselin schon mal vor der Insulin-Resistenz da sein kann und das auch das so ein bisschen der Grund für einen Diabetes sein kann.
00:09:56: Also es ist so ein bißchen... Okay weil
00:09:57: ich wollte nämlich gerade sagen wenn du ein Diabetes hast, dann ist es häufig sogar so, dass du kaum noch Insulin hast.
00:10:02: Okay, also
00:10:03: wenn
00:10:04: du
00:10:06: die Entwicklung von Insulinresistenz und nicht konkret um die Entwicklung vom Diabetes selber.
00:10:11: Und da hat man das so ein bisschen umgedreht.
00:10:12: Früher hat man gesagt Du wirst Insulin-Resistent dann steigt das Insulin weil du kompensieren möchtest und danach schöpft sich dein Prankkass.
00:10:20: Mittlerweile ist es so Wenn du ohnehin schon eine höhere Insulinkonzentration hast und das kann bei uns total unterschiedlich sein auch einfach, weil wir eine unterschiedliche Genetik haben.
00:10:29: Es gibt Menschen mit einer Veranlagung zu einem höheren Nüchtern in Solinen und die haben eigentlich automatisch schon ein höheres Diabetes-Risiko.
00:10:36: so Bild in den Anführungszeichen.
00:10:39: Das vielleicht noch als ein wichtiger Driver, den man nicht vergessen darf.
00:10:43: da kommen wir ein bisschen später noch drauf zu sprechen.
00:10:46: und der zweite Hauptdriver ist einfach die Ernährung wie wir uns ernähren.
00:10:49: es ist so viel verarbeitetes Zeug im Umlauf Man ist so viel verarbeitete Produkte, verarbeitet die Kohlenhydrate.
00:10:56: Sehr sehr kurzkettige Kohlenhydrate, die den Insolinspiegel immer sehr stark steigen lassen.
00:11:02: Industrielle Fette spielen auch noch eine Rolle.
00:11:04: und einfach dass man vor tausend Jahren schlichtweg noch keine immer verfügbare Ernährung hatte.
00:11:12: Und heutzutage ist das zumindest im westlichen Nationen ja schon so.
00:11:15: Man kann jederzeit essen, man kann jeder Zeit sich sehr ungesund ernähren Führt schlichtweg dazu, dass man auch ein höheres Nüchterninsulin hat.
00:11:24: Obwohl man vielleicht noch gar keine Insulinresistenz hat.
00:11:27: und das ist aber wiederum auch ein sehr wichtiger Prediktor für auch irgendwann mal einen späteren Diabetes.
00:11:34: Wie sieht es denn mit der genetischen Komponente aus?
00:11:37: Ja also es ist auf jeden Fall vererblich.
00:11:39: Das kann man auf jeden fall sagen, dass es eine genetische Komponente gibt.
00:11:43: Es gibt viele Studien dazu, manche sagen eher Manche sind so dreißig Prozent, manche eher siebzig Prozent erbliche Komponente.
00:11:50: Ich denke das hängt sicherlich auch damit zusammen dass du einen gewissen Live-Saal von deiner Familie mitbekommst und dann ist es eigentlich keine klassische erblichen Komponenten, eine kleine klassische Genetik Aber natürlich Umweltfaktoren, die eine Rolle spielen.
00:12:02: Das heißt, du hast ja vielleicht jeden Morgen Pfannkuchen gegessen in deiner Kindheit und eben nichts Gscheides?
00:12:07: Dann ist es auf jeden Fall sicher nicht gut für deine Insulin-Spiegel gewesen und du wirst auf jeden fall schlechter ins Leben starten auch wenn du als Erwachsener dann raus kommst als jemand der halt sich gesünder ernährt hat.
00:12:18: Also das ist auf jeden Fall ein Fakt.
00:12:21: Was man dann aber schon sagen muss, dass es tatsächlich auch bei Zwillingen... ...das muss der Genetik wieder zugute halten mehr,... ...dass es bei Zwiligen auch sehr starke Übereinstimmungen gibt.
00:12:30: Wenn auch nicht zu hundert Prozent, aber so zwischen sieben und dreißigundfünfzig Prozent.
00:12:35: Das heißt selbst wenn danach unterschiedliche Lifestyles gelebt werden, ist immer noch sehr viel da und sehr viel was übrig bleibt.
00:12:43: Ja, muss man einfach ja mit leben und manche haben halt einfach ich sag mal einen schlechteren Datensatz bekommen.
00:12:48: Manchen besseren.
00:12:49: das ist leider so heißt aber noch mal nicht dass man es da nicht auch trotzdem noch beeinflussen kann.
00:12:55: Wie du schon gesagt hast also diese Veranlagung Zucker schlecht zu verstoff wechseln also die Neigung dies schon stark erblich Aber ob dann Diabetes draus wird Das hast du eigentlich immer noch selber in der Hand.
00:13:08: Also Diabetes ist
00:13:09: nicht vererbbar, sagen
00:13:10: wir es nur so.
00:13:11: Genau.
00:13:11: Es geht eher um diese Veranlagung wie man Zuckerverstoff wechselt und wie gut der Körper damit umgehen kann ob dann am Ende auch tatsächlich was daraus entsteht oder nicht einfach das im Hinterkopf behalten.
00:13:22: Und die haben ja auch mal über epigenetik geredet und das ist ja nicht der Bauplan der irgendwie weitergegeben wird sondern da geht's am ende um die Prägung.
00:13:33: nennt man das auch also dass man eine, ich sag jetzt mal bei Adipositas.
00:13:39: Also Übergewicht ist das ja sehr häufig ne?
00:13:40: Das ist auch nicht rein genetisch sondern du hast aber trotzdem eine höhere Wahrscheinlichkeit wenn deine Mutter oder dem Vater übergewichtig war auch selber übergewichtigt zu werden einfach weil die Art und Weise wie Gene abgelesen werden und dass es ja die Epigenetik am Ende die wird nämlich auch zum Teil vererbt.
00:13:58: Die ist dann zwar schon modifizierbar aber diese Prägung die wird initialmal mitgegeben, diese Neigung.
00:14:04: Und beim Zuckerstoffwechsel oder bei der Glucoseverstoffwechslung ist es dann genau gleich.
00:14:11: Aber um jetzt vielleicht noch mal tiefer in die Werte einzusteigen, die wir ja auch vorher besprochen hatten, da gibt es vier sehr wichtige Werte.
00:14:19: eigentlich drei weil der Humorindex, haben wir schon gesagt, der wird ja eigentlich aus Nüchterninsulin und Nüchter-Glucose berechnet.
00:14:26: das heißt man muss drei Sachen messen den HBIN C, die Nüchternglucose.
00:14:31: dann berechnet man sich aus den beiden letzteren Werten noch den Homaindex und da kann man eigentlich schon sehr gut zumindest abschätzen, auf welchem Weg man gerade ist einen Diabetes zu entwickeln oder kein Diabetes.
00:14:44: Bei der Nüchternglokose das tatsächlich wichtig dass man auch wirklich nüchtern ist steckt eigentlich schon im Namen vom Wert drin mindestens acht Stunden nichts essen weil Oder was will man mit diesem Wert messen?
00:15:01: Sehr viel vom Glykosistoffwechsel wird ja über die Leber reguliert.
00:15:06: Also klar, das Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert aber generell sehr viel vom Stoffwechsel ist ja der Master im Grunde die Lebers.
00:15:15: und hier schaut man sich an wie gut die Leiber in einem fasten Zustand praktisch mit dem Blutzucker zurecht kommt ob er auch konstant niedrig gehalten kann weil über den in der Nacht Ist man ja nichts.
00:15:27: Das heißt, in der Nacht fängt die Leber an selber Glucose zu produzieren aus gespeichertem Glycogen und das wird dann im Grunde wieder abgebaut und zu Glucosa also Zucker umgewandelt.
00:15:40: und dass Insulin sollte diesen Anstieg den nächtlichen Anstiege vom Blutzucker dann eigentlich begrenzen.
00:15:47: Und wenn diese Nüchtern Glucase hoch ist Dann weiß man, dass die Leber eigentlich schon Insulinresistent ist.
00:15:54: Weil dann produziert sie weiter Glucose und kann noch das Insulin aber nicht mehr runterreguliert werden.
00:15:59: Das heißt diese Nüchternglucose wenn die außer Rand- und Bandgerät deswegen wird es hier auch für die Diabetesdiagnostik dann am Ende verwendet... ...das ist schon sehr sehr sehr spät!
00:16:11: Also da ist eigentlich schon ein massiver Schaden angerichtet Wenn der Körper die Nüchterglucose in Unterrand und Band halten kann.
00:16:20: Ich glaube, da ist der Cut-Off, ich glaub, siehundneunzig Milligramm pro Deziliter Und dann gibt's noch diesen Graubereich bis hundertzehn oder hundertzwanzig Milligramme pro Deziliter und alles darüber wäre dann schon ein manifester Diabetes wenn man das an zwei verschiedenen Tagen misst.
00:16:35: Das heißt, wenn was für die Diabetesdiagnostik tatsächlich verwendet wird Dann ist es schon sehr später Marker und bei HB I C ist das ja auch so.
00:16:44: Auch HB i C wird für die diabetesdiagnostic verändert.
00:16:49: Ja genau, also ich meine wir haben bei beiden diesen Markern so ein bisschen das Problem dass sie sehr spät erst ausschlagen.
00:16:55: Nicht an Glucose dann ja auch wiederum schon auch ein bisschen individuelles Thema.
00:17:00: Das heißt da hast du einfach ... Du hast einen Marker der wird lange super passen.
00:17:04: Bei manchen ist er vielleicht ein Ticken höher oder einem Ticken niedriger aber er wird lange passend und im normalen Bereich sein... Und dann auf einmal wird zu dieser Moment einfach kommen und es kann halt innerhalb von wenigen Monaten sein wo's dann einfach umschlägt ... und du auf einmal höher bist.
00:17:16: Und das ist beim Hb I C dann wiederum auch sehr ähnlich, ne?
00:17:20: Das kann von einem Jahr aufs andere dann umschlagen... ...und auch schlechter werden, weil halt einfach der Körper nicht mehr so ganz hinterherkommt.
00:17:27: Dann kommen wir dann auch schon zum nächsten Wert, dass es eben nicht den Insulin, das hätte ich am Anfang auch schon mal ein bisschen angerissen,... ...das ist ja im Grunde eigentlich die Reaktion vom Körper auf den Zucker.
00:17:38: Und idealerweise... Genau, du hast es schon gesagt man muss nüchtern sein.
00:17:42: Das heißt wenn man über Nacht nichts gegessen hat dann müsste eigentlich auch das Insulin sehr niedrig sein weil ja eigentlich die körpereigene Produktion nur stattfindet und da braucht der Körper echt nicht großartig insulin auszuschütten außer vielleicht so eine baseline.
00:17:58: Das heisst wenn man da dann auf einmal einen höheren Wert hat dann ist er schon ein bisschen sensitiver weil der zeigt uns ja vorher schon obwohl Vielleicht habe ich ein C oder Nüchtern Glucose noch passen.
00:18:09: Kann es beim Insulin wiederum schon sein, dass der deutlich höher ist als er eigentlich sein sollte?
00:18:14: Da haben wir jetzt wirklich einen sensitiven und prädiktiven Marker wie wir es am Anfang schon so bisschen klargestellt hatten.
00:18:21: Und deswegen macht man eben heutzutage diese Mischung aus dem Nüchter-Glucose und dem Nöchter-Insulin weil du damit so ein bisschen beide Welten zusammenfügst.
00:18:30: Du nimmst es dann im Grunde mal und teilst das dann durch ... ... zweiundzwanzig kümmer fünf, ne?
00:18:34: Und dann hast du im Grunden diesen Homerindex.
00:18:36: Wenn der hoch ist, dann hast einen sehr klaren Indikator, dass da was nicht stimmt... Dass du vielleicht auch nur auf dem Weg zu einem Diabetes bist.
00:18:46: Und wenn er niedrig ist, ist es auf jeden Fall alles sehr positiv.
00:18:50: Das heißt, du hast einmal ein sensitiven Marker, der sofort reagiert oder sehr schnell und sehr früh schon reagiert,... ...und hast einmal einen Marker der eher später ausschlägt.
00:18:58: Und beide zusammen können dann eben den Humorindex beeinflussen.
00:19:03: Also insofern eigentlich ja dann der viel bessere Marker, der aber am Alltag eher selten nah gemessen wird.
00:19:10: Wenn man sich jetzt anschaut wie so eine Insulinresistenz sich entwickelt und das dann weiter zum Diabetes geht in einem Zeitraffer oder einen Zeitverlauf, Wenn man jetzt auf der Straße Richtung Diabetes ist, dann würde man teilweise Jahrzehnte vormand überhaupt eine Diagnose bekommen und schon sehen dass das Nüchterninsulin erhöht ist.
00:19:31: Das heißt wenn man das Nöchtern-Insulin misst es wahrscheinlich der sensitivste Marke um herauszufinden was gerade Richtung Zuckerstoffwechsel auch abgeht im Körper.
00:19:41: Dann wäre der Homa Index aber wahrscheinlich auch schon leicht erhöht.
00:19:43: noch nicht krass erhöht Aber zumindest leicht erhöhen dann wenn man nur noch mehrere, so fünf, sechs, sieben Jahre hin zum zu einem Diabetes hat.
00:19:54: Dann nehmen diese Glucose-Spitzen nach dem Mittagessen
00:19:57: z.B.,
00:19:58: nach dem Abendessen und nach dem Frühstück schon mal zu.
00:20:01: Beterzellen werden immer weniger die werden auch gewissermaßen erschöpft.
00:20:03: das ist auch immer noch Teil von dieser Entwicklung der Diabetes.
00:20:07: Der Homaindex der wäre aber schon stark erhöht.
00:20:10: also er wär deutlich erhöht Aber habe ein.
00:20:13: C und Nüchtern Glucoses sind wahrscheinlich beide noch normal Und erst dann so ein bis drei Jahre vor der Diagnose, wo es dann schon relativ spät auch in der Diagnostik ist.
00:20:24: Würde der HB-I C dann mal über sechs steigen wäre dann halt wahrscheinlich sechs Komma eins, sechs Kommas zwei.
00:20:30: die Nüchtern Glucose beginnt dann auch zu steigen einfach weil in der Nacht diese Regulation nicht mehr gut funktioniert.
00:20:38: Dann ist das wirklich kurz vor knapp und wenn ... rein diagnostisch, der HW-Eins C dann sechs Komma fünf und darüber ist.
00:20:45: Dann hat man wirklich ein Diabetes und ich glaube das höchste was sich an HW Eins C mal gesehen habe waren dreizehn Prozent.
00:20:53: auf deiner Seite habe ich aber auch niemanden bis jetzt gesehen mit dem HW Eins T von unter vier.
00:20:57: Das ist auch etwas was ich in Keinem einzigen HBAC wird ja häufig standardmäßig auch einfach mitbestimmt.
00:21:03: Das
00:21:03: ist nicht normal, ne?
00:21:04: Genau.
00:21:05: also es gibt da dann schon noch einen unteren Bereich wo man sagt so rund um fünf wäre super aber das muss halt jetzt auch nicht dreieinhalb oder so sein weil man ja auch eine... Man braucht hier Blutzucker im Blut damit man leistungsfähig ist und damit auch Energie praktisch transportiert werden kann, d.h.
00:21:22: dass es grundsätzlich nichts Schlechtes wie bei den Antioxidantien also bei oxidativen Stress.
00:21:27: man braucht ein bisschen aber halt nicht zu viel.
00:21:29: Das ist am Ende der Mechanismus dahinter.
00:21:33: Was man sich vor allem beim Humorindex und beim HW-I C noch anschauen sollte, ist die sogenannten Confounder.
00:21:45: Und das sind Umstände, die diese Werte verfälschen.
00:21:50: Und da sind beim Hw I C eigentlich eine ganze Menge.
00:21:55: Wenn man gewisse Arten von Blutarmut hat, zum Beispiel eine Eisen-Mangel-Anämie.
00:22:01: Bei einer Eisenmangel- Anämie hat man einen niedrigen Hermitokrit, das heißt man hat weniger rote Blutkörperchen.
00:22:08: die roten Blutköperchen, die man hat sind auch ein bisschen kleiner als normale Blut-Körperchen zb wären.
00:22:13: Das heisst wenn jemand einen Eisenmangell hat.
00:22:16: da sind eben Frauen im mit einer starken Menstruation.
00:22:20: Da sind Frauen, die eine Regelblutung haben.
00:22:23: Das sind Leute, die sich vegan auch ernähren einfach weil pflanzliches Eisen so viel schlechter Bier verfügbar ist oder häufig natürlich auch ältere Menschen.
00:22:30: Die haben einen falsch hohen HBaNc.
00:22:33: Das heißt vor allem bei älteren Menschen oder bei Menschen, die in diese Gruppen reinfallen, auch immer mal das den Eisenspiegel checken und schauen ob man nicht ne Eisenmangel-Anämie hat?
00:22:42: Weil dann kann man den HbANC eigentlich nicht verwerten falsch hoch ist.
00:22:49: Also da einfach dran denken, dann gibt es auch viele Erkrankungen von den roten Blutkörperchen beziehungsweise Erkankungen vom Hemoglobin.
00:22:56: die sind jetzt in unserem Breitengrad gar nicht so stark verbreitet.
00:23:00: Auch die können denen den HBaNc Falsch niedrig erscheinen lassen wenn man zum Beispiel eine Alpha- oder Beta-Talassemie hat Oder ne Sicherheitsallemie Da kann's nach oben und nach unten gehen.
00:23:13: das einfach Ein bisschen im Hinterkopf behalten, falls jemand eine von diesen Erkrankungen hat ist nicht unfassbar häufig.
00:23:18: Vor allem in unseren Breitengraden, vor allem im Mittelmeerraum oder südostasiatisch- oder afrikanische Bevölkerung dann einfach daran denken dass das ein Grund sein könnte wieso man den HB A&C nicht so verwerten kann.
00:23:29: einfach beim Arzt oder bei der Ärztin des Vertrauens dazu sagen wenn man eine Eisensubstitution bekommt, also eine Eisen über die Wehne oder über ein Infusion zum Beispiel.
00:23:40: Dann kann das den HB-AnsT senken ohne dass sich aber die Blutzuckerkontrolle verbessert weil man ja bei der Körper dann mehr von diesen roten Blutkörperchen frisch produzieren kann und entsprechend wird auch dadurch der HB AnsT so ein bisschen verbessert, weil in sehr kurzer Zeit sehr viele neue rote Blutköpperchen produziert werden und die aber natürlich nicht so schnell verzuckern bzw.
00:24:02: glückieren, das heißt es hat dann so einen Verdünnungseffekt desgleichen wenn man eine Bluttransfusion zum Beispiel bekommt.
00:24:09: Und dass am Ende alles den Hintergrund mit irgendwas mit dem rotem Blutkörperchen nicht stimmt, kann das auch den HB I C verfälschen weil der HBI C schlichtweg an den roten Blutköpperchen gemessen wird.
00:24:21: Beim HOMA Index gibt's auch ein paar ... Confounder.
00:24:27: Also auch ein paar, ich sag jetzt mal... ... Umstände die dafür sorgen dass man den nicht so gut verwerten kann?
00:24:34: Ja der Humorindex ist so ein bisschen und das hängt ja eigentlich wiederum vor allem natürlich auch an der Nüchterninsulin.
00:24:42: Bisschen auch an einer Nüchternglucose aber hauptsächlich am Nüchten Insulin.
00:24:45: Ist einfach das Problem da.
00:24:46: es gibt so ein paar Lifestyle Faktoren die halt einfach Bluklucos bzw.
00:24:51: Insulinspiegel einfach beeinflussen können.
00:24:53: Das kann einerseits sein krasse Stressniveau gerade hat, aus irgendeinem Grund.
00:24:58: Dann geht der Insulinspiegel auf jeden Fall hoch und aber gleichzeitig auch das Nüchternglockose geht hoch und deswegen geht auch reaktiv der Nüchterinsulin hoch.
00:25:06: Das heißt da hat man auf jeden fall eine Verfälschung dann drin, dann aber am Ende verursacht durchs Insulin weil das einfach vermehrt ausgeschüttet werden muss.
00:25:15: Es kann auch sein, dass es bei Frauen vor allem relevant in welcher Zyklusphase es abgenommen wird.
00:25:21: Es kann sein, das ist der Luteal-Phase einfach... Der Blutzucker bzw.
00:25:26: nicht Insulin so ein bisschen erhöht ist.
00:25:29: Darauf als einfach achten!
00:25:30: Das gibt eigentlich bei Frauen nur sehr kurzen Zeitpunkt wo man solche Sachen abnehmen sollte.
00:25:34: gerade wenn's um hormonelle Themen geht da auf jeden Fall mit dem Kynäkologen dann drüber sprechen.
00:25:42: sollte, wie gesagt sehr stark darauf achten dass er nicht drin ist.
00:25:44: Wenn man nicht nüchtern ist das auf keinen Fall verwertbar dann braucht man es eigentlich gar nicht mehr anschauen.
00:25:49: Anderes Thema ist Schlafen.
00:25:50: wenn man wirklich schlecht geschlafen hat je nach davor Dann wird auch der Humorindex ausbrechen vor allem wieder durch Insulin bedingt weil einfach der Körper wiederum auch in einem eher akkuteren Stresszustand ist.
00:26:02: Man kennt das wenn man super schlecht geschrafen hatte und das man irgendwie so ein bisschen unausgeglichen hat vielleicht auch ständig Lust auf Snacks und so.
00:26:07: und das ist genau dieser Insulinspiegel der die ganze Zeit so ein wenig so einen Pingpong ... hoch und runter geht, also das ist auf jeden Fall auch relevant.
00:26:14: Wenn man jetzt am Tag davor kann ein Halbmarathon gelaufen sind oder Marathon dann wird man auf jeden fall auch einen Problem haben... ...oder ein sehr intensives muskuläres Workout gemacht hat,... ...das kann den auch ein bisschen entgleisen mit dem Homa Index.
00:26:28: Also ihr seht schon es sind unfassbar viele verschiedene Themen so Lifestyle-Themen die dann am Ende damit reinspielen und eigentlich das halt unverwertbar machen.
00:26:36: Das heißt man sollte einfach nur gucken okay ist man an dem Tag halbwegs fit, fühlt sich nicht schlecht oder so.
00:26:43: Vielleicht sollte man auch idealerweise am Tag davor einfach mal ein bisschen Ruhe geben und wenn man das beachtet dann wird der Huma Index auf jeden Fall da der beste Wert
00:26:50: sein.".
00:26:51: Genau es gibt was eigentlich sogar noch ein bisschen sensitiver ist als den Huma-Index und das wäre der Orale Glucose Toleranz Test tatsächlich, den wir ja auch erst vor wenigen Wochen einmal gemacht haben.
00:27:04: ich würde schon auf die Ergebnisse sehr gespannt.
00:27:06: und was man da im Grunde macht Blutab, dann trinkt man direkt nach der Blutapnahme eine Menge Glucose.
00:27:14: Sechzig Gramm.
00:27:15: Sechs Gramm direkt in so einem... Also ein bisschen im Wasser aufgelöst, das ist sehr süß.
00:27:19: So ein bisschen als ob man sehr hochkonzentrierte Sirop trinken würde.
00:27:23: Da misst man einmal nach einer Stunde und noch mal nach zwei Stunden.
00:27:27: Und dann schaut man wie stark sich die Glucase verändert hat.
00:27:30: Das ist auch ein sehr guter Test für den Körper um den Insulin-Response zu sehen.
00:27:35: Wie schnell schafft es der Körper diese krasse Menge an Glucosa?
00:27:39: direkt wieder zu senken und in einen normalen Bereich zu bringen.
00:27:44: Dann würde sicher der Homaindex kommen bzw auch einfach das Nüchterninsulin, dann die Nüchternglokose und dann noch der HBaNc.
00:27:53: Das ist so in den Leitlinien sicher noch nicht angekommen.
00:27:55: ich denke dass es auch irgendwann in den leiten Ankommen wird vor allem wenn es um diese sehr sehr frühe Diagnostik geht.
00:28:01: grundsätzlich macht's aber immer Sinn Beide Werte zu bestimmen, also HBAC und Homerindex.
00:28:06: Das ist auch einfach deshalb spannend weil ein HBIC unter fünf zum Beispiel.
00:28:13: wir ja auch vorher über diesen Normalbereich geredet haben der Sweetspotter sind mal zwischen Fünf Korn Null und Fünf Komma Vier würde ich sagen.
00:28:19: Und unter fünf kann das schon auch mal ein Hinweis sein dass man vielleicht irgendwo auch eine Blutung hat.
00:28:25: Weil da wenn man Grote Blutkörperchen verliert Es haben sehr, sehr viele Leute auch im Magen oder im Darm weil sie vielleicht irgendwo ein Geschwür oder eine Entzündung haben.
00:28:36: Auch einfach eine kleine Blutung das macht sich nicht immer sofort erkennbar.
00:28:40: aber wenn man da dauerhaft Blut verliert dann kann es auch den HbA-Ins C falsch niedrig erscheinen lassen weil man ja eben immer was von diesen gezuckerten Blutkörperchen verliert und der Körper dadurch eine höhere Neuproduktion anstreben muss.
00:28:54: also da sollte man dann auch ... an andere Erkrankungen denken.
00:28:57: Würde
00:28:58: man dann aber auch ein Blutbild natürlich sehen, dass ... ... tendenziell eine Anämie vielleicht sogar vorstellt?
00:29:02: Entweder eine Anämie oder ... ... oder man würde sich zumindest die ... ... reticule Züten auch anschauen.
00:29:08: Damit man weiß wie viel auch tatsächlich also Vollläuferzellen von den rücken Blutkörperchen ... ... und dann wird man auch weiß wieviel nachproduziert wird.
00:29:14: Also da macht es schon Sinn das man sich in paar verschiedene Werte auch anschaut wenn der HBH ins C mal... umfassbar niedrig sein sollte.
00:29:20: Deswegen, wie gesagt ich habe noch nie eine Drei vorne gesehen und in den allerseltensten Fällen mal ne Vier Komma Acht oder Vier Koma Neun.
00:29:26: das ist jetzt wahrscheinlich auch noch alles total fein.
00:29:29: aber wenn es jetzt vier Komma Vier oder vier Kommas fünf ist dann darf man schon auch Mal ein bisschen weiter denken und hinter fragen ob's vielleicht Auch eine andere Erkrankung gibt die da dahinter steckt.
00:29:37: und Dann hat zumindest Die Vorsorge im Rahmen von der Blutzucker Kontrolle dazu geführt dass Man am Ende Vielleicht noch auf Was anderes draufgekommen Ist was man Sonst Nicht Gesehen hätte Beim Homaindex selber, da sagt man ein idealer Wert ist unter eins.
00:29:55: Also normal ist es im Grunde bis einen Kumpel fünf.
00:29:58: Aber optimal wäre es unter Eins.
00:30:00: und dann gibt's noch diesen Graubereich.
00:30:03: mit dieser frühen Insulinresistenz ist eine Manifeste Insulin-Resistenz wärs ab zwei Komma Fünf und ne schwere Insulin Resistenz wäre es dann jenseits von einem Wert von vier also gibt auch fünf und sechs.
00:30:17: Und höher, das ist dann natürlich bei Leuten die schon seit Jahren oder Jahrzehnten auch Manifestendiabetes haben aber einfach so als wichtigen Wert im Kopf behalten.
00:30:27: im Idealfall soll es einfach unter eins sein.
00:30:29: Dann ist man da sehr gut unterwegs und hat auf jeden Fall noch kein Risiko auch irgendwann mal eine Insulinresistenz zum Beispiel zu entwickeln.
00:30:40: Hinterkopf behalten.
00:30:41: Bei der Nöchtern Glucose hatten wir eh schon gesagt, in einem Medialfall unter hundert oder sechsundneunzig.
00:30:45: Das ist je nach Labor so ein bisschen verschieden.
00:30:47: Wir reden da immer von Milligramm pro Dezilitern gibt nämlich auch Nanomol pro Liter aber Milligram Pro Deziliter als bei den allermeisten Laboren in Deutschland Österreich und der Schweiz.
00:30:56: sicher der Standardwert Und die medial verliegt man irgendwo also Normal ist bis hundert, optimal wäre irgendwo im Bereich von siebzig bis neunzig.
00:31:05: Da will man eigentlich liegen wenn man eine möglichst gute Voraussetzung für ein gesundes langes Leben, sag ich mal haben möchte.
00:31:16: Bei den Confoundern hatten wir schon gesagt also das einfach im Hinterkopf behalten.
00:31:21: es gibt bei HW-Eins C es gibt beim Homer Index Schichtweg Sache die den Wert auch verfälschen können deswegen nie auf einen einzelnen Wert verlassen sondern dass auch immer noch einmal checken.
00:31:32: Einfach nochmal, wenn ich jetzt einen Homaindex von eins Komma sieben haben würde und ich kann mir beim besten Willen nicht erklären.
00:31:38: Dass ich jetzt aufgrund meiner Ernährung von meinem Lebensstil ein Homa-Index habe dann einfach noch mal checken paar Wochen später schauen dass man eben nicht einen krassen Stress vorher hat das man auch eine nicht zu lange Fastenperiode macht.
00:31:51: Man sagt so acht bis zwölf Stunden nüchtern super alles was über vierzehn bis sechszehn Stunden hinausgeht ist wiederum nicht gut weil dann wird eben wieder vom Körper selber Autonomen, der Glockhursespiegel reguliert und dann kann zum Beispiel auch ein Homerindex verfälscht werden.
00:32:07: Also da ja wie gesagt einfach drauf achten vorher gut schlafen Und dann kann man den Wert auch interpretieren.
00:32:12: und man sollte ohnehin alles im Leben mindestens zweimal messen Auch damit man schauen kann ob es da über die Zeit hinweg eine Dynamik gibt oder nicht.
00:32:21: Was auch ne sehr häufige Frage ist Ist ob nicht ohnehin einfach jeder über die zeit hinweg so ein bisschen Insulinresistent wird.
00:32:31: Ja, also ein Jahr hin.
00:32:35: Wahrscheinlich fast jeder so ein bisschen, aber das hängt es nicht damit zusammen, dass es ein unbedingtes Mast ist sondern tatsächlich einfach lifestyle-bedingt zusammen.
00:32:45: Es ist auf jeden Fall möglich auch sehr alt zu werden ohne dass man insolienresistent wird Aber dann muss man sich halt auch ich sag mal anders ernähren als die meisten Einfach so.
00:32:58: Also am Ende du willst halt dich nicht prozessiert ernähren, du willst möglichst Kohlenhydrate einfach ein bisschen aufachten dass es wenn dann auch komplexe Kohlehydrate sind also einfach die ganzen klassischen Ernährungssips die man immer so hört wenn du die sauber umsetzt und nichts Verrücktes machst die ganze Zeit oder halt auch dich selber auch nicht verrückt machst mit irgendwie den wildesten Ernährungsformen Dann wirst du da relativ gut bei rauskommen.
00:33:22: Und dann kann man eben tatsächlich nicht insolineresistent im Alter sein, das ist absolut realistisch.
00:33:29: Aber trotzdem werden es die meisten muss man auch dazu sagen.
00:33:33: Sehr sehr unruhigend war eine Studie, also die Studie selber, die ging über einundzwanzig Jahre aus der Enhanced Datenbank, da ist so eine riesengroße Datenbank aus den USA und da hat man sich im Zeitraum von neunzehnneunzig bis zwei tausend zwanzig angeschaut wie sich Hyperinsulinämie, also von Personen die in Höhen den hohen Insulinspiegel haben im Blut.
00:34:01: Ohne Diabetes zu haben.
00:34:03: und das hat man sich speziell bei Jugendlichen angeschaut.
00:34:05: Und nineteen ninety ist dieser Anteil bei fünfzehn Komma zwei Prozent gelegen.
00:34:09: Und zwei tausend zwanzig waren es schon einundzwanzig Komma fünf wohlgemerkt Bei nicht diabetischen Jugendlichen Also solchen Die eigentlich noch als stoffwechsel gesund gelten würden.
00:34:20: und Jugendliche sind jetzt nicht sechzig.
00:34:23: Krass, dass mehr als jeder fünfte Jugendliche schon Probleme mit der Insulinregulation eigentlich hat.
00:34:29: Ja was man natürlich dabei achten muss ich meine klar die Jugendlichen werden auch immer dicker.
00:34:34: das ist ja auch ein Fakt was man auch epidemiologisch sieht dass Menschen einfach oder junge Menschen einfach immer mehr Probleme auch mit Übergewicht haben Und das hängt halt auch irgendwie miteinander zusammen.
00:34:44: Und ab dem Moment, wo du dann diesen höheren Insulinspiegel einfach nativ hast, wirst du dir ja auch unfassbar schwer tun, einfach wiederum abzunehmen weil Insulin halt dafür sorgt dass Fett sich absetzt und tatsächlich gespeichert wird.
00:34:57: Das heißt, es hängt da schon irgendwie logisch alles zusammen.
00:35:00: Es ist eigentlich nicht überraschend aber trotzdem crazy, dass es halt immer schlechter wird.
00:35:05: Und das wichtigste ist ja – und darüber haben wir jetzt noch gar nicht geredet – wir haben mit Zimmel über Nährung gerede und Fett und Co….
00:35:10: Aber dass der ... Über diesen Prozess, über die Zeit hinweg.
00:35:14: Also das mit dem Alter, die Leute mehr Insulinresistenz haben oder dass er sich zumindest so anfühlt, dass irgendwann jeder Insulin-Resistent wird, da ist die Ernährung nur Eingrund dafür.
00:35:23: Sondern vor allem der Verlust von Muskelmasse.
00:35:26: Weil Muskelmasse darf man nicht vergessen, es schaut nicht nur schön aus wenn man viel davon hat sondern es ist auch ein unfassbar großes stoffwechselaktives Organ am Ende.
00:35:36: Ein Muskel.
00:35:37: Da wird sehr, Der Großteil von der Glucose, die man nach dem Essen ins Blut gelangt, kommt in den Muskel.
00:35:46: Achtzig Prozent davon!
00:35:47: Wenn du jetzt viel Muskulatur hast und du die auch regelmäßig bewegst nicht den ganzen Tag sitzt sondern dich bewegst ins Fitnessstudio gehst, schwimmen gehst Radfahren laufen dann wird natürlich diese Glucosä auch tatsächlich verbraucht Und dann bleiben die Muskeln immer Sensitiv auf Insulin, weil sie ja ständig auch diese neue Kurse brauchen.
00:36:05: Das heißt das darf man wirklich nicht unterschätzen wie wichtig auch Bewegung und bei Bewegen meine ich halt eben nicht nur Spazieren gehen sondern tatsächlich auch dieses Krafttraining im Alter wird damit man überhaupt seine seine Muskelmasse dann auch halten kann Und dass es sich ja auch ein Grund für für diesen eigentlich besorgendes erregende Zunahme Bei den bei den Jugendlichen.
00:36:25: Auf der anderen Seite gab's auch eine coole japanische Studie Wo rausgekommen ist, dass pro ein Prozent höherem Beinmuskelmasse am Teil.
00:36:35: Also je mehr du Muskelmaß in den Beinen hast, also pro Prozent mehr hast du einen um zwölf Prozent niedrigeres Risiko Insulinresistenz zu entwickeln.
00:36:47: In der Zeitung von zwei Jahren.
00:36:48: Das heißt am Ende ja auf jeden Fall ein Menge Squats machen.
00:36:51: Es gilt natürlich nicht nur für Bein-Muskelmaske sondern auch für den Oberkörper und für Bauchmuskel, Du-und Drückmuskulatur.
00:36:58: Weil das natürlich auch sehr große, sehr große Muskelgruppen sind.
00:37:02: Und was wir glaube ich am Ende damit sagen wollen ist dass es kein Problem des Alterns, dass man insulinresistent wird Sondern ein reines Lifestyleproblem weil man sich weniger bewegt, weil man weniger Muskelmasse hat, weil sie schlechter ernährt mehr sitzt usw.
00:37:19: Das ist schlichtweg sehr wichtig beim Thema Rebersibilität, dass es ja auch was Hoffnung macht im Grunde.
00:37:34: Also wir wissen der Anteil an Insulinresistenzen ist umfassbar hoch.
00:37:37: fast schon die Hälfte der Bevölkerung aber auch die Hässe von der Hälfe könnte es eigentlich einfach schaffen diese Insulin-Resistenz wieder umzukehren und wieder zu einer Stoffwechsel Gesundheit zurückzukehern Und das ist eigentlich schon schön.
00:37:53: Also ich würde es einfach mal so behaupten, dass jeder der noch eine funktionierende Bauchspeicheldose hat also die kann noch Insulin produzieren, dass Jeder sein Diabetes dann auch rückgängig machen kann oder seine Insulinresistenz rück gängig Machen Kann.
00:38:08: Es ist natürlich was man da noch wissen muss ab dem Moment wo man ein Diabetes hat und den dann über mehrere Jahre hat.
00:38:14: Das führt dazu dass einfach die BauchSpeichelduse die ganze im Overdrive ist Und irgendwann kann die nicht mehr, die ist dann einfach kaputt und dann stößt sie auch nichts mehr aus.
00:38:23: Aber das dauert schon viele Jahre also da muss man schon lange echt nicht gut beieinander sein.
00:38:30: So lange die aber noch funktioniert ist es eigentlich alles reversibel und rückkehrbar.
00:38:36: und eigentlich nur eine Frage davon wie... Ambitioniert man an die Sache ran geht und das ist halt tatsächlich in vielen Fällen dann nicht so, dass man ambitioniert dran geht.
00:38:44: Was dann häufig gemacht wird, ist, dass dann irgendwann sogar Insulin gegeben wird was das Problem eigentlich nur noch verstärkt.
00:38:50: Das heißt, das bringt dann am Ende eigentlich alles nur in die andere Richtung und da ist immer weiter ein Insulin-Problem, immer weiter Gewichtsprobleme.
00:38:59: Also das heißt, da willst du eigentlich niemals in diese Situation kommen.
00:39:02: Du willst immer möglichst davon runterkommen auch wenn das ab dem Moment wo es mal gestartet ist und fast bei schwierig ist.
00:39:07: also würde ich jetzt gar nicht kleinreden.
00:39:09: aber auf jeden Fall du kannst es theoretisch wunderbar schaffen Und dass sagen auch die Zahlen.
00:39:14: also man schafft innerhalb von zwölf Monaten schafft man forty-six Prozent und Diabetik.
00:39:20: an einer Studie, die jetzt gemacht wurde Schafft man forty six Prozent von diesen Menschen tatsächlich einfach aus dem Diabetes wieder auszubringen.
00:39:27: Also das ist wirklich crazy, es sind nur zwölf Monate.
00:39:31: Nur ein Jahr, die waren wahrscheinlich schon jahrelang gefangen in dieser ... ich sag mal metabolischen Krankheit und sind nach einem Jahr wieder gesundet.
00:39:38: Und dann wahrscheinlich auch viel weniger Gewichtsprobleme.
00:39:41: Viel weniger generell metabolische kalivoskuläre Probleme, die irgendwie halt damit kommen.
00:39:47: Das ist schon beeindruckend wenn man sich das vor Augen führt.
00:39:52: Ja bei einer sehr... also wenn ich jetzt nimm Stadium bin, wo nur mein Homa-Index erhöht ist.
00:39:59: Dann schaffen es eigentlich praktisch hundert Prozent das noch rückgängig zu machen.
00:40:04: Also sollten theoretisch schaffen?
00:40:05: Was ist was anderes?
00:40:06: Nein,
00:40:06: ich sage ja.
00:40:08: Eigentlich wäre es bei fast allen Menschen die schon erhöhten Homaindex haben wieder möglich zurückzukehren wenn der HWNC jetzt sag' ich mal noch relativ normal ist.
00:40:17: Wenn ich ein Prädiabetes habe,
00:40:18: d.h.'s
00:40:19: ich bin schon in dem Bereich so... Wenn ich dann schon einen Frühdiabetes habe, Das heißt ich habe Diabetes, aber halt erst seit ein paar Jährchen.
00:40:52: Dann kann es auch immer noch die Hälfte schaffen wenn sie konsequent bei der Gewichtsabnahme sind.
00:40:57: das ist glaube ich heutzutage und anführungszeichen sehr viel einfacher möglich dank Osempig, Wegovi und Co.
00:41:03: also schlichtweg aufgrund von diesen ganzen GP-One-Argonisten die diese Gewichtsabsnahme einfach so stark unterstützen können.
00:41:10: Und wenn man dann aber schon wirklich lange Diabetes hat fünf Jahre und länger schon sehr, sehr schwer.
00:41:17: Dann kommt man wahrscheinlich aus diesem Teufelskreis nicht mehr ganz raus einfach weil die Bauchspeichelrüse schon so erschöpft ist dass ich das auch bei perfekten Ernährungen nicht mehr selber regulieren kann.
00:41:31: dann kann man zwar immer noch seine Werte ein bisschen verbessern und schauen dass man von den Medikamenten die man nimmt nicht zu viel nimmt aber am Ende ist man dann schon so ein bisschen gefangen.
00:41:40: Aber wie gesagt, es in jedem von diesen Stadien die ich gerade aufgezählt habe lohnt das sich noch sein Lifestyle umzustellen und vor allem auch viel Krafttraining zu machen.
00:41:50: Und auf Muskelaufbau zu setzen weil das ist am Ende ein metabolischer Schwamm der die ganze Kurse aufsaugt und dann auch Verstoff wechseln.
00:41:57: Dann hat sie keine Möglichkeit alle anderen Bereiche im Körper irgendwie kaputtzumachen.
00:42:03: Von Haut bis Gefäße bis Gehirn usw.
00:42:07: Das einfach alles sozusagen in die Tonne zu treten Und das ist sehr schön dran.
00:42:11: Da sollten eigentlich alle nie heute zuhören, auch um ein bisschen Hoffnung machen weil mit diesen vier Stadien sind eigentlich hundert Prozent der Bevölkerung abgedeckt und egal wo man es lohnt sich auf jeden Fall da noch Gas zu geben und gewisse Schwerpunkte zu setzen.
00:42:25: Wie sollte man jetzt in der Praxis machen?
00:42:30: Ich will jetzt Vorsorge machen.
00:42:31: ich habe jetzt vielleicht noch also zumindest nicht wissentlichen Zuckerproblem und wie soll dich da in der in der praxis vorgehen?
00:42:39: Ja gut, also ich meine wenn du jetzt erstmal noch nichts wissentlich hast wäre es natürlich sinnvoll dass du einfach regelmäßig mal eine Blutabnahme machst und wenn's auch nur alle zwei Jahre ist aber mal eine saubere Blutatnahme zu machen.
00:42:50: Und jetzt genau bezogen.
00:42:51: eben auf das sind eben diese Werte die wir angesprochen haben wichtig.
00:42:55: Es kann auch Sinn machen dass man dann gegebenenfalls nochmal einen Lipid Profil dazu macht Einfach um auch nochmal zu sehen okay wenn ich ein höhere Insulin Spiegel habe wie wirkt sich das auch auf meinen restlichen Lipidsstoffwechsel aus?
00:43:04: Also alles was irgendwie mit Cholesterin zu tun hat und Triglyceriden.
00:43:10: Das macht auf jeden Fall nochmal Sinn das mitzumachen, aber wie gesagt es geht einfach darum regelmäßig zu messen und im Verlauf halt einfach zu beobachten.
00:43:17: und auch jeder der super gesund ist sollte das einfach auf jeden fall mal Zumindest alle zwei Jahre machen und einfach gucken, okay wo stehe ich.
00:43:25: Und wie entwickelt sich es über die Zeit?
00:43:27: Weil das Problem an der ganzen Sache ist ja dass das so unfassbar schleichend ist und es sein kann, dass du super lange gute Werte hast und dann ändert sich irgendwas.
00:43:37: Es gibt auch wiederum Szenarien wo Leute wirklich Autoimmunerkranken und in den Bauchspeicheldrüstern nachlässt.
00:43:42: Das kann natürlich auch noch sein aber per se macht einfach Sinn da dran zu bleiben weil ist einfach ein Prozess, der sehr viele Jahre dauert und nicht einfach so von einem Tag auf dem anderen kommt.
00:43:54: Sondern du kannst es eigentlich sehr gut tracken und sehen okay wie entwickelt sich beispielsweise mein Nüchterninsulin über die Jahre?
00:43:59: Und dann wirst du schon sehen irgendwie geht das gerade in die falsche Richtung.
00:44:02: Vielleicht muss ich mich jetzt mal ein bisschen enger an die Leine nehmen und einfach ein bisschen vorsichtiger sein.
00:44:08: Ein bisschen meine Ernährung umstellen gegebenenfalls sportlich noch nachlegen... ...und dann wird das auch wieder besser!
00:44:15: Auch ein großes Thema Schlaf auch noch ein Thema, was man sich hier angehen könnte.
00:44:19: Also es gibt viele verschiedene Möglichkeiten.
00:44:21: Man muss nur wissen dass das Problem halt einfach da ist und ich glaube das ist ja der größte und wichtigste Faktor.
00:44:27: Und da willst du auf keinen Fall in die Situation kommen, dass dieses Problem überhaupt entsteht weil wir haben gelernt es wird immer schwieriger daraus zu kommen wie später du's merkst.
00:44:36: Was sicher dann auch noch unterstützen kann ist wenn Jetzt gehen wir mal davon aus, die Werte sind soweit alle fein gewesen.
00:44:42: Das heißt ja dass man entweder noch sehr jung ist oder auch sehr viel richtig gemacht hat über die letzten Jahre und Jahrzehnte.
00:44:48: sicher auch ein CGM, ein pranzinisches Glucose Monitor.
00:44:52: warum das jetzt weniger um irgendwie weniger konkret wegen dem wegen dem einzelnen Blutzucker Profil sondern viel mehr wegen der Reaktion auf gewisse Nahrungsmittel weil das ist ja sehr unterschiedlich.
00:45:04: dann kann man sich mal zwei Wochen lang anschauen Bei welchen Nahrungsmitteln schießt es meine Glucose durch die Decke?
00:45:10: Die kann man dann sicher reduzieren oder ein bisschen weniger essen.
00:45:12: Und weil das halt eben sehr individuell unterschiedlich ist, finde ich sowas schon mal ganz spannend.
00:45:16: Kostet irgendwie siebzig Euro.
00:45:18: Kann man sich heutzutage auch für Nichtdiabetiker mittlerweile zugänglich, kann man sich auch online bestellen und dann sowas einfach mal testen und ausprobieren und schauen was da bei einem selber rauskommt und dann halt noch ein bisschen weiter ... optimieren und schauen.
00:45:32: Ja,
00:45:32: es ist am Ende wie ein Coach der halt einfach sagt okay das sollst du vielleicht nicht so häufig essen.
00:45:36: Das passt gut und das ist natürlich super hilfreich... ...und das macht
00:45:40: man
00:45:40: einmal und hat man schon eine ganze Menge gelernt.
00:45:43: Bist du schon mal gut aufgestellt?
00:45:45: Und wenn's mit Intervention geht sprich ich habe jetzt eine Insulinresistenz dann ist tatsächlich das allerbeste was man machen kann auch besser als Ernährung ist Bewegung.
00:45:54: also Bewegen ist tatsächlich ... bewegen es auch viel effektiver, als wenn man jetzt einfach mit Formin schlucken würde bei Prädiabetes.
00:46:00: Und das ist eigentlich schon sehr, sehr powerful, ne?
00:46:02: Weil waren seine Lifestyle-Interventionen schon mal effektive als Medikamente in so Krankheitszuständen eigentlich schon.
00:46:09: Das ist schon sehr spannend und der Hauptfokus liegt da vor allem auf Krafttraining.
00:46:15: Einfach Muskulatur aufbauen... diesen metabolischen Schwamm aufbauen, damit die Glucose wieder besser genutzt werden kann und dann ist man da sehr gut unterwegs.
00:46:22: Bei der Ernährung ganz klassisch in meinem von der Mittelmediet haben eh schon viele gehört das scheint immer noch positiv dafür zu sein einfach wenig Fertigprodukte essen, wenig Zucker essen und Zucker sind ja praktisch überall drin.
00:46:35: deswegen einfach mal anfangen die Labels zu lesen Das macht auf jeden Fall mal Sinn.
00:46:39: viel Protein essen weil das Sättig besser und länger als das Kohlenhydrate und Fette tun.
00:46:44: Deswegen da auch einfach dran denken, diese Proteinziele die kommen nicht von irgendwo her.
00:46:51: Sondern sie haben schon ihre Berechtigung immer an Belaststoffe noch denken und nicht einfach nur Proteinen.
00:46:55: das vielleicht nochmal dazu gesagt.
00:46:57: aber wenn man die Ernährung in etwa so gestaltet wie wir jetzt besprochen haben.
00:47:00: sehr wichtig Schlaf hat es du schon erwähnt?
00:47:03: Immer möglichst gleiche zu Bett geht's halt, gleiche Aufstehtzeit und sieben bis neun Stunden schlafen dann ist man da sehr gut unterwegs einfach weil der das Kortisol im Rahmen bleibt.
00:47:12: Kortiso bringt uns gleich zum nächsten Punkt.
00:47:14: Es ist Stressmanagement zu chronischer Stress sehr, sehr schlecht für die Insulinregulation und da wird man früher oder später auch sehr schnell in der Insulinresistenz dann auch einfach landen.
00:47:24: das sollte man im Hinterkopf behalten.
00:47:26: wenn man auch schon sehr jung sehr viel Stress hat richtet also man beschleunigt dann einfach auf der Autobahn Richtung Diabetes, auf dem man vielleicht eh schon unterwegs ist.
00:47:36: Und das will ja auch eigentlich niemand wirklich machen.
00:47:39: und ansonsten Gewichtsverlust hat mir eh schon besprochen.
00:47:42: Das ist die häufigste Intervention um vornem Diabetes oder von den Prädiabetes wieder in einen Normalbereich zu kommen?
00:47:48: Ja da können wir dann noch die GLP-I Agonisten wieder ganz krass entspielen.
00:47:52: Die einfach extrem viele Leute mittlerweile aus einem Diabetes rausholen weil du natürlich einen super schnellen Gewichtverluste irgendwie hinbekommst Und das am Ende auch ein ultrawichtiger Predictor ist und natürlich auch generell die Insulinresistenz einfach reduziert.
00:48:07: Das heißt, du wirst einfach wieder empfänglicher für das Insulin was ohnehin schon da ist Und das ist mit einem Gewichtsverdost halt extrem potent.
00:48:16: und deswegen dann in so nem Fall, wenn man wirklich deutlich übergewichtig ist und schon merkt, es geht alles in die falsche Richtung.
00:48:22: Man hat schon alles probiert.
00:48:24: Da macht's auf jeden Fall Sinn da geben, falls ich auch mal in diese Richtung zu informieren um im Arzt zu sprechen darüber weil das kann sehr schnell sehr gut helfen und sich wieder auf den Status bringen wo du Insulin resistenstechnisch zumindest sehr gut unterwegs bist.
00:48:39: Das ist schon ein schönes Schlusswort gewesen.
00:48:41: Ich habe jetzt noch einen schönen Schlussfakt und zwar Insulinresistenz beginnt in der Regel mehr als dreizehn Jahre vor der Diabetesdiagnose, also eine unfassbar lange Zeit wenn man jetzt darauf wartet bis sich die HB I C ändert verschenkt man schon sehr viel Zeit.
00:48:57: deswegen auch einfach mal das Gesamtbild sich anschauen.
00:48:59: wir Nüchtern-Glucose und nüchter insulin und auf jeden Fall mal messen diese beiden Werte die ruinieren Ein auch finanziell nicht, falls es jetzt mal die Krankenkasse nicht zahlen sollte.
00:49:08: Auch ein Humorindex das ist alles sehr gut erschwinglich.
00:49:12: Ich habe jetzt die Preise vom letzten Mal nicht mehr genau im Kopf aber das ist auf jeden Fall was zweistelliges gewesen.
00:49:17: Deswegen manageable wenn man das alle paar Jahre mal macht um zu checken in welcher Richtung man da gerade unterwegs ist oder nicht unterwegs ist.
00:49:26: Max dir mal vielen Dank.
00:49:28: euch Zuhause auch vielen Dank fürs Zuhören fürs Zuschauen.
00:49:31: Wenn's noch Fragen gibt dann eine Mail schreiben an podcastetbeondlyspin.de oder einfach kommentieren auf Spotify oder YouTube, wir schauen uns das an und machen dann sicher nochmal gemeinsame Fragenepisode um eure Fragen alle zu beantworten.
00:49:45: Bis zum nächsten Mal!
00:49:46: Danke und
00:49:48: ciao!
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