#96 Neujahrsvorsätze, die wirklich funktionieren: So nutzt du die 1%-Regel
Shownotes
Warum halten Vorsätze oft nur bis Februar? Weil wir Ziele setzen, aber keinen Prozess haben. In dieser Folge zeigen wir, warum Neujahrsvorsätze selten an Motivation scheitern – sondern an fehlender Struktur – und wie du mit der 1%-Regel klein startest, ohne dich zu überfordern. Wir sprechen über identitätsbasierte Gewohnheiten („Ich bin jemand, der…“) und warum Disziplin als Strategie fast immer versagt.
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00:00:00: Es fehlt nicht am Ziel delver, es fehlt auch nicht an der Motivation, sondern es fehlt an Struktur.
00:00:03: Als
00:00:03: ich das Buch gelesen habe, war das für mich ein Gamechanger, muss ich ehrlich sagen.
00:00:06: Ich habe da wirklich... sehr viel umgegrämpelt danach.
00:00:08: Wenn man sich eingerichtet, okay, Hauptsache, ich fange mal an.
00:00:10: Und das fand ich eine sehr, sehr geile Verbildlichung, warum diese ein Prozentregel eben so so Powerful ist.
00:00:15: Nicht zu sagen, ich gehe jetzt zu zwanzig Minuten rauslaufen, sondern die einzige Gewohnheit, die man sich aneignet.
00:00:21: Ich komme von der Arbeit heim, ziehe mir meine Sportschülern und gehe raus.
00:00:23: Und wenn ich gar keinen Bock habe, dann gehe ich halt wieder rein.
00:00:25: Ich habe quasi jetzt nicht mit dem Neujahrsvorsatz gestartet, sondern mit dem, ich sag mal, Mitteljahrsvorsatz.
00:00:30: dass ich meine VOR II Max verbessere, dass ich einfach generell meine kardiale Fitness ein bisschen verbessere.
00:00:34: Auf keinen Fall auf die eigene Disziplin vertrauen, weil das geht immer schief.
00:00:40: In den allermeisten Felgen geht das immer schief.
00:00:42: Ich glaube, da sprechen die allermeisten Leute außer Fahrung.
00:00:48: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Beyond Livespin.
00:00:51: Hi Max.
00:00:52: Hallo Mario.
00:00:53: Bevor wir heute in die Folge rein starten, noch ein kleiner Aufruf.
00:00:59: Und zwar seid ihr immer fleißig am zuhören und am zuschauen.
00:01:02: Und was uns und dem Podcast am meisten beim Wachsen hilft, ist, wenn ihr uns auch eine Bewertung gebt.
00:01:08: Also egal, wo ihr gerade hört auf Spotify oder auf Apple Podcasts oder auch auf YouTube, gerne eine Bewertung dalassen, einen Daumen hoch dalassen.
00:01:16: Das hilft uns, noch mehr Reichweite zu gewinnen und noch mehr Themen für euch sehr spannend aufzubereiten.
00:01:23: Vielen Dank.
00:01:25: So.
00:01:26: Heute eine Neujahrsepisode sozusagen.
00:01:30: Am ersten, ersten kommt diese Folge ja live.
00:01:33: Und ich glaube, wir kennen es alle, dass wieder die klassische Zeit, wo man mit Vorsätzen anfängt.
00:01:40: Wenn man sich überlegt, okay, jetzt das alte Jahr ist vorbei, das neue Jahr fängt an.
00:01:44: Was nehme ich mir jetzt vor?
00:01:46: Vor allem gesundheitlich, privat.
00:01:49: Und ich glaube, da gibt es sehr, sehr viele Vorsätze und was wir, denke ich, alle kennen.
00:01:54: ... dass man Schwierigkeiten hat, ... ... diese Vorsetze dann auch tatsächlich ... ... über den ... ... Januar, Februar, März ... ... hinaus so wirklich ... ... durchzuhalten.
00:02:04: Ich weiß nicht, wie war das bei dir ... ... jetzt rückblickend.
00:02:06: Was hast du dir für ... ... zweiundundzwanzig vorgenommen ... ... beziehungsweise hast du das dann auch wirklich ... ... durchgehalten und geschafft?
00:02:13: Ja, ich habe mir sicher ein paar Sachen ... ... vorgenommen, würde ich sagen.
00:02:17: Ich nehme manchmal auch sehr sehr viel vor ... ... und ich habe auch auf jeden Fall viel davon nicht geschafft.
00:02:22: Ich habe mir zum Beispiel vorgenommen ... Meine Muskelmasse um vier Kilogramm zu erhöhen letztes Jahr.
00:02:29: Ich
00:02:29: bin weniger geworden.
00:02:30: Man sieht man mehr an.
00:02:31: Nee, ich bin wirklich weniger geworden.
00:02:33: Und es ist ganz interessant, weil ich hab eben mir dann auch vorgenommen gehabt, ja, ich geh dann auch so oft und häufig ganz gym und Problem ist so, das habe ich nicht so ganz gemeinsam geplant mit den geschäftlichen Vorsätzen, die ich mir auch gestellt habe.
00:02:47: Und in der ganzen Arbeitszeit, die ich investiere, war es dann manchmal einfach zu viel gewesen.
00:02:52: Und ich habe dann auch nicht geschafft so, du musst ja wirklich um Muskelmasse aufzubauen, auch mehr Progressive overload, du musst ausreichend essen.
00:02:58: Und dann gibt es halt die Tage, wo ich vergesse, irgendwie eine Mahlzeit zu mitzunehmen oder wo ich dann irgendwie einfach nicht schaffe, das Gewicht so stark zu erhöhen, jede Woche oder auch jeden Monat.
00:03:09: Das heißt, man brennt dann so ein bisschen aus.
00:03:11: Ich habe mich da sozusagen einfach ein bisschen übernommen.
00:03:13: Das heißt, hat für mich überhaupt nicht gut geklappt.
00:03:16: Ich habe sogar eher abgenommen.
00:03:18: Das lag aber wiederum daran, dass ich mir zwischendrin im Jahr dann gesagt habe, ich will jetzt mehr Kardio machen.
00:03:23: Das heißt, am Ende habe ich es dann sozusagen aufgegeben und mir neue Ziele gesetzt, die ein bisschen eilig warter waren.
00:03:30: Ja, das geht, denke ich, vielen Leuten.
00:03:32: Gleich ist mir auch nicht anders gegangen.
00:03:34: Ich habe ja auch viele Sachen vorgenommen, die... Wenn nicht mal die Hälfte davon hat man dann am Ende geschafft.
00:03:39: Ich glaube, manchmal macht man es auch bewusst, dass man im Ziel sehr, sehr hoch steckt, damit man auch happy sein kann, wenn man es dann irgendwie nur teilweise erreicht.
00:03:47: Aber... Ja was was mir sehr geholfen hat ich habe auch das hast du ja auch gelesen das buch jetzt homic habits von von james clear das glaube ich eines der bekanntesten bücher in dem space also eines der bekanntesten ich sage jetzt mal psychologie bücher die es da draußen so gibt und da geht es eben auch um dieses ganze thema.
00:04:04: hey wie kann man es dann endlich mal schaffen vorsätze wirklich durchzuziehen?
00:04:08: und weil das ja so gut zur zeit passt dadurch dass diese folge ja eben zu neu herauskommt glaube ich ist es.
00:04:15: mal interessant zu sehen, was man davon vielleicht für einen selber mitnehmen kann, was wir jetzt aus unserer Sicht vielleicht anders machen könnten, wenn wir uns Ziele stecken, wenn es darum geht, diese Ziele dann auch tatsächlich zu erreichen.
00:04:28: Und das fand ich sehr spannend und super hilfreich.
00:04:31: Ich habe dann auch, wo ich das gelesen habe, gleich so ein paar Sachen für mich in die Tat umgesetzt und das auf jeden Fall als super hilfreich empfunden.
00:04:41: Kommen wir heute sicher so ein paar abstrakte Begriffe wie irgendwie, was weiß ich, ein Prozentmethode und so ab.
00:04:46: Aber das werden wir dann alles erklären, was praktisch damit gemeint ist.
00:04:50: Der Fakt ist ja nämlich eigentlich, die Vorsätze, die scheitern meistens nicht an der Motivation.
00:04:55: Voller Motivation am Jahresanfang und denkt sich so, hey, das ist so ein Turning Point.
00:05:00: Jetzt ist die Zeit, so ein bisschen was zu ändern.
00:05:03: Es fällt halt üblicherweise immer in den Januar hinein.
00:05:06: Deswegen boomt ja auch Fitnessstudios so.
00:05:08: Deswegen boomt auch dieser ganze Gesundheitsmarkt im Januar so.
00:05:13: Weil man natürlich kommt vielleicht auch ein bisschen daher.
00:05:15: Weihnachten ist immer eine Zeit, wo man ... sich ein bisschen gehen lässt unter Anführungszeichen.
00:05:20: Da wird vielleicht mal Alkohol getrunken, da wird viel gegessen, da isst man sehr, sehr viel Zucker und danach kommt dann so unter Anführungszeichen das Reckoning, wo man dann sagt, okay, und jetzt ist es so ein kleiner Turning Point und jetzt will ich was anders machen.
00:05:34: Und wir wollen eben auch halt auch genau um dieses Thema gesundheitliche Vorsätze so ein bisschen darüber sprechen und wie man es dann auch, im Jahr zwanzig, zwanzig endlich schafft, die auch durchzuhalten.
00:05:45: Und dann, wenn wir die gleiche Folge noch mal Ende zwanzig, sechsundzwanzig machen, wir dann über alle Ziele reden können, die wir erreicht haben und nicht über die, die wir vielleicht nur halb erreicht haben, weil sie vielleicht völlig unrealistisch oder viel zu hoch gesteckt waren.
00:06:01: Und das ist nämlich meistens das Problem.
00:06:03: Man setzt sich ein Ziel, hat aber keine Ahnung, wie man da hinkommt.
00:06:06: Also es fehlt nicht am Ziel selbst, es fehlt auch nicht an der Motivation, sondern es fehlt an Struktur.
00:06:11: Und am Prozess, wie man dieses abstrakte Ziel, das irgendwo in der Zukunft liegt, ein bisschen kleiner aufbrechen kann und sagen kann, okay, das mag zwar das Ziel sein, aber der Prozess, wie ich dahin komme, den muss ich auch schon im Kopf haben, ansonsten wird es nicht funktionieren.
00:06:26: Ja, ja, also nochmal auf atomic habits zurück.
00:06:28: Ich fand das Buch eigentlich auch sehr cool.
00:06:30: Ich habe es zugibendermaßen, aber ich glaube, das ist sieben Jahre her oder so, dass ich das gelesen habe.
00:06:35: Hat mir aber, glaube ich, sehr viel geholfen am Anfang, als ich mich sehr viel mit Unternehmertum beschäftigt habe.
00:06:40: und generell einfach während des Studiums eigentlich schon auch viel, ich glaube, neben der klassischen Laufbahn mich umgeguckt habe.
00:06:50: Und ich finde, da lernt man einfach, hat man extrem viel fürs Leben gelernt.
00:06:54: Ich habe aber trotzdem natürlich nie alles davon umgesetzt, was glaube ich auch vollkommen in Ordnung ist und das vielleicht auch jetzt nochmal eher so, als ist das gleich mal von meiner Seite.
00:07:03: Ich glaube nicht, dass man jetzt immer alle seine Vorsätze unbedingt umgesetzt bekommen muss.
00:07:09: Und das fand ich eben auch so spannend in diesem Buch, dass es halt nicht unbedingt immer um klare Ziele gehen muss, sondern auch darum gehen kann, okay, dass wir jeden Tag einfach ein bisschen besser wirst.
00:07:19: Und ich glaube, dass man diesen Shift, also dann kann man dieses Wort Mindset dann auch benutzen, diesen Mindset-Shift irgendwie hinbekommt.
00:07:26: Ich glaube, das fühlt sich sehr gut an, weil man eigentlich dann das bekommt, was man, ich weiß nicht, ob es auch ein Buch vorkommt, Growth Mindset nennt.
00:07:34: Das heißt, man will einfach immer weiter wachsen.
00:07:36: Und dann reicht es eigentlich, dass man am Ende des Jahres zurückschaut, okay, weil ich dieses Jahr irgendwie ein Stück besser als das Jahr davor.
00:07:44: Und man fallen einem normalerweise viele Beispiele ein, wenn man so denkt und so arbeitet.
00:07:49: Und man ist dann eigentlich auch schon sehr happy damit, auch wenn man vielleicht es eben nicht geschafft hat, irgendwie den Marathon zu laufen oder die vier Kilogramm Muskelmasse zuzulegen.
00:07:56: Es ist dann eher zweitrangig, zumindest aus meiner Sicht.
00:08:00: Du hast Growth Mindset genannt.
00:08:02: Im Ende geht es da ja auch sehr viel um, also im Buch.
00:08:06: Das schlägt eigentlich genau in die gleiche Kerbe, aber da geht's mehr so darum, dass man Identitätsstiften der Gewohnheiten, so war es genannt, sich aneigneten, dem man einfach sagt, okay, mein Ziel ist nicht, ich möchte fitter werden, sondern mein Ziel ist, meine Wahrnehmung von mir selber dahin zu bringen, dass man sagt, ich bin ein Mensch, der sich gerne und viel bewegt.
00:08:27: Weil das lässt sich dann viel, viel besser.
00:08:30: mit diesen Gewohnheiten auch vereinbaren.
00:08:32: Weil jedes Mal, wenn du dann rausgehst und dich bewegst, dann ist das wie so eine Stimme genau für diese Identität, wie so ein Vote.
00:08:39: Und über die Zeit hinweg.
00:08:40: Und das klingt dann immer so ein bisschen abgedroschen und viele Leute sagen, dass ja alles nur so ein Anfangszeichen psychischei ist.
00:08:47: Aber das ist es eben halt genau nicht, weil es funktioniert halt wirklich sehr, sehr gut.
00:08:55: Wir werden später auch noch über ein paar verschiedene Beispiele reden.
00:08:58: Vor allem, wenn es umgeht, wie soll so eine neue Gewohnheit dann auch tatsächlich ausschauen, wie schaffe ich es, damit ich die dann auch tatsächlich durchhalte.
00:09:05: Und da sind super viele nützliche kleine Hacks dabei und super viele nützliche Tipps dabei.
00:09:12: Wie man es dann auch tatsächlich schafft, sich dahin zu wandeln, vorhin ich sitze den ganzen Tag nur am Schreibtisch.
00:09:17: bis hin zu, hey, ich bin eine Person, die sich tatsächlich gerne und viel bewegt.
00:09:20: Weil dann hat man, glaube ich, das Ziel erreicht, weil am Ende ist es bei allem, was Longevity betrifft, irgendwie so, dass man das schaffen muss, zu Routine zu machen, dass man nicht aktiv auf Sachen verzichten muss und das auch als Verzicht erlädt, wenn es jetzt was, was sich um Fasten geht oder ich möchte weniger Zucker essen oder was weiß ich, sondern man braucht da eine andere Wahrnehmung davon.
00:09:41: Und darum, darum soll es heute so ein bisschen gehen.
00:09:44: Und ich hatte jetzt vorher schon gesagt, so, hey, es geht doch viel mehr um den Prozess und viel weniger ums Ziel.
00:09:51: Und da geht es um dieses ein Prozent, ich sag es jetzt mal Modell.
00:09:55: In der Praxis ist es natürlich sehr viel einfacher, verständlich.
00:10:00: Ich meine, beim ein Prozentmodell geht es am Ende darum, dass du sagst, hey, ich möchte jeden Tag ein Prozent besser sein.
00:10:06: Und.
00:10:08: Wenn ich mich jeden Tag einen Jahr lang, drei oder fünfe Sechzig Tage, um ein Prozent verbessere.
00:10:14: Wenn das tatsächlich so wäre, was glaubst du, was da dann am Ende Zins-Szenz-Effekt-mäßig für eine Zahl dastehen würde?
00:10:19: Ich weiß es, wenn
00:10:21: ich es gestern natürlich noch mal nachgeschaut habe.
00:10:24: Aber das Interessante ist ja, was passiert da?
00:10:27: Es ist eben sieben und dreißig Mal besser und das ist eben nicht nur irgendwie jeden Tag.
00:10:32: Also jeden Tag ein Prozent hört sich ja erstmal super wenig an und.
00:10:37: Und wäre dann ja theoretisch, wenn man es einfach addieren würde, wäre es dann irgendwie ja, drei, sechs, fünf Mal besser.
00:10:43: Aber seit so ist es natürlich nicht, es ist compounded.
00:10:45: Das heißt danach ist es ja ein Prozent von hundert-einz Prozent.
00:10:48: Und danach ein Prozent von hundert-zwei Prozent, bzw.
00:10:50: ein bisschen mehr sogar.
00:10:52: Genau, es ist dann ja eh schon gekompounded.
00:10:54: Und ich glaube, das unterschätzt man eben so krass, wie so Mini-Dinge im Alltag, wenn man die regelmäßig einbaut und das dann Stück für Stück auch aufbaut.
00:11:06: wie das das Leben so ein bisschen verändern kann.
00:11:09: Sei es irgendwie nur jeden Abend, meinetwegen sich sogar nur zwanzig Minuten hinzulegen oder hinzusetzen und zu einem bestimmten Thema was zu lesen.
00:11:16: Wenn du es aber jeden Abend machst, dann wird dann Wissen zu dem Thema trotzdem enorm komponenten und du wirst irgendwann dich auch als jemand identifizieren, der das macht, machst es dann vielleicht auch schon halbe Stunde, dreiviertel Stunde.
00:11:27: Das finde ich, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, das ist schon enorm, Dafür war ich aber.
00:11:56: Und dann mache ich das jetzt mal zweimal die Woche und dann nächste Woche schaffe ich schon mehr und immer mehr und immer mehr.
00:12:01: Und das führt dann immer nicht zu dieser unfassbar frustrierenden Situation, dass man dann auf einmal alles rausbolzt, danach ein totales Dopaminloch fällt, total fertig ist auch und überarbeitet ist oder übergesportelt ist, sondern man wirklich langsam sich reingesteigert hat und eigentlich merkt okay, es ist ja überhaupt nicht anstrengend, überhaupt nicht schlimm für mich.
00:12:22: Und irgendwann ... gräbt sich das so in deinen Kopf rein und ich finde das total ... ... also ich fand, als ich das Buch gelesen habe, ... ... war das für mich ein Gamechanger, muss ich ehrlich sagen.
00:12:30: Ich habe da wirklich ... ... sehr viel umgekrempelt danach und ... ... ich würde sagen, manchmal auch zu viele Dinge ... ... auf einmal angefangen, zu viele Low Friction ... ... Sachen auf einmal angefangen, ... ... aber es hat trotzdem dazu geführt, ... ... dass man am Ende viel mehr gemacht hat, ... ... als man sonst machen würde, ... ... weil man eben nicht wie sich immer eingeretet hat, ... ... hey, das macht ja gar keinen Sinn, ... ... wenn ich so wenig mache, ... ... sondern man sich eingeretet hat, ... ... okay, Hauptsache, ich fange mal an.
00:12:51: Und das fand ich eine sehr, sehr geile Verbildlichung, warum diese ein Prozentregel eben so so Powerful ist.
00:13:00: Das Interessante ist, man muss eben ja zum Beispiel gar nicht mit diesen zwanzig Minuten Lesen am Abend starten.
00:13:04: Man kann zum Beispiel sich nur vornehmen, klese eine Seite.
00:13:07: Genau, ja.
00:13:09: Also dass man das in eine möglichst kleine... einen möglichst kleinen Aufwand runterbricht und sagt, okay, ich nehme jetzt vor, ich lese jeden Abend eine Seite.
00:13:18: Manchmal sind es vielleicht mehr, aber diese eine Seite muss ich jeden Tag schaffen.
00:13:22: Bei zwanzig Minuten, das ist vielleicht für viele dann schon wieder zehn, fünfzehn Seiten, wenn die Zeit da manchmal knapp ist, aber es gibt keine Entschuldigung zu sagen, dass man nicht am Abend noch zwei Minuten Zeit hat, eine Seite vom Buch zu lesen.
00:13:34: Und genau darum geht es.
00:13:35: oder auch beim Laufen nicht zu sagen, ich gehe jetzt zwanzig Minuten rauslaufen.
00:13:39: ... sondern die einzige Gewohnheit, die man sich aneignet.
00:13:42: Ich komme von der Arbeit heim, ... ... ziehe mir meine Sportschül an und gehe raus.
00:13:45: Ja.
00:13:46: Und wenn ich gar keinen Bock habe, ... ... dann gehe ich halt wieder rein.
00:13:50: Aber ... ... diese Gewohnheit muss man sich praktisch aneigen, ... ... dass man sagt, okay, ... ... wie kann ich das möglichst klein runterbrechen, ... ... dass das auf jeden Fall meinen Alltag passt, ... ... dass das auf jeden Fall keine Ausrede gibt, ... ... es nicht zu machen und ... Da muss man dann schauen, wie sich das entwickelt.
00:14:05: Manche gehen dann vielleicht her und lesen jeden Abend automatisch schon zehn Seiten, weil sie sich denken, okay, eine Seite jetzt will ich ja wissen, wie es weitergeht.
00:14:11: Also ich meine, kommt aus Buch drauf an oder beim Laufen so, okay, ich werde jetzt nicht in die Laufschule oder mir mein Sportzeug anziehen und rausgehen, dann nichts machen.
00:14:20: Aber wie gesagt, es geht mehr um die Philosophie dahinter zu sagen, dass man eben nicht anfängt.
00:14:27: Kompromisse zu machen und gleich anfängt okay jetzt laufe ich zehn Kilometer und das mache ich aber dann nur zweimal, weil dann tut mir meine Knie weh und dann werde ich total über anstrengend und wenn ich nie laufen gehe, dann kann ich nicht mit zehn Kilometer laufen anfangen, das ist ja auch gar nicht gut.
00:14:40: Ja was ich halt so spannend fand, das ist halt dieses starke Gegenargument gegen das was man ja sonst ständig hört irgendwie nur wenn du so und so viel machst, dann macht es wirklich Sinn so.
00:14:48: Also das ist ja eigentlich so tief drin, so viele Köpfen und dann bekommst du irgendwie gesagt ja... Nur wenn du gescheiternst für den Studio gehst und das und das schon vorher kannst und das und das gelernt hast, dann macht es erst richtig Sinn.
00:15:00: Nee, nee, es macht Sinn, dass du, es macht sogar Sinn, wenn du nur zehn Minuten hingehst.
00:15:03: Und mein, wegen einfach mal da bist und irgendwie irgendwas machst.
00:15:06: Ganz egal.
00:15:07: Aber du fängst an, dich daran zu gewöhnen.
00:15:10: Es fängt an, ein Teil von dir zu werden.
00:15:11: Und wenn du das dann mal fünf bis zehnmal durchgezogen hast, dann fängst du auf einmal an, immer mehr zu stecken.
00:15:17: Und die meisten ... Leute haben ja eigentlich auch einfach schon das Problem überhaupt richtig anzufangen.
00:15:25: Und wenn man es halt von Anfang an schon so richtig unenjoyable macht und sich gleich schlecht machen lässt, dann hat man eben mit dieser ein Prozent Geschichte wirklich, aus meiner Sicht, das beste Gegenangument.
00:15:35: Und das fand ich einfach sehr angenehm.
00:15:37: Hat für mich enorm gut funktioniert, weil mich haben solche Dinge immer enorm gestört, zum Beispiel.
00:15:44: Super wichtiges Takeaway, dass man sieht, davon anderen.
00:15:46: ... auch gar nicht reinreden lässt, ... ... sondern jede Routine oder jede Gewohnheit, ... ... die man sich aufbaut, die muss ja ... ... die sollte möglichst perfekt ... ... in den eigenen Alltag reinpassen.
00:15:57: Und der eigene Alltag, der ist halt super individuell, ... ... genauso wie die Biologie halt super individuell ist.
00:16:02: Deswegen ist mir dann eigentlich relativ egal, ... ... was man sich tut an der anderen Gewohnheit hat, ... ... als ich, wenn sie für mich passt, ... ... und die sie für mich nur so durchhalten kann.
00:16:10: Also ... Auch wenn es irgendwie um das Thema Fitnessstudio geht, wenn die Leute dann immer sagen, alle muss unbedingt in der Früh ins Fitnessstudio gehen.
00:16:17: Und was weiß ich?
00:16:18: Ja, ich gehe auch in der Früh ins Fitnessstudio und ich finde sie jetzt super fein.
00:16:21: Aber vor einem Jahr hätte ich noch gesagt, das geht gar nicht.
00:16:24: Also ich halte da keine Energie wie auch immer.
00:16:26: Aber es haben ja auch eine Routine, die man sich aneignet.
00:16:28: Man gewöhnt sich dran und jetzt passt es total gut.
00:16:31: Wir haben ja erst vorhin, ne, vor einer Woche oder so haben wir darüber geredet, haben wir mal unsere Statistiken angeschaut, wie oft wir im Fitnessstudio waren, oder?
00:16:39: Und seitdem wir morgens ins Fitnessstudio gehen, gehen wir doppelt so häufig ins Fitnessstudio.
00:16:42: Ja, bei mir ist auch mehr als doppelt so viel.
00:16:47: Bei dir ist
00:16:49: sogar mehr als doppelt
00:16:52: so viel.
00:16:53: Und
00:16:54: ich hatte das niemals gedacht.
00:16:55: Ich habe das auch gar nicht so wahrgenommen, ehrlicherweise.
00:16:58: Aber es war einfach der Fakt, dass man halt eigentlich dadurch, und das war mein Gedanke, als ich das ursprünglich angefangen habe, war, okay, ich habe weniger Friction, weil ... Am Nachmittag habe ich immer eine Ausrede, weil ich schon so kaputt bin vom Arbeiten, weil ich einfach schon so müde bin und so in der Decision vertiegt drin bin.
00:17:14: Und ich mir dachte, wenn ich jetzt morgens gehe, dann ist es erledigt und dann habe ich schon was für meinen Körper getan.
00:17:18: Und es ist interessant, dass es halt
00:17:20: wirklich
00:17:20: funktioniert.
00:17:21: Man musste es nur am Anfang wirklich sich ein bisschen zwingen, einfach mal dort zu sein.
00:17:24: Ich bin da manchmal sogar einfach nur in die Sauna gegangen.
00:17:27: Aber trotzdem am Ende habe ich halt jetzt viel mehr Sport gemacht und war viel häufiger im Fitnessstudio als wenn ich es nachmittags gemacht hätte.
00:17:33: Und das ist halt, das ist eigentlich ein super Beispiel gewesen.
00:17:35: Es ist nicht sehr interessant, wie das von alleine dann passiert.
00:17:38: Ja, das hat bei mir auch enorm gut funktioniert.
00:17:40: Auf der anderen Seite denke ich mir wieder, okay, wenn ich jetzt zum Beispiel einen Job hätte, wo ich weiß, dass ich jeden Tag um sechszehn Uhr aus dem Büro gehe.
00:17:47: Also wenn der Arbeitsalltag, den man hat, schon sehr fixiert ist.
00:17:51: ... dann würde wahrscheinlich das auch nach dem Arbeiten gut funktionieren, ... ... weil dann zählt es halt einfach zur Routine, ... ... dass ich um sechszehn Uhr aus dem Büro gehe ... ... und danach halt dann ins Fitnessstudio fahre.
00:17:59: Genau, weil man das besteuern kann.
00:18:00: Und dann sind die Tage halt natürlich immer so ein bisschen open-end.
00:18:03: Also man macht halt, was man halt machen muss ... ... und meistens am Ende versuchen wir noch ein bisschen mehr zu machen ... ... und da ist es halt schwierig.
00:18:09: Und vor allem um neunzehn Uhr ... ... da geht man um neunzehn Uhr ins Fitnessstudio, ... ... ist voll bis oben hin.
00:18:13: Man muss ständig warten auf seine Geräte, ... ... das ist natürlich auch nicht zuträglich.
00:18:16: Das ist schneller mal so der Fall, ... ... dass ich sage, okay, dann mache ich die Übung halt heute nicht in der Früh.
00:18:21: ... ist genug Freiraum, um alles zu nutzen.
00:18:24: Auch die Argumente zu skippen auf jeden Fall.
00:18:26: Deswegen habe ich mich selber super oft erzappt.
00:18:30: Also, um vielleicht wieder ein bisschen zurückzukommen.
00:18:34: Wir haben am Anfang über Ziele geredet ... ... und wir haben jetzt über diesen Prozess geredet ... ... über diese ein Prozentregel, das man sagt, hey ... Jeden tag ein kleines bisschen besser.
00:18:42: Am sinnvollsten ist natürlich man beides ein bisschen kombiniert und man sich am Anfang mal die die die frage stellt.
00:18:48: Man muss mit so einer kleinen Diagnostik mal starten und sich anschauen.
00:18:53: Man kann das jetzt auch während dem Podcast machen sich mal die frage stellen hey was ist denn.
00:19:02: Ich meine, wir sind Gesundheits-Podcast, dann lass doch mal über Gesundheit reden.
00:19:05: Hey, was ist für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich,
00:19:11: für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, für mich, Und hab eigentlich genau das gemacht, was man eigentlich bei meinen Gesundheitsunternehmen gründet, nicht denken würde, was man macht.
00:19:34: Ich hab eigentlich einfach überhaupt nicht auf mich geachtet.
00:19:38: Und da hat meine Kardio-Fitness enorm drunter gelitten, wo ich irgendwie kurz nach der Schule noch ganz locker irgendwie mal zehn Kilometer am Nachmittag gelaufen bin, war das jetzt für mich schon echt arg, so ehrlich sagen, zwischendrin.
00:19:50: Wo ich sagen muss, wahrscheinlich hätte ich es geschafft, aber es wäre schon echt arg gewesen und ich wäre auch nicht schnell gewesen.
00:19:56: Und das war so eine Erkenntnis dieses Jahr, wo ich gesagt habe, okay, damit muss ich jetzt aufhören.
00:19:59: ... aber das habe ich erst Mitte des Jahres entschieden ... ... und am Anfang des Jahres habe ich ... ... total falsch erkannt gehabt, ... ... okay, ich muss jetzt hier noch mal ... ... Wasser drauf packen ... ... und deswegen fange ich jetzt genau das an.
00:20:08: Also ich habe quasi jetzt ... ... nicht mit dem Neujahrsvorsatz gestartet, ... ... sondern mit dem, ich sage mal, ... ... Mitteljahrsvorsatz, ... ... dass ich meine V-O-Zooi Max verbessere, ... ... dass ich einfach generell ... ... meine kardiale Fitness ein bisschen verbessere ... ... und das merkt man halt dann gleich ... ... im Alltag mit mehr Energie.
00:20:22: Das ist schon was, was ich echt spüre.
00:20:26: Beim ist es ein bisschen anders gewesen.
00:20:29: Ich habe mir zum Beispiel schlafen sehr wichtiges Thema.
00:20:31: und was ich früher immer unterschätzt habe, ist diese Regelmäßigkeit.
00:20:36: Wann gehe ich ins Bett und wann stehe ich auf?
00:20:37: Früher war das... Okay, ja, ich bin unter der Woche immer zur gleichen Zeit aufgestanden.
00:20:41: Aber mal hat man halt noch die Serie irgendwie fertig geschaut, dann hat man noch hier noch was gelesen, dann ist man hier vielleicht noch unterwegs gewesen.
00:20:47: Und es gab keine so eine wirkliche Zeit, wo man gesagt hat, okay, ab was weiß ich, dreiundzwanzig Uhr, sollte aber finito sein.
00:20:52: Und da will ich irgendwie daheim sein und schlafen und irgendwie runterkommen und so.
00:20:56: Und das ist auf jeden Fall was, wo man noch mehr Fokus drauflegen kann.
00:21:01: Nicht nur weil wearable oder wo das zum Beispiel sehr abstraft, wenn man sehr unregelmäßige zu Bett-G-Zeiten und Aufsteh-Zeiten hat, sondern einfach weil man selber merkt, dass es für den Rhythmus super wichtig ist, ob man in der Früh dann auch viel leistungsfähiger ist, jetzt nicht nur körperlich, wenn man irgendwie ins Fitnessstudio geht, sondern man ist ja auch geistig viel entscheidungsfreudiger und kreativer, wenn wenn man einfach mehr Routine drin hat.
00:21:22: Das andere ist das Thema Ernährung, weil... ... wir ja schon so oft darüber geredet haben, ... ... dass wir hier im Werksviertel sind, ... ... und man eigentlich nur von Fast-Food umgeben ist, ... ... das ist jetzt manchmal als Inder als Pizza ... ... oder was weiß ich getanzt, ... ... aber am Ende ist es alles Fast-Food ... ... und da einfach so ein bisschen mehr Fokus ... ... auf gesunde Ernährung in den Sinn zu legen, ... ... als das mal einfach Meeprap macht.
00:21:43: Man sagt, dass man ein paar Mal die Woche sich vornimmt, ... ... hey, so zwei, drei Mal Meeprap machen, ... ... das sollte eigentlich gut möglich sein, ... ... und da geht es jetzt gar nicht mal um den finanziellen Aspekt, ... ... sondern einfach darum, ... ... dass man dann selber ... unter Kontrolle hat, was man denn eigentlich ist.
00:21:56: Wie es denn so micronährstofftechnisch auch ausschaut.
00:22:00: Und so, wie wir das jetzt für uns beide gemacht haben, kann man, kann das jeder für sich selber auch mal machen.
00:22:05: Einfach überlegen, hey, wo sind meine größten Blocker gewesen?
00:22:08: Wo sehe ich vielleicht am ersten noch Potenzial?
00:22:10: Und das sind bei manchen dann vielleicht zwei Bereiche.
00:22:12: Bei manchen sind es vielleicht zehn Bereiche.
00:22:15: Auf zehn Bereiche kann man sich aber nicht fokussieren.
00:22:18: Das ist das Wichtigste.
00:22:19: Das nehme ich der nächste Schritt, sage ich jetzt mal, dass man eine gewisse Priorisierung erstellt.
00:22:25: Und was man vielleicht noch bei dieser, ich nenne es jetzt nochmal Diagnose, noch mit reinpacken kann, man kann sich auch mal, man nennt das Habit Score Card, dass man zum Beispiel sagt, okay, wie schaut bei mir denn so ein typischer Tag aus und was habe ich denn da für gewohnhalten?
00:22:40: Zum Beispiel... Stehne früh auf und trink ein Glas Wasser mit Elektrolyten.
00:22:44: Dann gehe ich Zähne putzen, dann ziehe ich mich an, dann fahre ich ins Büro oder dann gehe ich ins Fitness-Stil wie auch immer.
00:22:50: Da kann man so einen typischen Tag relativ gut durchstrukturieren und dann kann man bei jeder Gewohnheit, die man hat, irgendwie dazuschreiben, das ist gut für mich, das ist neutral und das ist schlecht für mich.
00:23:00: Zähne putzen ist denke ich gut für mich, in der Früh Wasser trinken ist gut für mich, wenn ich jetzt zum neuen einen Kaffee trinke, ist das wahrscheinlich neutral, weil es dann weder schlecht noch gut.
00:23:09: Manche mögen Kaffee, manche mögen keinen.
00:23:10: Würde ich jetzt mal sagen, ist neutral.
00:23:12: Wenn es dann zum Mittagessen geht und ich schaue um elf vor fünf und vierzig auf Uber Eids, würde ich sagen, okay, ist schlecht.
00:23:17: Ist eine schlechte Gewohnheit.
00:23:19: Kommt drauf an, was man bestellt, aber ... ... neunzig Prozent der Fälle
00:23:22: ... Neunzig Prozent der Fälle ist eine schlechte Gewohnheit.
00:23:24: So kann man sich das auch mal strukturieren und dann irgendwie schauen, okay, was kann man denn da vielleicht eliminieren, was ist gut, was kann man vielleicht noch mehr machen und so weiter und so fort.
00:23:33: Aber an und für sich reicht es auch schon, wenn man für sich selber diese großen Blöcke identifiziert.
00:23:38: und dann dazu übergeht und sagt, welche zwei, maximal zwei, am besten sogar nur ein Punkt, also ein bis zwei Punkte zu sagen, was ist für mich der größte Hebel für das nächste Jahr?
00:23:50: Wo möchte ich mein Fokus setzen?
00:23:52: Es kann Schlaf sein, es kann Ernährung sein, es kann Sport sein, was weiß ich?
00:23:58: Das kann der Beziehung sein und so weiter und so fort, aber... irgendwo muss man seinen Schwerpunkt setzen, weil wenn das drei und vier Sachen sind, dann wird das nicht funktionieren.
00:24:06: Dann wird man auf nichts genügend Fokus legen können.
00:24:09: Und im nächsten Jahr sitzt man wieder am ersten, ersten, sieben und zwanzig dann da und überlegt sich so, ah.
00:24:16: Und eigentlich habe ich schon wieder alles nur so ein bisschen gemacht und eigentlich alles viel zu viel.
00:24:21: Deswegen da muss man eine Schwerpunkt setzen.
00:24:24: Was kann man sich da für Frage stellen?
00:24:25: Naja, wenn ich etwas zwei Monate, drei Monate durchziehe, Wovon würde ich mir den größten Benefits erwarten?
00:24:35: Würde ich mir persönlich was einfallen?
00:24:38: Ja gut, ich meine, gibt es viele Sachen.
00:24:39: Immer
00:24:39: diese schwierigen
00:24:40: Sachen.
00:24:40: Ich mache es immer so ein bisschen anders.
00:24:43: Also ich mache mir schon mehrere Ziele jedes Jahr, aber halt immer nur eins pro, ich sag mal Kategorie.
00:24:48: Also wenn ich jetzt ein sportliches Ziel habe, dann habe ich eben auch nur ein sportliches Ziel.
00:24:52: Weil wenn ich mir gleichzeitig dieses Ziel setze, meine V.O ... zehn Punkte zu erhöhen.
00:24:59: Und dann auf der anderen Seite noch das Ziel setze, ... ... meine Körpermasse um zehn Kilo zu erhöhen.
00:25:03: Dann habe ich halt zwei Dinge, die komplett gegeneinander arbeiten ... ... und auch komplett andere ... ... Trainingsregime erfordern.
00:25:11: Das heißt, da bin ich dann schon recht radikal ... ... und entscheide mich für eine Sache.
00:25:14: Aber ich habe dann schon irgendwie ... ... ein sportliches, ein privates, ein geschäftliches ... ... ich habe schon verschiedene Ziele.
00:25:20: Also vielleicht, also das ist zumindest mein ... ... mein Ding.
00:25:23: Also ich glaube, da kann ich schon auch recht gut differenzieren.
00:25:26: weil das ja am Alltag dann auch irgendwie unterschiedliche Blöcke sind.
00:25:30: Deswegen, aber wenn ich halt pro Block mehrere Ziele habe, dann wird es chaotisch.
00:25:33: Also da bin ich voll bei dir.
00:25:36: Und jetzt könnte ich natürlich sagen, wenn ich jetzt jede Woche, gehen wir mal auf Cardio Fitness zurück, gehen wir mal auf V-II Max zurück, wenn ich jetzt jede Woche irgendwie einen Hintraining einbauen würde und das mal drei Monate durchziehen würde, wahrscheinlich wäre mein V-II Max besser, wahrscheinlich wäre meine Cardio Fitness besser.
00:25:53: Also... Und so kann man sich reverse engenieren, genau wie du sagst.
00:25:57: Ich denke, was man da manchmal vergisst, ist, dass wenn du jetzt zum Beispiel dir als Ziel setzt, du möchtest deine VZ Max um, sag ich mal, fünf Punkte erhöhen oder du möchtest eine VZ Max von sechzig erreichen, das ist so das Ziel, dann wirkt sich das ja auch positiver viele andere Felder aus.
00:26:14: Das muss man ja auch dazu sagen.
00:26:15: Also wenn du, wenn du sportlich mehr Leistungs, also Leistungsfähiger bist, bist du auch stressresilienter im beruf du bist da viel also viel produktiver weil weiß ich den stoffwechsel anpasst.
00:26:27: also ein so ein ziel.
00:26:29: deswegen ist es für manche wahrscheinlich eine bessere idee sich nicht in jeder kategorie ein ziel rauszupicken sondern zu sagen hey ich nehme jetzt mal nur zwei sachen und deswegen ja auch ganz konkret diese diese vorstellung zu sagen wenn ich jetzt etwas neunzig tage mache wo ist der größte benefit?
00:26:44: dann ist es wahrscheinlich für die super viele leute wirklich bewegung Weil bewegen auf so viele andere Domänen oder Bereiche irgendwie einen positiven Effekt hat.
00:26:55: Deine Ernährung wird sich dann auch ändern insofern, als auch wenn du dich gleich ernährst, kommt dein Körper mit dem, was du ist, viel besser klar.
00:27:03: Natürlich muss man auch ein bisschen was anpassen.
00:27:05: Wenn man sich viel bewegt, muss man auch an gewisse Mikronährstoffe denken, die man dann mehr aufnehmen muss, was bei sich Magnesium und so.
00:27:12: Aber man kann das auch ... Nach solchen Prozessen irgendwie so ein bisschen definieren und muss sagen muss nicht unbedingt sagen kann man machen ich bin jetzt aus jedem Bereich was raus aber muss man auch nicht machen.
00:27:22: es kann auch einfach nur ein oder zwei Sachen sein die man sich die man sich nach nach drei vier Monaten irgendwie rauspickt.
00:27:29: und wenn man diese dieses ziel sich dann so ein bisschen festgesetzt hat da muss man sich überlegen wie komme ich jetzt dahin?
00:27:34: und das ist eigentlich das entscheidende.
00:27:36: wir können diese kleinen gewohnheiten praktisch ausschauen.
00:27:42: Die die mich zu meinem ziel bringen dass ich jetzt ne faute max von.
00:27:45: Sechzig halbe oder von fünfzig oder von vierzig kommt ja natürlich immer so ein bisschen drauf an was der der ausgangspunkt ist.
00:27:51: Aber wenn man jetzt ne faute max von dreißig hat.
00:27:54: Dann bitte nicht als ziel setzen das mal fünf oder sechzig haben will das ist schlichte unrealistisch.
00:28:00: Das ist wahrscheinlich sehr schwer zu erreichen vor allem mit so kleineren Änderungen.
00:28:08: muss man auch bei diesen Zielen so ein bisschen realistisch bleiben, weil das Problem ist ja auch häufig, wenn Leute abnehmen wollen, dass die Ziele viel zu hochgesteckt sind.
00:28:17: Und dann sagt man so, na ja, ich möchte aber irgendwie zwanzig, dreizehn Kilogramm abnehmen.
00:28:20: Und natürlich gibt es auch Leute, die es dann wirklich schaffen, wenn sie das Gewicht abgenommen haben, das dann zu stabilisieren und zu halten.
00:28:28: Aber die allermeisten Leute haben wirklich Schwierigkeiten, dann, wenn dieser Prozess so abgeschlossen ist, wenn das Ziel erreicht ist, wie schaut's?
00:28:36: Denn die teilt danach aus.
00:28:37: Wie ist denn jetzt das Follow-up?
00:28:38: Was muss ich machen, um jetzt irgendwie auf mein... ...siebzig, achtzig Kilo zu bleiben und nicht wieder hoch zu schnellen?
00:28:43: Dann irgendwie auf die hundert oder hundertzehn, die man vielleicht vorher hatte?
00:28:47: Also da brauchst du ein bisschen Realismus.
00:28:49: Und man weiß, vor allem bei Gewichtsabnahme am nachhaltigsten ist es, wenn man... ...n langfristigen Prozess draus macht.
00:28:55: Nicht diese großen Sprünge zum Beispiel am Anfang macht.
00:28:58: Aber es ist jetzt auch nur ein Beispiel gewesen.
00:29:02: Und wenn es um Gewohnheiten geht, weil... diese ganzen kleinen Änderungen am Tag, die soll man ja gewissermaßen in eine Routine übersetzen.
00:29:11: Dass man am Ende nicht mehr immer nachdenken muss, dass das muss ich jetzt machen, bleibt mir mal bei Bewegung, dass man eben zum Beispiel sagt, wie ich vorher gesagt habe, wenn ich von der Arbeit heim komme, dann ziehe ich mir meine Laufschule an und gehe vor die Tür.
00:29:23: Und ob man dann laufen geht, spazieren geht, wenn man sofort wieder reingeht, ob man einkaufen geht, was weiß ich.
00:29:29: Man hat diese kleine Gewohnheit mal in die Tat umgesetzt.
00:29:32: Und wenn man das jeden Tag mal macht, oder zumindest jeden Tag unter der Woche, dann entsteht da schon ein bisschen was draus.
00:29:38: Und was mir auch super gut gefallen hat, sind die... bei James Clear in dem Buch, Atomic Heavets, da gibt es dann auch noch so was wie er nennst die vier Gesetze von guten Gewohnheiten.
00:29:49: Und da geht es dann im Grunde darum, wie man schafft, so eine Routine tatsächlich zur Routine zu machen.
00:29:57: Kannst du dich da selber noch, ich mein, sieben Jahre ist eine lange Zeit, ne?
00:30:02: Sieben Jahre ist ne sehr lange Zeit.
00:30:04: Nein, ich kann
00:30:05: mich da nicht mehr individuell dran erinnern, weil ich weiß, worauf es halt einspielt.
00:30:10: und es geht am Ende darum, dass man sich natürlich das ganze Thema und das sind die Gewohnheiten so einfach wie möglich macht, was da für mich immer am besten funktioniert hat und du kannst danach gerne auf die einzelnen Gesetze noch mal eingehen.
00:30:24: Aber was für mich immer am besten funktioniert, war wirklich ... extrem ... ... fokussiert darauf zu sein, dass es ... ... so einfach wie möglich ist.
00:30:33: Unkompliziert wie möglich für mich ... ... in den Alltag zu tun.
00:30:34: Ich bin extrem ... ... fauler ... ... Mensch.
00:30:38: Also ich mag es überhaupt nicht, wenn ... ... ich was Neuer starte und mich das irgendwie ... ... lange Zeit kostet oder irgendwie ... ... kompliziert in meinen Alltag zu tun.
00:30:46: Es muss sofort für mich passen ... ... und meinen Alltag passen.
00:30:50: Und deswegen ... ... versuche ich diese Dinge eben ... ... ich nenn's so frictionless wie möglich, also ... ... so reibungslos wie möglich.
00:30:56: ... den man Alltag zu integrieren und nach dem Prinzip ... ... handle ich, wenn ich sowas mache eigentlich immer.
00:31:02: Und deswegen klappen auch viele Dinge nicht.
00:31:04: Ich sage dann bei vielen Dingen einfach hergut ... ... dann wirst du halt erst mal nicht gemacht so.
00:31:07: Weil ... ... ja wäre cool ... ... aber mache ich halt eh nicht.
00:31:11: Dann fange ich lieber erst mal ... ... an anderen Themen an, um besser zu werden ... ... und dann irgendwann ... ... habe ich die erst mal ausoptimiert ... ... und dann wird das vielleicht leichter für mich.
00:31:18: Aber so diese Reibung rauszunehmen, ... ... dass es in Alltag ... ... quasi seamless reinpasst, ... ... dass ... Das ist sicher eins von diesen Gesetzen.
00:31:30: Und das hat für mich auch mit Abstand am besten funktioniert.
00:31:33: Für mich auch das.
00:31:33: Also das Gesetz ist auch ein Gesetz, hast du recht?
00:31:36: Das dritte ist Make It Easy, also mach es einfach.
00:31:39: Und für mich auch das mit der Abstand am größten Effektivität.
00:31:44: Das fängt damit an.
00:31:45: Ein ganz praktisches Beispiel.
00:31:47: Du hast ein Gym, das kostet vierzig Euro im Monat, drei Kilometer weg.
00:31:50: Und du hast eins, das kostet achtzig Euro im Monat und das ist... ...fünfzig Meter von dir weg oder einem oder zwei Minuten zu Fuß weg, ne?
00:31:56: Bitte in dem unbedingt das mit den Achtzig Euro, ... ... weil ansonsten wirst du da nicht regelmäßig hingehen.
00:32:02: Weil es ist super viel auffahren, da hin zu radeln, ... ... mit den Öffes hinzufahren, mit dem Auto hinzufahren, ... ... das ist immer ein Hessel, das ist immer Friction.
00:32:08: Das will man nicht haben.
00:32:10: Und wenn man eine neue Gewohnheit hat, ... ... wenn ich jetzt sage, ich gehe ins Fitnessstudio, ... ... dann ist das ein entscheidender Faktor.
00:32:16: Dann ist das Geld ... besser investiert, wenn man das teurere Fitnessstudio nimmt, was um die Ecke ist, als wie das günstigere, was weiter weg ist.
00:32:23: Vielleicht hat man zwei Fliegen mit einer Klappe, dann ist ja wunderbar.
00:32:26: Aber das ist, finde ich, ein extrem praktisches und gutes Beispiel.
00:32:30: Oder ich mag z.B.
00:32:30: Süßigkeiten enorm gern.
00:32:32: Also, wenn schon auch ein bisschen so ein Zucker, Chunky, also Schokolade z.B.
00:32:37: mag ich sehr, sehr gern.
00:32:39: Und dieses Make-It Easy, das funktioniert nicht nur für positive Gewohnheiten, sondern auch für negative.
00:32:44: Ich weiß, dass ich das gerne esse.
00:32:47: Ich weiß auch, dass ich das nicht zu viel essen sollte, dann kaufe ich mir halt einfach nichts.
00:32:52: Oder du machst es schwierig, accessible in deiner Wohnung?
00:32:55: Ja, oder ich hab's halt einfach nicht da, dann.
00:32:57: Das ist das schwierigste.
00:32:59: Also dann hab ich halt mal keine Schokolade da und dann denke ich mir so, mir jetzt werbe, was süß ist eigentlich ganz gut.
00:33:04: Dann gehe ich nicht runter in den Supermarkt und kaufe mir was, dann esse ich halt dann was anderes.
00:33:09: Naja, esse ich halt irgendwie einen Apfel oder eine Banane oder was anderes.
00:33:13: Und damit ist das Problem dann eigentlich schon gelöst.
00:33:16: Dann ist das für mich nicht mal bewusster Verzicht.
00:33:19: Das einzige was man schaffen muss, man soll halt nicht hungrig einkaufen gehen und sich dann alles mögliche an Zeug und Zysenzeug dann auch rein legen in den Korb oder was weiß ich, wenn man nach einem stressigen Tag auf der Arbeit einkaufen geht, dann denkt man am Abend so, jetzt habe ich mir irgendwie was verdient.
00:33:36: und jetzt muss man sich selber belohnen und das ist für mich auch.
00:33:40: was man ein bisschen vermeiden sollte und man muss halt sich bewusst sein, dass es zu diesen Situationen kommt und dass man da halt selber so ein bisschen anfällig dafür ist.
00:33:50: Ich mache das tatsächlich so.
00:33:51: Ich bestelle ja immer.
00:33:52: Also es gibt ja verschiedenste Online-Supermärkte mittlerweile.
00:33:55: Das heißt, das ist natürlich auch Low Friction.
00:33:58: Dafür ist dann auch unglücklich immer was zu Hause.
00:34:00: Das ist der Vorteil.
00:34:01: Also auch eine Gewohnheit hier irgendwo Low Friction ist.
00:34:05: Und der Vorteil ist, da ist es so... Es ist Solo Friction, das er ja immer schon vorschlägt, was du immer einkaufst, ne?
00:34:12: Und wenn du es dann auch noch immer am Sonntagabend nach dem Abendessen machst für einen Montag, dann hast du immer deinen Wocheneinkauf quasi erledigt, dann hast du ja gerade überhaupt nicht das Bedürfnis, irgendeinen Scheiß zu kaufen, sondern du bist super entspannt vom Wochenende, du hast gerade gegessen, alles easy und kaufst nur sinnvolle Sachen und dann kommt am Montag die ganze Lieferung für die ganze Woche und du musst die ganze Woche nicht einkaufen, dann hast du das ganze Problem gelöst.
00:34:36: Aber mein Problem jetzt ist, wenn ich jetzt in den Supermarkt gehe, ich komplett der Kontrollverlust.
00:34:39: Also ich hab, ich bin es einfach nicht mehr gewohnt.
00:34:42: Ich bin nicht, diese ganzen, dieses Überangebot, wenn ich das auf einmal, wenn ich das alles vor mir habe, ich kaufe jede Scheiß.
00:34:48: Ständig finde ich irgendwas Neues, muss es gleich probieren.
00:34:51: Den gehe ich gar nicht mehr in den Supermarkt einfach über.
00:34:53: Bei mir ist das enorm auffällig gewesen.
00:34:55: Ich habe in Innsbruck im viele Jahre im vierten Stock über in einem Supermarkt gewohnt.
00:35:01: Also einfach... Also ich musste, wenn es irgendwie geregnet hat oder geschneitert, ich bin nicht mal nass geworden, um in den Supermarkt zu gehen und bin jeden Tag daran vorbeigelaufen.
00:35:08: Und immer wenn man irgendwie von der Uni heimgekommen ist oder von sonst was heimgekommen ist, ist man natürlich da so kurz vorbei und hat sich gedacht, was wäre denn jetzt noch gut, so eine Kleinigkeit oder so, ist man da reingelaufen, hat sich irgendwie drei, vier Sachen oder so gekauft, natürlich habe ich immer mehr mitgenommen, als man eigentlich wollte, ist ja ein Klassiker.
00:35:23: Aber da neigt man dann schon auch dazu auch einfach immer ... Ah, hier ist vielleicht noch was Süßes irgendwie dabei, hier ist noch ein bisschen Junkfood oder so mit dabei.
00:35:30: Also das ist schon echt sehr gefährlich, aber ich bin mir das bewusst und vermeistert jetzt.
00:35:35: Ja, man
00:35:35: muss sich ja noch einmal die Perversion der Kasse überlegen.
00:35:39: Was da alles vor diesem Laufband, also nicht Laufband, diesem Fließband.
00:35:44: Fließband,
00:35:45: genau.
00:35:46: Was da alles dahinter gesteckt ist.
00:35:48: Alkohol, Tieretten, Zucker.
00:35:53: Was weiß ich?
00:35:53: Alles.
00:35:54: Kaugumis
00:35:54: ist vielleicht noch das harmlose.
00:35:56: Außer es
00:35:57: sind so
00:35:57: zuckerhaltige Kaugumis.
00:35:58: Das ist nicht.
00:35:59: Aber das ist heute schon relativ selten.
00:36:02: Schon wild.
00:36:02: Also was da alles gibt.
00:36:04: Also einfach merken soll alles so einfach wie möglich sein.
00:36:10: Also man soll sich das Leben selber nicht schwer machen.
00:36:12: Zum Beispiel wenn man, wenn man es dann schon geschafft hat.
00:36:14: Okay, jetzt geht man regelmäßig ins Fitnessstudio.
00:36:16: Sich dann auch schon vorher zu überlegen.
00:36:18: Was mache ich denn heute?
00:36:20: Weil dann steht man nicht im Fitnessstudio wieder oder im Gym wieder vor diesen vielen Außermöglichkeiten und überlegt sich dann, was für Geräte werden denn heute spannend?
00:36:28: Das probiere ich mal, das probiere ich mal.
00:36:30: Sondern sich einfach überlegen, das sind die fünf Übungen, die ich heute machen will.
00:36:35: Und wenn das geht nicht frei, es gibt vielleicht ein Backup-Gerät, wo ich was Ähnliches machen kann.
00:36:39: Aber mit Struktur rangehen, mit Planung rangehen, weil dann ist es viel, viel schwerer davon abzuweichen, dass sie, wenn es gar... gar keinen Plan gibt.
00:36:49: Oder Social Media.
00:36:50: bestes Beispiel noch, muss nicht Social Media sein, gibt ja auch viele Leute, die auf den Handys alle möglichen Spiele spielen.
00:36:55: Es gibt ja diese Blogger-Apps.
00:36:58: wo man dann so kleine Rätsel lösen muss, bevor man in die App rein kann.
00:37:02: Das ist alles Friction.
00:37:03: Wenn ich nur mal schnell auf Instagram was nachschauen will, und ich muss dann dieses Rätsel da lösen, dann denke ich mir, okay, die lass gut sein, mach ich später.
00:37:11: Hast
00:37:11: du so einen installiert?
00:37:12: Nee, hab ich nicht installiert, aber ich weiß, dass es sowas gibt.
00:37:15: Jetzt gibt's
00:37:15: ja auch von AppLirekt, da kann man ja auch pro App so eine Zeit einstellen und dann lässt man erst mal nicht in die App rein, dann kann man aber gleich mit irgendwie einem tippen.
00:37:25: Also irgendwie ist es nicht so ein krasse Friction.
00:37:27: Das erinnert einen nur, dass man eigentlich nicht mal rein sollte.
00:37:30: Habe ich irgendwann mal ausgetestet, hat für mich gar nicht funktioniert.
00:37:33: Okay.
00:37:33: Aber mittlerweile bin ich da auch nicht mehr so anfällig für die meisten Social Media Sachen zu missen.
00:37:39: Außer LinkedIn ist mittlerweile ein bisschen schlimmer geworden.
00:37:42: Der Fluch des Alters vielleicht.
00:37:44: Das kann sein, ja.
00:37:45: Aber man muss halt schon schauen, dass man so... Erstens, man muss mal wissen, wo ist das eigene Problem?
00:37:51: Wo hat man seinen eigenen Lass an?
00:37:53: Da muss man sich irgendwie da so ein bisschen zu helfen wissen.
00:37:55: Genau.
00:37:56: Und sich nicht... Also, ich finde, Social Media Apps sind sehr hilfreich.
00:38:01: Wenn du warten musst, eine Minute bevor du dann überhaupt reinkommst bei irgendwelchen Apps, dann schaue ich halt dann nicht einfach mal so rein.
00:38:10: Dann denke ich mir so, ah, schaue ich vielleicht später rein.
00:38:12: Also, ich könnte mir vorstellen, dass das ganz gut funktioniert.
00:38:14: Und es gibt ja mittlerweile... wundert er von diesen apps, fast ist ja keine seltenheit mehr.
00:38:19: Was bei mir da auch gut funktioniert, als ich früher noch, also ich hatte früher immer echt ein Problem mit Instagram, das war wirklich so, da ist man einfach so durchgescrollt, das ist ja wirklich mittlerweile unfassbar.
00:38:27: Instagram, also der Algorithmus ist ja auch so gut, dass du ja eigentlich nicht mehr das angezeigt kommst, was du abonniert hast, du bekommst ja nur das angezeigt, dass du dir wirklich anschaust, das heißt du, es ist ja wirklich darauf optimiert, dass du so viel Zeit wie möglich auf dieser Plattform verbringst.
00:38:40: Und das ist einfach so, was ich gemacht habe, ich habe einfach die App die letzte Seite von meinem Handy verschoben.
00:38:46: Und es hat bei mir enorm gut funktioniert.
00:38:47: Also für zwei Wochen lang habe ich die Appcom angerührt und dann irgendwann gewöhnt man sich wieder dran.
00:38:51: Aber da finde ich so krass, da merkt man wie dieses Friction-Thema, es ist so wenig eigentlich, aber es reicht schon, dass es einfach eine Zeit lang schon mal davon abhält.
00:39:02: Und auf keinen Fall auf die eigene Disziplin vertrauen, weil das geht immer schief.
00:39:09: In den allermeisten Felgen geht das immer schief.
00:39:11: Ich glaube da sprechen die allermeisten Leute aus Erfahrung und deswegen make it.
00:39:15: easy.
00:39:17: Was da so ein bisschen mit rein spielt, das haben wir jetzt eigentlich mit diesem Make It Easy schon ein bisschen abgefrischtig ist, Make It Obvious, also das ganz offensichtlich machen.
00:39:26: Das ist zum Beispiel, dass man eben Süßigkeiten aus dem Sichtfeld weglägt, dass man sich das Sportzeug, wenn man am nächsten Tag ins Fitnessstudio gehen möchte, in der Früh, alles schon fixfertig herrichtet, dass man in der Früh kein Stress mehr hat, weil ansonsten ist es natürlich auch, ah, jetzt muss ich erst alles zusammenpacken, das braucht so viel Zeit.
00:39:47: Und dann sucht man sich die ganzen Sachen erst zusammen.
00:39:49: und sicher nicht nur einmal denkt man sich, ja, okay, heute warte, lass ich das mal sein, weil es mir jetzt zur Zeit aufwendigt.
00:39:56: Vielleicht verschleft man in der Früh in fünf, zehn Minuten.
00:39:58: Also man soll sich das alles sehr, sehr simpel machen und man soll es auch... sichtbar praktisch machen.
00:40:05: Also, dass man auch wirklich einen Trigger hat, wenn man in der Früh aufsteht.
00:40:09: Oder wenn es zum Beispiel darum geht, mehr Wasser zu trinken in der Früh oder Elektrolyte zu trinken oder was weiß ich, dann kann man sich das Glas mit den Elektrolyten einfach schon neben dem Wasserhahn herstellen.
00:40:20: Und dann kommt man in der Früh in die Küche und dann denkst du, da steht dir das Glas, passt wunderbar.
00:40:24: Nämlich mache ich.
00:40:26: Also das ist noch sehr wichtig, was ich auch spannend finde, was jetzt für mich nicht so ein krasser Hebel ist, is Make It Detractive.
00:40:33: Also dass man Sachen attraktiver macht, dass man zum Beispiel ein Lieblings-Podcast hat.
00:40:39: Ich hoffe, Beyond Live ist ein Podcast.
00:40:41: Aber nur als Beispiel oder eine Lieblings-Serie hat, dass man das immer mit was koppelt, wo man sagt, hey, ich möchte mich mehr bewegen.
00:40:48: Das heißt, ich höre mein Lieblings-Podcast nur während dem Spazieren gehen.
00:40:51: Oder wenn ich Netflix schaue, dann nur während ich zum Beispiel am Kosttrainer bin.
00:40:55: oder während ich mich halt eben bewege.
00:40:58: Dass man immer was Angenehmes, was man sowieso gerne macht, mit was Unangenehmen koppelt und sagt, okay, hey, das passt da eigentlich ganz gut rein.
00:41:06: Also ich fand das mit Bewegung vor allem, wenn es um Podcast oder um Serien oder so geht, ganz gut und ganz sinnvoll.
00:41:14: Wenn wir jetzt natürlich ein Serienmarathon machen, wird es schwierig.
00:41:18: Man kann wahrscheinlich jetzt nicht einfach...
00:41:19: Man kann auch im Marathon
00:41:20: laufen.
00:41:20: Nein, natürlich.
00:41:21: Aber ich meine, was für sich fünf Folgen sehr erscheinen will, dann ist es ein bisschen tricky.
00:41:25: Aber da kann man es zumindest für eine Folge machen.
00:41:27: Also es gibt dann nicht diese Ausrede zu sagen, man macht diese Kombination nur teilweise.
00:41:32: Oder, dass man zum Sport mit Freunden geht.
00:41:36: Weil ich finde, diese Gruppendynamik, die es vor allem, wenn es um Sachen geht, die für einen persönlich eine sehr hohe Hürde sind, finde ich sehr... ... sehr wichtig vor allem bei Bewegung.
00:41:46: Wenn du weißt, ... ... hey, die anderen gehen heute auch alles ... ... Fitnessstudio, dann ist die ... ... Hürde für dich einfach nicht zu gehen, ... ... viel viel größer, ... ... als zu sagen, ... ... okay, ich wäre ja heute jeder Einzige, ... ... fällt ja eh nicht auf, ... ... lassen wir es halt einfach
00:41:59: mal.
00:41:59: Nee, ich würde sogar behaupten, ... ... als ich ... ... die ersten Jahre ins Fitnessstudio gegangen bin, ... ... ich bin fast nie alleine gegangen ... ... ehrlicherweise.
00:42:07: Man war dann irgendwie noch so unsicher, ... ... weil man halt noch so jung war, ... ... und ich bin jetzt nicht irgendwie ein krasser Sportler, ... ... zumindest nie gewesen.
00:42:14: Und ich glaube, ich bin echt nur mit Freunden gegangen.
00:42:17: Das war für mich auch überhaupt nicht denkbar, alleine zu gehen.
00:42:19: Ich glaube, da ist man einfach nicht gegangen.
00:42:21: Ich
00:42:22: bin
00:42:22: schon oft alleine gegangen, auch immer in der Früh.
00:42:25: Aber auch weil es so ein bisschen Routine war, dass wir dann ein bisschen nach Handen gekommen sind, dann bin ich immer wieder nur nach der Arbeit und hab es so häufig hausen lassen.
00:42:32: Und wenn du dann auch eigentlich häufig erst in der Früh gegangen bist, wo du ja auch dann in der Früh gegangen bist, dann hat Kenen auch noch angefangen.
00:42:40: Dann war es irgendwie so ... Wir haben nicht ausgemacht, dass wir gemeinsam ins Fitnessstudio gehen, aber man hat sich dann vor Ort eh getroffen.
00:42:47: Und dann finde ich, es ist eine ganz andere Motivation gewesen, als wenn ich jetzt irgendwie in der Früh alleine hingegangen wäre.
00:42:52: Aber es ist wahrscheinlich Typ Sache.
00:42:54: Auf jeden Fall, das ist eine Idee zu sagen, wie man was attraktiv machen kann.
00:42:59: Auf der anderen Seite kann man Sachen auch unattraktiv machen.
00:43:02: Wenn ich mir überlege, okay, heute Abend trinke ich Alkohol, dann kann man sich auch einfach mal, oder wenn man im Dilemma steckt, trinke ich Alkohol oder trinke ich keinen.
00:43:11: Kann man sich doch einfach mal vorstellen und visualisieren.
00:43:14: Wie fühle ich mich denn morgen, wenn ich jetzt Alkohol trinke?
00:43:18: Wie schaut mein morgeniger Tag aus?
00:43:20: Und für manche Leute ist es wahrscheinlich auch schon genug zu sagen, okay, ich lass den Alkohol heute weg, weil sonst habe ich morgen Kopfschmerzen, ich bin nicht so leistungsfähig.
00:43:27: Pipapur.
00:43:28: Also, jedes... Das ist natürlich
00:43:30: ein sehr, sehr Arger.
00:43:31: Ein sehr schmerzhaftes Gefühl.
00:43:33: Das ist ein sehr schmerzhaftes Gefühl, genau.
00:43:36: Je mehr man sich darin verliert, wie man sich am nächsten Tag fühlt, desto eher lässt man es, denke ich, auch.
00:43:42: Wenn man sich da so ein bisschen zurückerinnert, die Idee von der ganzen Sache ist, dass natürlich jedes Gesetz, was auch ins Positive funktioniert, auch ins Negative funktioniert.
00:43:53: Und das Letzte ist vielleicht noch, gehört ein bisschen zu Maggie Detractive dazu, das Maggie Set ist fein, also macht es belohnen, man darf sich auch, wenn man ... ... ist eine gewisse Zeit, ... ... schafft eine Gewohnheit durchzuhalten, ... ... sich auch mal belohnen.
00:44:05: Was weiß ich?
00:44:06: Ich schaffe es jetzt ... ... in dreißig Tagen, ... ... fünfundzwanzig Mal zum Sport zu gehen, ... ... einfach nur zum Sport zu gehen, ... ... ohne dass man sich jetzt fix festlegt und sagt, ... ... ich mache jetzt vor Ort das, das, das und das, ... ... sondern einfach nur das Aufraffen, ... ... sich dann irgendwie belohnen, ... ... dass man halt mal ... ... ein kleines Sauna-Wochenende macht, ... ... ein Wellness-Wochenende macht.
00:44:23: Was weiß ich?
00:44:25: Nichts, was die Routine unterbricht, ... ... das ist ganz wichtig, ... ... also nicht sagen, ich gehe jetzt statt.
00:44:29: ... dem Fitnessstudio ... ... machen Wellness-Wochenende, ... ... sondern einfach so ... ... an Top eine kleine ... ... Belohnung dafür, ... ... oder wenn es um Schlafregelmäßigkeit geht ... ... und so weiter und so fort.
00:44:41: Das ist, ... ... das ist denke ich sehr wichtig und ... ...
00:44:45: nutzt du, hast du so was schon mal gemacht?
00:44:47: So Belohnungen?
00:44:49: Ne.
00:44:50: Wie gesagt, das einfachste ist für mich ... ... Sachen einfach zu machen.
00:44:55: Also, ... ... offensichtlich und einfach zu machen, ... ... indem ich mir ... meinen Sportzeug einfach schon herrichte, indem ich mir, zum Beispiel für mich, ein supergroßer Hack ist, wenn es darum geht, Supplements immer einzunehmen, ist mir die schon in so einer kleinen Pillbox, in so einer kleinen Supplement-Box herzurichten.
00:45:12: Weil ansonsten stehe ich in der Früh vor meinen ganzen Gläsern und denke mir so, jetzt muss ich die noch alle auspacken und dann ist es mal ein bisschen stressiger.
00:45:19: Und dann lasse ich es weg.
00:45:20: Wenn ich das aber alles schon fix fertig vorbereitet habe, dann nehme ich es vielleicht auch einfach nur mit.
00:45:24: Entweder schützt mir schnell die Hand und schluck es runter.
00:45:27: Oder ich nehme es halt mit, das sind so kleine Sachen.
00:45:31: Aber ich nehme es allein deshalb wahrscheinlich mehr als doppelt so häufig ein.
00:45:35: Einfach, weil das für mich so einen krassen Unterschied ausmacht.
00:45:39: Ja, man vergisst es auch nicht so leicht.
00:45:41: Ja,
00:45:42: voll.
00:45:42: Allein deswegen schon.
00:45:43: Also das muss man immer im Kopf haben.
00:45:46: Das finde ich spannend.
00:45:46: Und jetzt, vielleicht nur so ein letzter Punkt.
00:45:50: Es kommt ja immer mal dazu, dass die Routine das irgendwelchen Gründen unterbrochen wird.
00:45:54: Wenn man Sport macht, wird man mal krank.
00:45:57: Das glaube ich, dass normal ist in der Welt auch, wenn man nicht, weil man irgendwie ein schlechtes Immunsystem hat, sondern weil massiv Influencer oder Corona oder was weiß ich im Umlauf ist und man einfach nicht auskommt.
00:46:07: Oder man hat mal Stress und die Zeit wird mal knapp.
00:46:10: Man kann auch einfach mal einen schlechten Tag haben, ist auch vollkommen normal.
00:46:14: Das Wichtigste ist einfach nur never miss twice.
00:46:18: Ja.
00:46:18: Also.
00:46:19: Aber was ist jetzt, wenn man eine Woche Influencer hat, Mario, und dann drei oder vier Mal mist?
00:46:24: Das ist natürlich dann...
00:46:26: Ja, dann geht's.
00:46:27: Es ist natürlich ein bisschen schwieriger.
00:46:31: Aber man darf halt dann nicht sagen, jetzt bin ich aber, jetzt habe ich mich wiederholt und jetzt gönne ich mir noch eine Woche so ein bisschen Pause, sondern man sollte dann, wenn man sich wieder fit fühlt, das heißt nicht, dass man in der gleichen Intensität wie vorher starten muss, sondern es geht wieder nur ums... da sein, um es machen, um das Aufwideraufnehmen von der Routine, weil sobald man mal anfängt, damit sich selber Kompromisse zu machen, dann geht das Ganze ehrlicherweise schon wieder den Bach runter.
00:46:57: Also man braucht diese, man muss sich da selber gegenüber auch einfach wieder konsequent sein.
00:47:01: und wie gesagt, das ist natürlich in so einer Gruppendynamik einfach immer sehr viel, sehr viel leichter, als wenn man sich da selber, selber durchschlagen muss.
00:47:10: und dann hat man da, glaube ich, eine... Eine sehr gute Ausgangsposition, vielleicht noch ein zweiter Punkt, das ist ja nicht immer nur, dass man Sachen vielleicht einfach mal weglässt, sondern dass man sich denkt, okay, du hast dir zum Beispiel ein V zum Max-Ziel gesetzt und jetzt tut sich aber so zwei Monate einfach mal gar nichts.
00:47:28: Jo, das kann natürlich dann zwei Punkte haben.
00:47:29: Einerseits könnte natürlich das Protokoll, was du dir überlegt hast, ein totaler Scheiß sein.
00:47:33: Also das, was du machst, funktioniert einfach nicht.
00:47:37: Da will ich gleich noch ein paar Worte zu verlieren.
00:47:41: Oder... Es ist einfach, weil du so geduldig bist.
00:47:44: Und ich glaube, man muss schon mal so Gewohnheiten auch eine längere Zeit durchziehen, um wirklich sagen zu können, hat es jetzt was gebracht oder nicht.
00:47:52: Worst-case-Szenario ist man immer als Person dran gewachsen.
00:47:57: Und Best-case-Szenario dauert halt einfach mal ein bisschen.
00:47:59: Ich meine, da ist ja die goldene Regel auch eigentlich im Fitnessstudio.
00:48:02: So nach einem Monat sieht man eigentlich eh noch nicht wirklich was.
00:48:06: Das wird einem jeder Bodybuilder sagen.
00:48:09: Man hat zwar vielleicht einen schnellen Kraftzuwachs, weil man einfach die Übungen besser lernt und so, aber irgendwie sieht man noch nichts nach einem Monat.
00:48:16: Wenn man das mal zwei Mal untermacht so langsam, kommen aber Veränderungen rein.
00:48:22: Und dann meistens dauert es aber noch länger.
00:48:25: Und ich glaube, das ist das, was man auch echt nicht vergessen darf.
00:48:28: Es ist leider schon ein Prozess.
00:48:29: Ja, vor allem wenn es um Muskleraufbau geht, dann ist es ja auch ein ganz normaler Physiologisch.
00:48:34: Oder gesunde Ernährung.
00:48:35: Also ist auch was.
00:48:36: Da wirst du jetzt nicht nach einer Woche den riesen Impact spüren.
00:48:39: Das ist einfach
00:48:40: nicht so.
00:48:41: Manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall, weil wenn man sich, z.B.
00:48:44: was für sich, wenig Ballaststoffe ist oder generell wenig Pfeiber, wenig Salat und man fängt dann plötzlich damit an, dann ist das ja natürlich auch ein gewisser Umbauprozess für den Körper, für das Mikrobiom zum Beispiel.
00:48:57: Dann kannst du zum Beispiel am Anfang sein, okay, dass man ein bisschen Flatulenzen hat oder dass man das einfach nicht so gut verträgt.
00:49:03: Das soll aber dann nicht dahin sein zu sagen, okay, jetzt mache ich wieder weiter mit meiner Fast-Food Ernährung von vorher, sondern... Das braucht halt eben seine Zeit.
00:49:10: Und wenn ich ins Fitnessstudio gehe, ist auch ganz normal, okay, die Kraft, die nimmt relativ schnell zu, aber nicht weil die Muskeln größer werden, sondern weil die Koordination von der Muskelphase besser wird.
00:49:19: Wenn du nie ins Fitnessstudio gehst und du musst auf einmal schwer heben, dann ist die Muskulatur, die ist ja gar nicht koordiniert dafür, sondern über die Zeit hinweg lernt der Körper dann mehr Muskelfasern auf einmal zu rekrutieren, aber die sind immer noch nur gleich groß.
00:49:32: Also das war alles schon da.
00:49:34: Man hat nur die Koordination im Muskelverwässer.
00:49:37: Genauso, wenn man immer nur Training mit schweren Gewichten macht, wird man super unkoordinativ.
00:49:43: Bei der Körper ja nur noch gewöhnt ist möglichst viele Muskelfasern auf einmal zu rekrutieren.
00:49:48: Und wenn du dann beifangen musst, dann ist das aber nicht die Challenge.
00:49:50: Dann geht es nicht darum, dass der ganze Biceps auf einmal mobilisiert wird, sondern dann brauchst du ein bisschen Feinmotorik.
00:49:57: Deswegen ist es auch so wichtig, dass man super abwechslungsreich trainiert.
00:50:01: und alles mal ein bisschen dazwischenstreut und nicht nur ins Fitnessstudio pumpen geht, aber dann nicht wundern, wenn man plötzlich nicht mehr gut was für sich
00:50:10: ein Ball fangen kann.
00:50:12: Ja, das ist ein super kakratives Beispiel und ich kenne auch sehr, sehr viele Fälle bei denen, bei denen das so gelaufen ist.
00:50:19: Einfach, weil es ja für den Körper so ein bisschen zu eindimensional war.
00:50:25: Du wolltest noch ein paar Worte verlieren.
00:50:26: zu heute so Max vorher.
00:50:28: Also der TV war gar nicht
00:50:32: zum Training.
00:50:33: Ich hab schon tausendmal drüber geredet.
00:50:36: Vielleicht ist nicht hier im Podcast, aber ich fand das so geil, weil wir hatten letztens auch einen Berater hier in der Firma.
00:50:44: Und ich lebe für die Betriebswirtschaft auf jeden Fall, aber ich bin auch irgendwo Mediziner, deswegen sicherlich nicht der strukturierteste Mensch.
00:50:53: Und was der uns eben beigebracht hat ist dieses Konzept.
00:50:57: KRIs und KPIs und ich mache das jetzt ganz kurz nur.
00:51:01: Das ist eines der Key Result Indicator, also das Ergebnis.
00:51:04: Das andere ist der Key Performance Indicator, was ja viele schon gehört haben, würde ich sagen.
00:51:08: Das ist das, was man macht.
00:51:10: Und das kann man jetzt eben sehr schön auf sowas wie ein V.O.
00:51:12: II Max zum Beispiel übertragen.
00:51:14: Der V.O.
00:51:14: II Max ist das Ergebnis.
00:51:16: Und du musst dir aber überlegen, was machst du täglich oder wöchentlich, um zu diesem Ergebnis zu kommen.
00:51:23: Und das sind die KPIs.
00:51:24: Das heißt du kannst dir dann zum Beispiel für den vr max zwei bis drei kpi setzen.
00:51:28: das heißt einer ist irgendwie einmal die woche hit training.
00:51:32: Du musst es halt so und so lange machen und so und so häufig machen also einmal die woche für.
00:51:37: Fünfzehn Minuten und das musst du durchziehen um das vr max ziel zu erreichen.
00:51:42: Und du musst vielleicht noch einmal die woche zu zwei trainen machen für eine stunde oder zwei.
00:51:46: Und das zahlt dann wiederum auch auf dieses ziel ein.
00:51:49: Und ich denke die ist vielleicht auch ein bisschen mehr.
00:51:53: als bweller denken ist es vielleicht schön eindeutig dass man eigentlich genau das auch diese ganzen business entscheidend die man ja sowieso auch im alter kennt.
00:52:02: also man kennt das ja im alltag es wird irgendwie mit kapi eisen business gearbeitet.
00:52:05: warum macht man das dann eigentlich daheim nicht?
00:52:08: also ich denke das lässt sich so leicht übertragen ist eigentlich so simpel.
00:52:11: Sein leben danach aufzubauen und hilft dann einfach dabei die ziele zu erreichen ist ja genau das was wir jetzt gepriegt haben.
00:52:18: noch mal mit anderen worten.
00:52:21: Das wollte ich nochmal loswerden, weil es mir so Spaß macht.
00:52:23: Ja, finde ich auch super interessant, hat man natürlich so gar nicht direkt am Schirm.
00:52:30: Also ich hoffe, wir können jetzt viel davon umsetzen von dem, was wir uns hier heute vorgenommen haben.
00:52:37: Ich hoffe auch alle, die zugehört oder zugeschaut haben, dass die auch ein bisschen was davon umsetzen können, indem er einfach sich zu Herzen nimmt.
00:52:45: Hey, es braucht keine riesigen Vorsätze, sondern man... braucht eine gewisse Richtung.
00:52:49: Man muss wissen, wo ist mein Ziel, wo ist mein Schwerpunkt?
00:52:53: und dann muss man sich überlegen, so einen kleinen Prozess, den man jeden Tag machen kann oder alle zwei Tage machen kann, die ihn so ein bisschen mehr in Richtung von diesem Ziel bringen oder in Richtung von diesem Vorsatz bringen.
00:53:03: Also nicht überfordern lassen von großen Vorsätzen, sondern sich einfach nur auf diese kleinen Schritte, die man jeden Tag machen kann, konzentrieren.
00:53:13: Und das wichtigste ist eben genau, dass man diese kleinen Prozesse für sich findet.
00:53:17: ... und sie dann vereinfacht gesagt so simpel wie möglich macht, ... ... dass man auch unbedingt dran bleibt, ... ... dass das Buch schon am Nachtisch liegt, ... ... dass das Glaswasser schon neben der Spüle steht, ... ... dass das Sportzeug schon bereit liegt ... ... und so weiter und so fort.
00:53:30: Diese ganzen kleinen Dinge, ... ... denen man eigentlich wenig ... ... Aufmerksamkeit schenkt, weil man sich denkt, ... ... ja man bekommt es ja sowieso hin, ... ... nee man bekommt es nicht hin, ... ... das ist eben der Punkt.
00:53:41: Was echt ein Punkt ist, ... ... was wir noch vergessen haben, ... ... Entschuldigung, dass ich dich jetzt unterbriefe.
00:53:45: was auch zu satisfaction auch dazu gehört.
00:53:46: ich finde was auch immer richtig geil ist.
00:53:48: deswegen mache ich mich viele von solchen sachen auch immer so zum abhaken.
00:53:51: also es muss nicht physisch
00:53:52: sein zum abhaken.
00:53:53: ich habe zum beispiel manche von diesen sachen auch in asana einfach drin.
00:53:56: also asana ist so ein tool mit dem man arbeitet
00:53:59: project
00:54:00: management tool mit dem wir einfach in der firma arbeiten mit den glaube ich viele firmen arbeiten und du kannst dann einfach ein task eine arbeit in der aufgabe quasi abhaken.
00:54:08: und einfach das zu machen ist einfach schön weil du weißt okay heute habe ich es gemacht.
00:54:12: Wenn du es nicht gemacht hast, dann ärgerst du dich auch ein bisschen und weißt, okay, morgen will ich es aber schaffen.
00:54:17: Das finde ich noch... Das
00:54:19: ist ein super wichtiger Punkt, ich hab das mit dem Studium sehr viel gemacht.
00:54:24: Ich hab das in so viele kleine Prozesse aufgedröselt und die dann immer abgehakt.
00:54:27: Und am Ende des Tages schaust du diese Liste an und denkst einfach, zehn Sachen erlebe ich unfassbar.
00:54:31: Also produktiv gewesen.
00:54:33: Das fand ich richtig gut.
00:54:33: Auch wenn es dann nur zehn von fünfzehn gewesen sind, ist trotzdem fein gewesen.
00:54:37: Weil man sich auf was zurückschauen könnte.
00:54:38: Weil man hat trotzdem diese zehn Haken gemacht und man hat trotzdem zehn Sachen geschafft.
00:54:43: Und manchmal ist es vielleicht nur eine von drei.
00:54:45: Aber es ist ein super schönes, positives Feedback, das ist auch enorm unterschätzt.
00:54:48: Das wird so häufig belächelt, aber es ist so effektiv über die Zeit im Weg.
00:54:56: Gut, also weniger Planen, mehr verbessern und das jeden Tag.
00:54:59: Ich glaube, das ist ein schönes Schlusswort.
00:55:01: Also vielleicht von unserer Seite noch die Empfehlung, wer es nicht gelesen hat.
00:55:04: Tommy Cavits ist ein super gutes Buch von James Clear.
00:55:07: Es ist auch schon ein paar Millionen mal verkauft worden, aus gutem Grund, weil es
00:55:11: ist
00:55:13: sehr anschaulich und sehr plakativ ist.
00:55:16: Ich glaube, er hat sogar noch irgendwann mal ein Buch geschrieben zu einem Prozentmethode.
00:55:20: Das ist aber erst dann nachgekommen.
00:55:21: Das greift sehr, sehr vieles von dem wieder auf, was in der Tommy Cavits E schon drin steht.
00:55:26: Also insofern ... Man kann sich das vielleicht auch einfach selber zum neuen Jahr mal schenken.
00:55:33: Diese fünfzehn oder zwanzig Euro, ich weiß nicht, auswendige Füße kostet sehen auf jeden Fall gut investiert für die eigene gesundheitliche Zukunft.
00:55:41: Also vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank fürs Zuschauen.
00:55:44: Nicht vergessen, uns eine Bewertung da zu lassen auf Apple Podcast oder auf Spotify.
00:55:49: Gerne auch einen Kommentar, wie ihr die Folge gefunden habt.
00:55:52: Wenn es Fragen gibt, gerne melden, podcastadbiondlivesband.de, Spotify, Apple, YouTube überall.
00:55:58: Sonst auch gerne eure Fragen kommentieren.
00:56:00: Ich freue mich auf ein ganzes neues Jahr voller spannender Folgen, voller spannender Gäste.
00:56:07: Und danke fürs Zuhören, danke fürs Zuschauen und frohes neues Jahr.
00:56:12: Danke und ciao.
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